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Grüße aus Deutschland Von Captain Paul Watson

Ich möchte mich an dieser Stelle bei euch allen für die unglaubliche weltweite Unterstützung der letzten Woche während meines Aufenthalts im Frankfurter Gefängnis Preungesheim bedanken. Ich weiß das sehr zu schätzen. Die Leute von Sea Shepherd Deutschland e.V. sind großartig und ich bin sehr froh darüber, dass so viel Unterstützung aus Costa Rica und auch dem Rest der Welt kommt.

Wir haben ein hervorragendes Verteidigerteam, welches alles unternimmt, um diese Rechtsfrage zu klären. Ich bin zuversichtlich, dass dieses Team sein Allerbestes an allen entsprechenden Stellen tun wird, die mit dem Fall zu tun haben.

Obwohl ich keinen Grund zur Annahme habe, dass das costa-ricanische Rechtsystem mir keinen fairen Prozess machen würde, macht mir die Tatsache Sorge, dass die Haifischflossen-Mafia Costa Ricas ein Kopfgeld auf mich ausgesetzt hat – und ein costa-ricanisches Gefängnis würde eine ausgezeichnete Möglichkeit bieten, diese Todesdrohung in die Tat umzusetzen. Während der vergangenen zwei Jahrzehnte haben wir die Haifischflossen-Wilderer sehr viel Geld gekostet und jetzt wollen sie sich rächen. Ich bräuchte die absolute Versicherung, dass die Behörden Costa Ricas mich nicht in eine Lage bringen würden, die meine Sicherheit gefährdet, wenn ich nach Costa Rica zurückkehre, um meine Unschuld vor Gericht zu beweisen.

Es gibt zwei wichtige Punkte, die ich noch anführen will. Erstens konzentrierte sich die Aufmerksamkeit durch die unglaubliche Unterstützung aufgrund meiner Verhaftung und Inhaftierung auf mich – allerdings geht es nicht um mich. Es geht um unsere Meere und die zunehmende Bedrohung und den Schwund der Artenvielfalt in unseren Meeren. Es geht um Haie, Wale, Robben, Meeresschildkröten und Fische.

Dies ist eine Möglichkeit, die internationale Aufmerksamkeit darauf zu richten, was mit den Haien passiert und besonders zu verdeutlichen, dass es in Costa Rica Elemente gibt, die für den illegalen Haifischflossenhandel in großem Maße verantwortlich sind.

Zweitens möchte ich sehr deutlich zum Ausdruck bringen, dass – egal was mit mir passiert – dies keinen Einfluss auf unsere Kampagnen haben wird. Ich habe die Verantwortung für das Führen unserer Schiffe auf meine sehr kompetenten Kapitäne übertragen und sie werden diesen Sommer Haie im Südpazifik und Wale im antarktischen Walschutzgebiet verteidigen. Die Cove Guardians werden im September nach Taiji, Japan zurückkehren und die Delfine verteidigen.

Glücklicherweise geht Sea Shepherd jetzt weit über meine Person hinaus und was noch erfreulicher ist, ist die Tatsache, dass wir nun eine Legion leidenschaftlicher, hingebungsvoller, mutiger und erfinderischer Freiwilliger auf der ganzen Welt haben. Wenn man mich daran hindert, an der Front auf hoher See zu dienen, dann werde ich aus einer Gefängniszelle heraus als Symbol des Widerstands gegen die Zerstörung unserer Meere dienen.

Macht und Gier sind nicht leicht zu bezwingen, und die Geschichte zeigt, dass das Gefängnis manchmal ein zu ertragendes Martyrium ist, um die Grundfesten mächtiger Sonderinteressen zu erschüttern. Die Inhaftierung von Mandela, Gandhi, Thoreau, Aung San Suu Kyi und vieler anderer ist keine Schande.

Macht wird nicht einfach aufgegeben und die Mächte, die sich unseren Bemühungen entgegenstellen sind riesig: die Haifischflossen-, Blauflossenthunfisch-, Walfang- und Delfinfang-Industrie und die Regierungen, die diesen Handel unterstützen, wie z.B. Japan, Costa Rica, Norwegen, Island, Malta, Kanada usw. Manchmal bin ich überrascht, dass wir überhaupt Fortschritte machen, doch das machen wir wirklich, und wir werden auch weiterhin Siege für unsere Mandanten im Meer erringen, egal welche Hindernisse uns in den Weg gelegt werden, denn Sea Shepherd besteht nicht nur aus mir, sondern ist jetzt eine weltweite Bewegung und unsere Flagge wird sehr bekannt und immer mehr geachtet. Was jedoch am wichtigsten ist, ist das dauerhafte und stolze Erbe tausender Wale, zehntausender Haie, hundertausender Robben und Millionen von Fischen, die jetzt frei ihre Bahnen im Meer ziehen und ohne unser Eingreifen brutal abgeschlachtet worden wären.

Letztendlich geht es um sie, nicht um uns.

Wir setzen unsere Leidenschaft ein und bekommen als Gegenleistung die fortwährenden Samen des Lebens zurück.

Brief von Paul Watson

Von Kapitän Paul Watson

Ich habe mich gefragt, warum es nicht gewesen ist eine Aussage oder sogar ein Wort aus der Grünen Partei in Deutschland über meinen Fall. Die Grüne Partei in Deutschland repräsentiert 10% des deutschen Volkes. Sie könnten helfen, meine Freilassung zu sichern, aber sie haben sich entschieden, überhaupt nichts zu sagen.

Wir haben die Unterstützung der Grünen in anderen Ländern wie Neuseeland, Australien, Kanada, etc. aber nicht, wo es jetzt am wichtigsten, in Deutschland.

Ich war ein Gründungsmitglied der Grünen Partei von Kanada und lief zum Mitglied des Parlaments für die Grünen in Vancouver Center zweimal. Ich war auch der Grünen-Kandidat für die Bürgermeister von Vancouver im Jahr 1996. Ich war der einzige Sierra Club nationalen Vorstandsmitglied in den Vereinigten Staaten, um Ralph Nader trotz der schweren Kritik, die sie zu mir gebracht zu unterstützen. Ich habe sogar einmal dazu beigetragen, den Besuch von Petra Kelly von den deutschen Grünen nach Vancouver Gastgeber im Jahr 1986.

So war es ein Rätsel, warum die Grünen in Deutschland war so ruhig und so fern über meinen Fall hier in Deutschland.

Also machte ich einige Anfragen, und was ich gesagt worden, ist sehr enttäuschend. Greenpeace Deutschland anscheinend hat es ganz klar zu den Grünen in Deutschland, dass sie nicht mein Fall unterstützen. Greenpeace wird auch nichts in meinem Unterstützung trotz meiner, ein Mitbegründer der Greenpeace-Stiftung sagen.

Offenbar Greenpeace sieht darin eine Möglichkeit, mich loszuwerden. Jetzt bin ich nicht überrascht, dass dies ihre Position ist, aber ich bin überrascht, dass die Grünen in Deutschland würde dem zustimmen.

Ich bin dankbar für die unglaubliche Unterstützung, die ich aus dem deutschen Volk und von Menschen auf der ganzen Welt bekommen. Am Ende das ist, was am wichtigsten ist. Ich weiß, ich bin nicht mit der Regierung und großen Organisationen sehr beliebt. Ich neige zu ökologisch korrekt statt politisch korrekt und ich sage und tue viele Dinge, die viele Menschen wütend machen.

Aber es wäre schön gewesen, um erhielt Unterstützung von einer politischen Bewegung, die ich unterstützt, da es begann zu haben.

Um der Grünen Partei von Australien, Neuseeland und Kanada möchte ich sagen, wie sehr ich Ihre Bemühungen zu schätzen stark in meinem Namen.

Um der Grünen Partei in Deutschland kann ich nur sagen, wo bist du?

Freiheit für den Umwelthelden Paul Watson!

Freiheit für den Umwelthelden Paul Watson
Das Time Magazin bezeichnete ihn als „Umwelthelden des 20. Jahrhundert“ und der britische Guardian zählt Paul Watson (61) zu den „50 Personen, die die Welt retten können“. In spektakulären Aktionen setzt sich Watson unter Einsatz seines Lebens gegen die Ausbeutung der Meere ein; stellt sich als lebendes Schutzschild zwischen Wale, Robben und ihre jeweiligen Jäger.

weiterlesen und protestieren

Einer der auszog die Meere zu retten ...

Paul Watson - Sea Sheperd

Paul Watsons
Sea Shepherd Paul Watsons

.....Er ist erst acht Jahre alt und rettet zwei Hummern das Leben, diese leben bei ihm fortan als Haustiere......

Paul Watsons
Paul Watsons

Paul Watson hat schon früh in seinem Leben einen besonderen Sinn für Gerechtigkeit der Natur und den Lebewesen gegenüber entwickelt, einen Sinn für gleichberechtige Entwicklung von Artenvielfalt mit und neben dem Menschen.

 

Er wurde am 2.Dezember 1950 in Toronto/Ontario/Kanada geboren und wird am 2.12.2011 61 Jahre alt. Doch noch immer steht er hinter seinen Überzeugungen und läßt sich trotz vieler Anfeindungen nicht von diesen abbringen. Er erkennt in der Natur und in ihrem Leben spendenden Aspekt eine Art Heiligkeit, welche vom Menschen anerkannt, geschützt und erhalten werden muss. Diese Forderung scheint ihm als Auftrag wohl schon in die Wiege gelegt worden zu sein.  Das Sterben der Arten, die Verschmutzung der Meere, das Ozonloch, das grausame Walabschlachten, das Töten wehrloser Robben und ihrer Babys, die ölverschmierten Tiere zu Wasser und zu Land, welche von kilometerlangen Ölteppichen massenweise in den Tod gerissen wurden und noch werden, sind ein Mahnmal, ein zum konsequenten Handeln aufforderndes Signal, nicht nachzulassen und sich mit Leib und Leben gegen diese verantwortungslose Zerstörung zur Wehr zu setzen, sich vor diesesSzenario zu stellen und den Zerstörern die Stirn zu bieten.

 

Es gibt einige bemerkenswerte Aussagen von Paul Watson auf Grund seiner Überzeugung aus Interviews, welche nachfolgend zitiert werden:

Kettensägen Massaker
Kettensägen Massaker an Wälder

..."geh nach Rom

und versuch, eine der heiligen Statuen im Petersdom mit einem Hammer zu zerkleinern. Und dann schau mal, wie viel Ärger du dir damit einhandelst. Und doch gehen wir jeden Tag in die schönsten Kathedralen der Welt, zu den interessantesten, mysteriösesten, heiligsten Plätzen - zum Beispiel in die Regenwälder des Amazonas -, und wir gehen mit einer Kettensäge dorthin und zerstören sie. Hätten diese Bäume für uns dieselbe Bedeutung wie ein Stein in Mekka oder viele alte Steine in Jerusalem oder ein Stück Marmor in Rom, würden wir diese Leute buchstäblich in Stücke reißen für die Blasphemie, derer sie sich schuldig machen. Aber wir tun es nicht" :)

Interview auf der Steve Irwin, Paul Watsons Schiff

......"Sie sind mit Sea Shepherd mehr oder weniger ein Einzelkämpfer, ohne große Unterstützung der internationalen Gemeinschaft. Wie kommt das?

 

Die internationale Gemeinschaft sieht zu wie die Welt zum Teufel geht, von der Klimaerwärmung bis zum Artenschutz. Das Problem ist: Niemand profitiert finanziell, also unternimmt auch keiner was. Wir verlieren Arten durch Umweltverschmutzung in einer unglaublichen Geschwindigkeit. Es mangelt am Willen, etwas zu unternehmen.

 

Vielleicht werden Sie auch deshalb wenig unterstützt, weil Sie sehr umstritten sind? Manche nennen sie „Öko-Pirat“, sogar als „Terrorist“ wurden Sie bezeichnet.

 

Mir ist wirklich egal wie die Leute mich nennen. Hauptsache, wir sind effektiv. Und wenn wir schon von Piraten reden: Es waren nicht die Briten, die im 17. Jahrhundert den Piraten in der Karibik ein Ende gemacht haben, die haben schön Schmiergelder kassiert und sich das angeschaut. Die Piraterie wurde beendet von Henry Morgan, einem Piraten. Wenn man also die japanischen Piraten-Walfänger stoppen möchte, braucht man Piraten des Mitgefühls um dem ein Ende zu machen. Das sind dann wir.":)

 

Paul Watson war eines der frühesten Mitglieder von Greenpeace, verließ aber 1977 die Organsation, weil man ihm dort seiner Meinung nach, zu wenig aktiven Einsatz zeigen würde. Er gründete die Sea Shepherd Conservation Society, welche grundsätzlich gegen die Ausbeutung der Weltmeere und deren Bewohner ist. Er wurde zum Helden der Weltmeere und zum Beschützer seiner in ihm lebenden Arten, insbesondere der Wale.

 

In einem Interview mit der taz, zum ilegalen Walfang der Japaner bekannte er sich freimütig auch zu gewaltsamen Aktionen, da diesbezüglich gewaltlose Diskussionen und Proteste keinerlei Erfolg gebracht hatten.

 

Viele kritisieren Paul Watsons unkonventionelle und nicht immer gewaltfreie Aktionen, doch man darf dabei nicht vergessen, das er und nur eine handvoll Mitstreiter meistens einer übermächtigen Flotte gegenüvber stehen.

....."Sie drohen offensiv damit, auch Walfangschiffe zu beschädigen - im Gegensatz zu Greenpeace, das grundsätzlich gewaltfrei agiert. Ist das sinnvoll?

Es war unsere Taktik, die die großen Zeitungsartikel in Japan ausgelöst und die Leute zum Nachdenken gebracht hat. Greenpeace kommt im Grunde jedes Jahr nur hier runter und betreibt "Ocean-posing": Sie lassen sich auf dem Meer fotografieren, nehmen 40 Millionen Dollar Spenden ein, und das war's. Weil sie dieses großes Geschäft nicht gefährden wollen, kooperieren sie nicht mit uns. Denn sobald wir auftauchen, hört die Waljagd auf.

 

Das sind ja harte Vorwürfe.

 

Falls in den nächsten Tagen Wale sterben, mache ich Greenpeace dafür verantwortlich. Vor zwei Tagen hat die "Nisshin Maru", das Fabrikschiff der Fangflotte, beim Begleitschiff "Oriental Bluebird" nachgetankt. Greenpeace hat es nicht verhindert, sie haben nur Fotos gemacht. Wir hätten es stoppen können, denn die Japaner sind schon zweimal vor uns geflohen, als wir sie beim Tanken eingeholt haben. Greenpeace aber hat uns nicht verraten, wo das Tanken stattfand.


"Nur direkte Aktionen helfen den Walen"

 

 

Aus diesen Interviewauszügen geht eindeutig hervor, dass es Paul Watson vor allem darauf ankommt, die Weltöffentlichkeit auf diese sinnlosen und brutalen Walfangaktionen aufmerksam zu machen und da dass meist durch leise "Töne" nicht zu erreichen ist, nimmt er für seine spektakuläreren Methoden lieber massive Kritik in Kauf, wenn er dadurch erreichen kann, das man überhaupt mit dem Walfang aufhört, weil dieser einfach nicht mehr in unsere Zeit passt und nichts weiter als eine primitive Barbarei ist.

 

Mehr zu Paul Watsons Überzeugungen und Positionen unter ........

 

 

 

U.Ortmann 

Kommentare: 7
  • #7

    Gudrun Kaspareit (Samstag, 06 September 2014 13:38)

    Liebe Vivian,
    ich bin leider der falsche Ansprechpartner, aber versuche es doch bitte mal hier:
    http://www.seashepherd.org/contact/general-public.html
    Ich wünsche Dir viel Erfolg,
    Deine Gudrun

  • #6

    Vivian Baschand (Mittwoch, 03 September 2014 06:38)

    Hallo mein Name ist Vivian Baschand, werde bald 16 , komme aus Nrw und will mit 18-19 ein freiwilliges soziales jahr machen aber nur da wo es sich auch wirklich lohnt.
    Ich will dieses fsj machen, da ich Erfahrungen sammeln will auch wenn es nichts mit meinen späteren Beruf zutun hat aber ich will was gutes tun und mal von Zuhause raus, und deshalb kam ich auf euch.
    Ich habe großen Respekt vor euch das ihr den Walfang nicht unterstützt und was dagegen unternimmt.
    Meine Frage ist, ob Chancen bestehen dieses fsj bei euch zu machen.

    Mit freundlichen grüßen
    Vivian Baschand

  • #5

    Ulla (Donnerstag, 17 Mai 2012 20:04)

    Vielen Dank Gudrun für Deinen Beitrag zur Festnahme von Paul Watson. Wollen wir Alle hoffen und beten das er bald frei kommt. Und das Viele, ganz Viele gegen diese Festnahme protestieren.

    Alles Liebe
    Ulla

  • #4

    Frank (Mittwoch, 04 Januar 2012 21:57)

    dito angel dito...Lyaa Fy, always yours

  • #3

    Ursula (Mittwoch, 04 Januar 2012 21:49)

    Danke euch Beiden und ein wirklich gutes und erfolgreiches Jahr 2012.

    Liebe Grüße
    Ursula

  • #2

    Elke (Freitag, 23 Dezember 2011 14:11)

    Nicht nur mit Herz und Seele, sondern mit Mut zum Risiko für das eigene Leben.
    Vielen Dank, liebe Ursula, für diese Seite, die den tapferen Meereshirten gewidmet ist.

    Mit herzlichen Grüßen
    Elke

  • #1

    Frank (Freitag, 23 Dezember 2011 12:50)

    Ein starker Typ mit Herz und Seele für die Natur