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DAS MEER - DIE WIEGE DES LEBENS

Naturwelt, das Meer

Ein alter Mann geht am Meeresufer entlang. Er sammelt Seesterne ein, die vom Sturm der vorherigen Nacht an Land gespült wurden und wirft sie zurück ins Meer.
Ein junger Mann spricht den Alten an und fragt: “Warum tust Du das? Es sind sicherlich viele tausende Seesterne an Land gespült worden. Die paar Seesterne, die du rettest, machen keinen Unterschied.”
Der alte Mann nimmt einen weiteren Seestern auf, blickt den jungen Mann in die Augen und antwortet: “Für diesen hier macht es einen Unterschied.”


Das Meer ist die Wiege allen Lebens. Wir schulden dem Meer allerhöchste Achtung und Respekt.
Die Realität sieht leider ganz anders aus. Gnadenlos ausgebeutet, überfischt und als kostenlose Müllkippe missbraucht entstehen immer mehr sog. Totwasser- Gebiete. Dort können Meerestiere aufgrund von Sauerstoffmangel nicht mehr leben. Andere Bereiche ersticken im Plastikmüll oder sind von austretendem Rohöl verkleistert.
Forscher sagen das größte Artensterben seit der Zeit der Dinosaurier voraus.
Sogar die Bildzeitung titelt: Ein großes Artensterben steht den Meeren bevor.

Forscher vom Fisheries Centre der University of British Columbia sagt das völlige Aussterben aller gefischten Arten bis 2050 vorher, wenn sich nichts in Richtung Nachhaltigkeit ändert.
Thunfisch ist schon jetzt akut gefährdet, ebenso stehen die Haipopulationen kurz vor dem Kollaps.

Sowohl im Pazifik, als auch im Atlantik gibt es Plastikmüllstrudel von der Größe EUROPAS!
Unzählige Meerestiere, Fische, Schildkröten, Robben, Seevögel, Wale und Delfine sterben daran, weil sie den Müll fressen oder sich darin verheddern.

Seit der Ölpest der EXXON VALDEZ im Prinz Williamssund muss man niemanden mehr darüber aufklären, was Öl im Wasser anrichten kann. Und spätestens seit der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko, kennt jeder die Gefahren des offshore Drillings.

Allerdings sieht es nicht so aus, als ob die Menschen eine Lehre daraus gezogen hätten. Die Gier überwiegt. Weder die kleine Ostsee noch die hochsensiblen arktischen Regionen werden verschont.

Wir machen aus der Wiege des Lebens eine Kloake. Wir fördern den Klimawandel. Wir hinterlassen unseren Kindern einen unbewohnbaren Planeten.
Alles für den Profit. Ist es das wirklich wert?

(Gudrun Kaspareit)

Strand
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Kommentare: 3
  • #1

    Elke (Freitag, 17 Februar 2012 13:06)

    Eine gute Geschichte, verbunden mit einer wichtigen Info, für alle, die das Leben und die Natur lieben.

    Vielen Dank dafür
    Elke

  • #2

    Christopher Kerkovius (Freitag, 09 November 2012 14:54)

    Liebe Gudrun, du sprichst mir aus tiefster Seele. Manchmal bin ich schon an dem Punkt, dass ich dem Menschen, diesem Betriebsunfall der Schöpfung, der Evoltion, seine Daseinsberechtugung hier auf dieser eigenglich so traumhaft wunderbaren und w8underschönen Erde abspreche!

  • #3

    Volker Powarzynski (Montag, 08 April 2013 18:15)

    Oh liebe Gudrun, wie recht Du damit hast!