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Nachhaltigkeit

Unter dieser Rubrik möchte ich künftig Produkte vorstellen, die sich durch besondere Nachhaltigkeit auszeichnen.

Ressourcen schonen, die Natur entlasten, Chancengleichheit fördern, das alles kann die Menstruationstasse Ruby Cup

Ihr wollt endlich ernst machen mit dem nachhaltigen Lebensstiel? Kein Plastik mehr, keine Naturzerstörung? Dann gibt es hier neue Produkte, welche Ihr auf Eure Liste setzen könnt.

Tropical Freaks

Die Kaffee-TrinkerInnen entscheiden darüber, ob die 100.000 km² Kaffee-Anbaufläche ein naturnaher Lebensraum für Kolibris und viele andere Tiere ist -- oder Monokultur, die ohne Rücksicht auf die Umwelt billigen Kaffee produziert.

Kanwan

Meeresschutz

Text: Gudrun Kaspareit

30. 06. 2014

Meer
Meer

 

Unlängst hat US Präsident Obama per Erlass, vorbei am Parlament, verbindliche Emissionsgrenzen für Kohlekraftwerke vorgeschrieben.

Nun hat er dasselbe auch im Meeresschutz vor. Wiederum per Erlass, auch ohne die Mehrheit im Parlament. Er hat es offenbar aufgegeben, auf die Kooperation der Republikaner zu hoffen. Er verkündete, bestehende Schutzgebiet im Pazifik ausweiten zu wollen. Wenn er damit Erfolg haben sollte, würde sich die globale Fläche der geschützten Meeresgebiete auf einen Schlag verdoppeln und zwar auf zwei Millionen Quadratkilometer.

Bei dem neuen Schutzgebiet geht es um 11 Inseln und Atolle im Zentralpazifik, die zu den USA gehören. Rohstoffsuche und Fischerei soll dort künftig verboten sein, um die sensiblen Riffe nicht noch mehr zu belasten, die schon genug mit Ozeanversauerung und Meereserwärmung zu kämpfen haben.

Zudem möchte Obama den Schwarzmarkthandel in der Fischerei stoppen.

Und die US Regierung hat ein Gesetz verabschiedet, welches der Öffentlichkeit ermöglicht weitere Schutzgebiete entlang der Küste, auch an den großen Seen, zu benennen.

Der Schauspieler Leonardo Di Caprio, der ein engagierter Umweltschützer ist, unterstützt die Meeresschutzpläne mit sieben Millionen Dollar.

 

Naturgemäß haben sich die Republikaner über Obamas Pläne empört und bezeichnen den Präsidenten als imperial. Bleibt zu hoffen, dass dieser seine Pläne durchsetzen kann. Das wäre endlich ein großer Schritt in die richtige Richtung und könnte auch für andere Staaten wegweisend sein.

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