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DER MÜLL UND DAS MEER

Plastikmüll in unseren Meeren:

20 000 Tonnen Plastikmüll landen jedes Jahr in Nord und Ostsee!
Im Atlantik kommen auf einen Quadratkilometer Meer eine 200 000  Plastikteile.
Der Teppich aus Plastikmüll im Pazifik ist so groß wie EUROPA.
Es gibt mehr Plastik als Plankton in den Meeren.
Vom Äquator bis zu den Polen, überall dümpelt Plastikmüll.
Unsere Meere sind zu einer gigantischen, kostenlosen Müllkippe verkommen.
Das Plastik zersetzt sich nicht, es wird auch noch in 500 Jahren da sein, aber es zerbröselt in ganz kleine Partikel. Diese schwimmen im Wasser wie Plankton, weshalb viele Fische sie mit eben diesem Plankton verwechseln und fressen. Fische verhungern mit vollem Magen.
Ca.1 Million Seevögel  und 100 000 Wale, Delfine und Robben sterben jährlich, weil sie sich im Plastikmüll verheddern oder sich damit strangulieren. Meeresschildkröten fressen Plastiktüten und verenden, weil sie sie mit Quallen, ihrer Lieblingsspeise verwechseln.

(Gudrun Kaspareit)

MÜLL

Müll

Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft.
Durch Wegwerfen zeigen wir unsere Geringschätzung.
Wir werfen unseren Müll weg.
Wir werfen Lebensmittel (Mittel zum Leben) weg.
Wir werfen Tierleben weg.
Wir werfen Menschenleben weg.
Wir werfen unsere Zukunft weg.
Es ist eine Frage der Zeit, wann wir von dieser Erde geworfen werden.


Wir arbeiten, um Geld zu verdienen. Mit diesem Geld kaufen wir uns Konsumgüter und je nach dem, um was für ein Gut es sich handelt, werfen wir es beizeiten wieder weg. Eine Plastiktüte oder einen einmal Trinkbecher nach wenigen Minuten. Eine Plastikflasche nach wenigen Stunden. Kleidung nach wenigen Monaten, Möbel alle paar Jahre, ebenso unsere Autos.
Im Endeffekt arbeiten wir, um Müll zu produzieren. Dazu kommen die vielen Verpackungen, oft doppelt und dreifach. Das meiste von diesem Müll verrottet nicht, weil es aus Plastik ist. Irgendwann gelangt dieser Plastikmüll ins Meer, wo er auf ewig kreist und langsam aber sicher  das Leben dort erstickt. (Oder es wird verbrannt und es entsteht Gift, wie z.B. Dioxin)

In Amerika z.B. werden pro Stunde 2,5 Millionen Plastikflaschen weggeworfen und 10 Millionen Plastiktüten pro Woche. Der Müll findet seinen Weg in die Ozeane.
14BILLIONEN PFUND PLASTIKMÜLL IN UNSEREN OZEANEN!

(Gudrun Kaspareit)

Die Plastiktüte

Plastikflasche

Klar und kausal erklärt, warum lineare Systheme nicht funktionieren

Cradle to cradle - das könnte die Lösung sein

„Fishing-for-Litter“-Projekt in Sassnitz gestartet

„Gefischte“ Abfälle können jetzt in drei deutschen Ostseehäfen entsorgt werden

19. April 2012 - Nach den Fischereihäfen Heiligenhafen und Burgstaaken/Fehmarn ist Sassnitz der dritte deutsche Ostseehafen, in dem Müll aus dem Meer umweltgerecht entsorgt werden kann. Der NABU hat am heutigen Donnerstag gemeinsam mit regionalen Partnern ein weiteres „Fishing for Litter“-Projekt auf der Insel Rügen gestartet. Damit steigt die Zahl der insgesamt beteiligten Fischer auf über 30. Ziel ist es, in Zusammenarbeit mit Politik, Wirtschaft und Naturschutz den Tod von weiteren zehntausenden Meerestieren durch unseren Zivilisationsmüll zu verhindern und wirtschaftliche Schäden zu reduzieren.

Abfälle und insbesondere Plastikmüll sind inzwischen auch für die Nord- und Ostsee zum Problem geworden. Die ökologischen Folgen für die Meeresumwelt sind dabei dramatisch. Seevögel und Meeressäuger verfangen sich in Abfällen und ersticken qualvoll, oder sie verhungern an den Abfällen, da sie diese mit ihrer natürlichen Nahrung, Fischen, Tintenfischen, Krebsen oder Quallen verwechseln. Inzwischen wiesen Wissenschaftler nach, dass Fische und Muscheln bereits durch Mikroplastik belastet sind, mit noch weitgehend unbekannten Folgen für die marinen Nahrungsnetze. Zugleich klagen aber auch Fischer über verunreinigte Fänge sowie kaputte Netze, und die Kommunen müssen Millionen Euro für die Reinigung von Stränden und Küsten ausgeben. Vor diesem Hintergrund haben sich weitere Fischer, Abfallentsorger und Kommunen mit dem NABU zusammengetan, um gemeinsam gegen den Müll zu kämpfen.

Die „gefischten“ Abfälle werden an Bord der Fischerboote gesammelt und im Hafen stehen kostenlose Sammelcontainer zur Verfügung. Der Müll wird getrennt erfasst und analysiert, um Informationen zur Belastung der Ostsee durch Abfälle zu erheben. Damit leistet das Projekt auch einen Beitrag zur nationalen Umsetzung der 2008 verabschiedeten EU-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie mit dem Ziel, Europas Meere bis 2020 in einen guten Umweltzustand zu versetzen. Erstmalig in der EU-Umweltgesetzgebung werden damit die Mitgliedstaaten verpflichtet, den zunehmenden Eintrag und die schädlichen Auswirkungen von Abfällen im Meer zu bekämpfen.

Nie mehr Plastiktüten
Nie mehr Plastiktüten

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Kommentare: 4
  • #1

    Elke (Dienstag, 21 Februar 2012 09:01)

    ...und Altpapier zu neuem Papier: Ich als exzessive Leserin sage "nur noch Bücher aus Altpapier". Die Zukunft hat begonnen mit cradle to cradle.

    Danke dafür!

    VlG Elke

  • #2

    Gudrun Kaspareit (Donnerstag, 23 Februar 2012 01:44)

    ja cradle to cradle ist eine geniale Sache, aber leider wissen noch zuwenige darüber. Die Industrie sollte endlich einsteigen, das wäre wirklich nachhaltig!

  • #3

    Birgit (Donnerstag, 23 Februar 2012 22:18)

    Bevor ihr beim Einkaufen an der Kasse nach der x-ten Platiktüte greift, ruft euch diese Collage in den Sinn und denkt noch einmal drüber nach, ob ihr wirklich noch mehr unnötigen Müll produzieren müsst!!!

  • #4

    TheLionsun (Mittwoch, 25 November 2015 12:23)

    mich hat das echt überrasched! Doch leider sind zuviele leute zu FAUL! Und zu viel Bestehet aus Plastik,ich hoffe das wird sich bald ändern.