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Nachhaltigkeit

Unter dieser Rubrik möchte ich künftig Produkte vorstellen, die sich durch besondere Nachhaltigkeit auszeichnen.

Ressourcen schonen, die Natur entlasten, Chancengleichheit fördern, das alles kann die Menstruationstasse Ruby Cup

Ihr wollt endlich ernst machen mit dem nachhaltigen Lebensstiel? Kein Plastik mehr, keine Naturzerstörung? Dann gibt es hier neue Produkte, welche Ihr auf Eure Liste setzen könnt.

Tropical Freaks

Die Kaffee-TrinkerInnen entscheiden darüber, ob die 100.000 km² Kaffee-Anbaufläche ein naturnaher Lebensraum für Kolibris und viele andere Tiere ist -- oder Monokultur, die ohne Rücksicht auf die Umwelt billigen Kaffee produziert.

Kanwan

Neues aus Absurdistan

Text und Foto: Markus Meyer

Fragen an: gartenarchitekt44@gmail.com

06.10.2020

Neues aus Absurdistan: Grüße aus der Schweiz Wieder einmal ein Waldbrand – Ursache: „überhebliche Dummheit“? Sommer Juli 2020 (07.07.2020), mit dem Zug in der Schweiz Richtung Davos unterwegs, ein sichtbarer Genuss: gesunde Wälder, einigermaßen vernünftige Menschen, schöne Berge. Parallel dazu erreicht wieder einmal der „Spiegel der Menschheit“, ein Bericht über einen Waldbrand, wieder einmal. Diesmal in der Ukraine mit 6 Toten, vielen weiteren Verletzten, Brandstiftung nicht ausgeschlossen. (nau.ch, 08.07.2020). Nun, in Anbetracht der Tatsache, dass sich Pflanzen in der Regel nicht selbst anzünden und noch weniger, sich selbst schädigen, war es wieder der „homo ignorantus“ selbst, der diesen unsagbar blöden Unfug verursacht hat. Und wieder einmal frage ich mich, warum? Wohlwissend, dass es weiterhin ein „Ritt gegen Windmühlen“ mit meiner persönlichen Rosinante, den Pflanzen, ist, stellt sich mir wiederholt die Frage, wo der „homo ignorantus“ seinen Verstand vergraben hat, den er offensichtlich nicht wiederfindet. Nach wie vor besticht der „homo ignorantus“ nicht nur mit seinen völlig sinn-entleerten destruktiven Aktivitäten wie das Versiegeln von Flächen, seinem urbanen Verdichtungswahn oder er rodet wie zwangsgetrieben wichtige Vegetationsflächen, sondern krönt seine „Lebens-Unlust“ damit, dass er Vegetationsflächen und auch sich selbst anzündet. Unglaublich, dieser fortlaufende Versuch eines dämlichen „Flächen-Suizids“ oder? Und warum glaube ich an ferngesteuerten Flächen-Suizid? Ganz einfach: Wesen wie die Pflanzen, die leben wollen, machen so einen Unsinn nicht!!! Der „homo ignorantus“ trägt aber seine „Lebens-Unlust“ offen zur Schau – ohne sich zu schämen. Unfassbar…. Zur Vorbeugung eventueller Missverständnisse möchte ich jedoch anmerken, dass es durchaus Menschen gibt, die atmen und leben wollen, die respektvoll mit ihrem botanischen Umfeld aber auch mit ihren Mitmenschen umgehen. Dies weiß ich zu schätzen, dennoch dürfen es mehr werden. Und die anderen? Nun ja, da müssen wir Einhalt gebieten, die dämlichen Versuche, unseren Planeten noch mehr zu perforieren und zu zerstören. „Planeten-Schutz“ ist noch immer Lebensschutz!!! Wir selbst sind es, die Naturgefahren wie Waldbrände vermeiden können und wenn wir leben wollen, dann sollten wir dies auch tun. Ich weiß, ein „ergebnis-offenes“ Unterfangen, aber dennoch erwarte ich, dass die „Handbremse“ gezogen wird, wir sollten Demut und Respekt zeigen und lernen, Maß zu halten. Umso wichtiger, wenn tatsächlich die nächste COVID-Welle auf uns zu rollt. Die Gier (der Ökonom würde wohl von Nachfrage sprechen) stoppen, das wäre hier der richtige kategorische „Imperativ“, der unsere Handlungen prägen sollte, denn ganz einfach: ohne Nachfrage gibt es keine Brandrodung und ohne Wald keinen Sauerstoff!!! Nicht jammern und schimpfen, gegen wen auch, wir machen ja selbst den Unsinn, sondern tun, einfach tun!!! Und nicht zu vergessen, wir hätten auch Helfer, botanische Helfer, wie zum Beispiel ein essbare Klimapflanze wie die Artischocke (Cynara scolymus), die nicht nur das Gesicht einer Pizza aufhellen kann, sondern auch botanischer Lichtblick sein kann, wir ihr unten sehen könnt. Aus einem Vorgarten in der Nähe des Zürichsees.

Artischocke
(c) Markus Meyer Artischocke
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