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Ric O`Barry

Ric O`Barry
Wikipedia Kathy A. McDonald [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

Er hat sich vom berühmtesten Delfintrainer zum berühmtesten Delfinschützer gewandelt.


In den 60iger Jahren trainierte er die Delfine, es waren insgesamt fünf, für den Film und die Fernsehserie „Flipper“. 10 Jahre später, als die Serie abgedreht war, waren nur noch zwei Delfine übrig. Die Weibchen Susie und Kathy. Susie wurde in einen Zirkus verkauft, wo sie an Lungenentzündung starb. Ric O`Barry, der eine starke emotionale Bindung zu dem Tier hatte, trauerte heftig. Er schloss sich tagelang ein, verkaufte seinen Porsche und wurde Vegetarier.

Als dann auch noch Kathy in seinen Armen starb, wurde er zum radikalen Delfinschützer.

Er gründete das „Dolphin Project“, welches über Delfine in Gefangenschaft aufklärte und wenn möglich, gefangene Delfine befreite. Er schrieb zwei Bücher und war bei diversen Tierschutzorganisationen als Berater tätig.

Am bekanntesten wurde er durch den Film „Die Bucht“ in dem er die grausamen Praktiken der Japaner beim Delfinfang offenlegte, die bis dahin ein von den Japanern streng gehütetes Geheimnis waren.

 

Die Bucht von Taiji schien ein idyllischer Ort zu sein, bis Ric O`Barry und sein Team, das streng von der Öffentlichkeit abgeschottete Treiben der Japaner, filmte und öffentlich machte. Jedes Jahr werden dort Delfine zu Hunderten abgeschlachtet! Grausam, gnadenlos und brutal!

Die schönsten Tiere werden ausgesondert und weltweit in Delfinarien verkauft, der Rest wird für die japanische Küche geschlachtet.

Ric O`Barry wurde für diese Dokumentation mit Preisen überhäuft.

 

Was denkt Rick O`Barry über:

 

Seine Zeit als Delfintrainer?

Er bereue diese Zeit. Er war jung und der best bezahlte Trainer der Welt, da habe er manches ausgeblendet.

 

Die Japaner?

Er habe nichts gegen die Japaner. Nicht mal gegen die japanischen Fischer, dies seien ungebildete Leute, die wissen es nicht besser. Aber die Leute in der japanischen Walfangkommission, die ihre lukrativen Geschäfte nicht aufgeben wollen. Und die Delfintrainer, die dem Treiben zuschauen und sich die schönsten Tiere aussuchen. Sie wissen genau, welches Leid sie verursachen.

 

Die Vergiftung?

Die Tiere sind stark mit Methylquecksilber verseucht, weshalb der Genuss des Fleisches gesundheitsschädlich ist. Er hoffe dies sei ein gutes Argument, den Handel mit Delfinfleisch bald aufzugeben.

 

Delfintherapie?

Das ist unseriös. Delfine können nicht heilen, das ist nur ein Marketing Trick.

 

Die Probleme vor der eigenen Haustür?

Natürlich ist die Vergiftung mit Umwelttoxinen ein globales Problem und nicht auf Japan beschränkt.Ein weiteres Problem ist die Überfischung der Meere. Ein Delfin benötigt 30 Pfund Fisch täglich. Doch die Meere werden durch unsere industrieelle Fischerei ausgeplündert. Dazu kommt, dass Delfine oft als Beifang enden und verenden. Man schätzt, dass allein durch den Thunfischfang sieben Millionen Delfine pro Jahr umkommen.

 

Warum ist die Delfinjagd so lukrativ?

Ein dressierter Delfin in einem Delfinarium bringt sehr viel Geld ein. Wenn niemand mehr eine Karte für ein Delfinarium kaufte, würden sich die Delfinshows nicht mehr lohnen und der Markt zusammenbrechen.

(Gudrun Kaspareit)

Delfin
Bernd Wachtmeister_pixelio.de

Engagiere Dich - Ric O`Barry`s Dolphin Project

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