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Dreckiger Ölsand

Ölsand wird im Tagebau gewonnen. Dazu muss zunächst sämtliche Vegetation entfernt werden. Für Kanada/Alberta heißt das Waldrodung. Dabei ist die Gewinnung von Öl aus Ölsand extrem giftig und Klimaschädlich. Die Regierung Kanadas befürwortet die Ausbeute von Ölsand und sieht hierin einen wichtigen, zukunftssicheren Wirtschaftsfaktor. Obwohl Alberta seine borealen Wälder und Moore verliert. Weitere Nachteile der Ölgewinnung dieser Art ist der immense Wasser und Energie Verbrauch, so wie die Entsorgung der Abwässer.

 

Seit die Preise für diesen Rohstoff explodierten lohnt sich für Kanada der Abbau und in Alberta herrscht Goldfieberstimmung. Menschen aus der ganzen Welt kommen, um sich am Boom zu beteiligen, denn die Firmen zahlen Spitzenlöhne.

 

Aber nicht nur die Natur leidet und wird zerstört, auch bei den Menschen dort tritt vermehrt Krebs auf. Selbst in einer Indianersiedlung, hunderte Kilometer entfern in der Wildnis, nehmen rätselhafte Krebserkrankungen zu. Gallengangskrebs ist normalerweise extrem selten, hier werden immer mehr Erkrankungen bekannt. Messungen ergaben, dass die Fische im Athabasca, von dem die Indianer sich versorgen, hoch toxisch belastet sind. Woher das kommt, liegt auf der Hand.

(Gudrun Kaspareit)

Ölsand
Infos über die Ölsandgewinnung
FS100115_oelsand.pdf
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Im US-Bundesstaat Arkansas kam es über Ostern zu einem Leck in einer Ölpipeline. Nach Angaben des Konzerns Exxon-Mobile traten bisher mindestens 1.430 Kubikmeter Schweröl aus. Das entspricht einer Menge von 45 Tankwagen. Die tatsächliche Menge dürfte allerdings um ein Vielfaches höher liegen, da pro Tag über 10.000 Kubikmeter Öl durch die Pipeline fließen. Das Öl wird durch die 60 Jahre alte Pipeline aus Kanada nach Texas transportiert. Es handelt sich um Schweröl aus Teersanden, das schwerer zu pumpen ist und dadurch wahrscheinlich häufiger Unfälle verursachen wird als „normales“ Rohöl. Der Ölkonzern Exxon konnte bisher nicht angeben, wie lange es dauern wird, das Leck zu schließen.

 

In Arkansas fließt das Öl derweil durch Straßen und Vorgärten, wie in diesem Youtube-Video zu sehen ist:

(Tex: Münchner Umweltinstitut e.V.)

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