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Haie, stark bedrohte Könige der Meere

Hai
Margit Völtz_pixelio.de

Shark finning

Als Shark Finning bezeichnet man das Abschneiden der Flossen bei Haifischen.
Die Haie werden mit Langleinen gefangen und an Bord der Schiffe geholt. Dort werden ihnen bei lebendigem Leib die Flossen abgeschnitten. Die immer noch lebenden Tiere werden wieder ins Meer geworfen und sinken auf den Grund, da sie ohne Flossen nicht mehr schwimmen können. Dort verenden sie dann oder werden von anderen Raubfischen gefressen.
Die Fischer brauchen nur die Flossen transportieren. Beim Shark Finning gibt es keinerlei Einschränkung. Jeder Hai, der gefangen wird, egal wie groß oder wie alt, wird gefinnt und kommt danach zu Tode. Beim Shark Finning werden rund 99% des Hais ungenutzt vernichtet.
Mehr als 100 Millionen Haie werden so jedes Jahr getötet.

Nach Einschätzung von Spezialisten wird die Haipopulation in den nächsten Jahren kollabieren. Durch die starke Überfischung haben die Bestände keine Chance sich zu erholen. Viele Arten kommen erst nach 25 bis 30 Jahren zur Geschlechtsreife und bekommen dann oft nur alle 2 Jahre Nachwuchs.
In China gelten Haifischflossen als Potenzsteigernde Delikatesse und erzielen hohe Preise.
Es ist ähnlich wie mit Nashornhörnern oder Tigerpenissen. Diese Tiere werden ausgerottet, weil sie in China als potenzsteigern gelten. Das Horn eines Nashorns ist teurer, als ein lebendes Tier.

Der Hai ist seit der Zeit der Dinosaurier der Spitzenprädator der Meere und erfüllt eine wichtige Aufgabe im ökologischen Gleichgewicht. Wenn er wegfällt, ist es sehr fraglich, ob die Meere überleben können.

(Gudrun Kaspareit)

Weitere Todesfallen

Weitere Todesfallen für Haie und andere Meerestiere, stellen die bis zu 60(!) Kilometer langen Schleppnetze dar, in denen mehr als 80% unerwünschter Beifang tot oder sterbend wieder über Bord geworfen wird.
Dazu zählen Haie ebenso wie Wale, Delphine, Schildkröten und Seevögel
Allein im Mittelmeer werden jedes Jahr bis zu 8000 Delphine auf diese Weise getötet.
Ebenso tödlich ist die Langleinenfischerei. Die Kunststoffseile sind bis zu 130 Km lang, daran hängen Tausende Langleinen mit bis zu 20.000 Haken  Die Köder bestehen aus Fisch oder frischem Delphinfleisch. Einer Studie zufolge enden bis zu 7 Millionen Haie, so als Beifang. Aber auch Seevögel wie Albatrosse verbeißen sich in den Happen, kommen nicht mehr los und ertrinken. (Weltweit an die 100.000 Tausend Albatrosse)
Nur an der westafrikanischen Küste kommen so 34.000 Seevögel und 4000 Schildkröten zu Tode.
Bei der industriellen Langleinenfischerei nach Thunfisch kann der Beifang über 90 Prozent betragen, beispielsweise werden dabei 4-5 mal soviel Haie wie Thunfische selbst gefangen.
Quelle: Wikipedia

(Gudrun Kaspareit)

 

Damit Haie auch bei uns verkauft werden können und die Käufer nicht abgeschreckt werden, haben sie oft andere Namen

Greyfish -  Grauhai
Rocksalmon -  Katzenhai
Saumonette  - Katzenhai
Seeaal  - Dornhai in Gelee
Schillerlocke -  geräucherter Dornhai
Dabei sind alle Haiarten u.a. hoch mit Methylquecksilber belastet.

ENDLICH.......

heute am 22.11.2012 hat das europäische Parlament endlich die Hai-Finning-Verordnung nachgebessert und alle Schlupflöcher geschlossen! Ein guter Tag für die Haie! Danke all jenen, die dafür gekämpft haben!

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Kommentare: 4
  • #1

    Uschi Pelz (Sonntag, 18 März 2012 11:29)

    Wie immer .....Bestie Mensch.......

  • #2

    Lieselotte Hohberg (Donnerstag, 18 April 2013 09:07)


    Bilder des grauens :-( Es tut mir soooooo leid für alle Tiere die wegen uns Menschen so leiden

    müssen:-( Ich könnte nur noch weinen! Gott strafe die Menschen!!!!

  • #3

    sari (Montag, 29 Februar 2016 12:10)

    Es gibt keine gefährlichen haie, nur gefährliche Situationen!!

  • #4

    sari (Montag, 29 Februar 2016 12:12)

    Nicht jeder mensch ist böse, nur fallen die unter all den guten Menschen besonders auf!

Kommentare: 0