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Nachhaltigkeit

Unter dieser Rubrik möchte ich künftig Produkte vorstellen, die sich durch besondere Nachhaltigkeit auszeichnen.

Ressourcen schonen, die Natur entlasten, Chancengleichheit fördern, das alles kann die Menstruationstasse Ruby Cup

Ihr wollt endlich ernst machen mit dem nachhaltigen Lebensstiel? Kein Plastik mehr, keine Naturzerstörung? Dann gibt es hier neue Produkte, welche Ihr auf Eure Liste setzen könnt.

Tropical Freaks

Die Kaffee-TrinkerInnen entscheiden darüber, ob die 100.000 km² Kaffee-Anbaufläche ein naturnaher Lebensraum für Kolibris und viele andere Tiere ist -- oder Monokultur, die ohne Rücksicht auf die Umwelt billigen Kaffee produziert.

Kanwan

Marions Poesie 5

(c) Roselies Sokoll
(c) Roselies Sokoll

Relativität.

Der Mensch bestimmt für sich allein,
was Wahrheit ist und was nur Schein,
was wertvoll ist und was profan,
der Mensch legt alle Maße an.

Lang oder kurz, er weiß zu schätzen,
was schlecht, was bös ist.., was zum Besten,
was zukunftsfähig.., und was nicht,
sieht alles nur in seinem Licht.

Wie wird doch gleich ein kleines Blümchen,
zum Riesen- Ding für alle Würmchen,
relativ ist alles Maß,
fragt nur die Ameise im Gras.

(Marion Hartmann/ Foto: Roselies Sokoll)

(c) Evelyne Lombris
(c) Evelyne Lombris

Chancen.

Lag nicht in jedem menschgemachtem Unheil,
die Chance, sich eines Besseren zu besinnen?
Und war es nicht Chance auch für die Dulder,
ein Opfer an die Welt zu bringen?

Nur Einzelne, gemessen an Milliarden,
gaben Zeit und Geld und ihre Kraft,
wir könnten alles noch ins Rechte bringen,
doch ist Verantwortung weithin schon erschlafft.

Doch wehe wenn die Büchse der Pandora,
aus heiterem Himmel zurückschlägt auf die Welt,
dann ist Geschrei und Rufe an die Götter,
der ganze Wohlstand sofort im Nichts zerfällt.

(Marion Hartmann/ Foto: Evelyne Lombris)

Stuhl
(c) Andreas Schmelz

Alte Dinge.

Die Not ist ein wunderbares Mittel,
sich auf Ausgedientes zu besinnen,
und plötzlich staunend zu erkennen,
wie alte Dinge Freude bringen.

Erst, wenn Not Verknappung bringt,
wird man aufgerufen sein,
den Wegwerf- Status zu vergessen,
ins Herz kehrt Einfachheit herein.

(Marion Hartmann/ Foto: Andreas Schmelz)

(c) Evelyne Lombris
(c) Evelyne Lombris

Verrat

Verräterisch ist der Verstand,
weil er betrügt, weil er verdeckt,
die eigenen Wünsche immerdar,
als Scheinrealität versteckt.

Wie trügerisch das eigene Sein,
von ihm als unerfüllbar deklariert,
sich ins Bewusstsein tief versenkt,
als Unmöglichkeit verliert.

So leben hinter Gittern, Mauern,
nur Allzuviele vor sich hin,
ergeben dem "Das bin ich jetzt,
mehr ist für mich doch nicht mehr drin!"

(Marion Hartmann/ Foto: Evelyne Lombris)

Treppe
(c) Roselies Sokoll

Herzschlag.

 

Lausche in die Weiten grüner Fluren,
spür den Wind, der sanft Dein Sein erfasst,
schau im Schnee und Sand die feinen Spuren,
der Herzschlag der Natur ohne Unterlass.

 

Dein Herz schwingt mit im Rhythmus der Gezeiten,
in Deiner Seele wiegt sich das Kornfeld mit,
so alle schöpferischen Naturgegebenheiten,
ergeben ein gewaltig, grosses Lebenslied!

 

(Marion Hartmann/ Foto: Roselies Sokoll)

(c) Evelyne Lombris
(c) Evelyne Lombris

Schein.

 

Existenzen, die nur scheinen,
ohne selbst etwas zu sein,
hängen fordernd stets am Anderen,
greifen in die Seelen ein.

 

Ein Nichts sind ihnen alle Helfers Taten,
Zuwendung ist schnell vom Tisch gewischt,
drum ist in jedem Falle anzuraten,
erkenne wahre Not und falsches Licht!

 

(Marion Hartmann/ Foto: Evelyne Lombris)

(c) Evelyne Lombris
(c) Evelyne Lombris

Umstülpung.

 

Irgendwann fällt alle Maskerade,
alles weicht, was aufgesetzt dort ist,
dauert es auch Jahr über Jahre,
bis nackt erscheint verdeckter Trug und Witz.

 

Auch umgekehrt kann sich aus Armuts Mantel,
ein helles Licht ergiessen in die Welt,
drum hüte Jeder sich vor einem Urteil,
solang die Schale des Menschen nicht geschält.

 

Erst wenn die Masken sämtlich sind gefallen,
sieht der Mensch des Anderen wahren (!) Sein,
und stellt sich in Ernüchterung die Frage:
"Wieso fiel ich auf dieses Spiel herein?"

 

(Marion Hartmann/ Foto: Evelyne Lombris)

Fenster
(c) Evelyne Lombris

Sichtweise.

 

Die Welt in allen Aspekten so zu sehen, wie sie ist,
auch das Schlechte nicht zu untergraben,
weil unserer Welt Verdrängung gar nichts nützt,
lässt man sich nur vom Positiven tragen.

 

So freilich lebt man besser als der Rest,
der alles Kippen der Systeme recherchiert,
der unermüdlich sein Gewissen gelten lässt,
und dem es nicht nur froh ist.., der auch friert.

 

So glauben Viele an Einsicht bald der Politik.
beängstigend, solch Einstellung zu sehen,
denn keine Obrigkeit wendet das Geschick,
zum Erdenschicksal hat jeder (!) Einzelne zu stehen.

 

(Marion Hartmann/ Foto: Evelyne Lombris)

(c) Evelyne Lombris
(c) Evelyne Lombris

Heuchelei.

 

Nach vorn kommen die schönen Worte,
süß wie Honig fließen sie,
doch hinterrücks an and`rem Orte,
klingt eine andere Melodie.

 

Heuchelei auch.., sich so geben,
wie man tatsächlich wohl nicht ist,
wie liegt der Mensch sich selbst daneben,
der ein infamer Heuchler ist.

 

Die Wirkung darf man nicht vergessen,
sie fällt wie ein Stück Blei zurück,
und selbst, wenn der Betroffene,
nichts weiß von seinem "großen Glück!"

 

(Marion Hartmann/ Foto: Evelyne Lombris)

(c) Evelyne Lombris
(c) Evelyne Lombris

Der Mensch.

 

Natur- und Umweltschutz in Ehren,
Dringlichkeit ist angesagt,
vergesst mir dennoch nicht den Menschen,
der irrend wandelt durch den Tag.

 

Es ist die Zeit der Depressionen,
der Suche nach dem Sinn und Wert,
Menschen fallen, Menschen stürzen,
wohl dem, der diese Rufe hört.

 

(Marion Hartmann/ Foto: Evelyne Lombris)

Getriebe

 

Ein JEDER nur ein Rädchen im Getriebe,
Freiheit nur des falschen Glaubens Wahn,
festgeschmiedet in System-Maschinen,
ein JEDER, wie er muss.., nicht, wie er kann!

 

Der Selbstbefehl allein springt aus dem Ganzen,
will weder Rädchen noch System-Maschine sein,
doch diese Wenigen, die aus der Reihe tanzen,
holt Schlag um Schlag die Realität wieder herein.

 

Doch ist bei dem, der Freiheit sich geschworen,
die Massen- Schiene nicht mehr akzeptiert,
er wird bis Ende seines Lebens darum kämpfen,
auch wenn am Ende er den Kampf verliert.

 

(Marion Hartmann)

Mohn
(c) Roselies Sokoll

Wachstum

 

Wer könnte einer Pflanze schon befehlen,
dass sie zur anderen sich wandeln muss,
und dass zum Vorbild sie sich die Klette wählen,
als Entwicklungszieles letzter Schluss.

 

Sie wächst heraus aus eigenen Gesetzen,
aus jenem Boden, der ihr Bestimmung ist,
und deshalb frei im ureigensten Wesen,
dort, wo der Schöpfer unentwegt sie küsst.

 

Der Mensch jedoch will zwingen, will verwalten,
lässt freie Kinderseelen nicht entsteh`n,
das, was als freie Seele ward geboren,
wird nun in vorgegebene Richtung geh`n.

 

Es wird auch dort sich noch die Blüte zeigen,
und doch ein Fremdes, geformt von Menschenhand,
nicht roter Mohn, der wächst auf freiem Felde,
als Falschentwicklung wird es nun erkannt.

 

Und doch, es strahlt des Mohnes rote Blüte,
als mahnend Gleichnis in die Welt hinein,
"Jedem Wesen die ureigenste Blüte,
so soll des Menschen Streben immer sein!"

 

(Marion Hartmann/ Foto: Roselies Sokoll)

(C) Andreas Schmelz
(C) Andreas Schmelz

Beerdigung.

 

Ruhe sanft, mein altes Leben,
Blumen bring ich Dir zu Grabe,
einen Stein will ich Dir geben,
der nun diese Inschrift trage:

 

"Hier ruht in Frieden altes Sein,
verbrannt zu Asche ewiglich,
doch die Erinnerung bleibt mein,
im neuen, hellen Sonnenlicht!"

 

(Marion Hartmann/ Foto: Andreas Schmelz)

 

(c) Evelyne Lombris
(c) Evelyne Lombris

Neuer Morgen.

 

An den Ufern eines neuen Morgens,
zerbrach die Nacht wie Glas mir im Rücken,
als sei sie nur ein dünner Überbau gewesen,
der dunklen Scheinwelt meiner selbst.
Eine mich überwölbende Architektur,
aus Zuweisungen, Meinungen, Fremdbestimmung,
nicht mehr standhalten könnend,
dem gleißenden Licht meines neuen Morgens,
zerbrechend in tausend Stücke,
freigebend einen ewigen blauen Himmel.

 

(Marion Hartmann/ Foto: Evelyne Lombris)

 

(c) Evelyne Lombris
(c) Evelyne Lombris

Der Gedanke der Freiheit.

 

Freiheit, wie man sie begreift,
nur ein Begriff, der schnell verweht,
bis man erkennt, dass sie..,
nur im Persönlichen entsteht.

 

Wo der Gedanke an die Freiheit,
sich gliedert an den großen Strom,
da fließt sie uns mit der Gesellschaft,
im fremden Willen ganz davon.

 

Freiheit, die das Herz beruft,
stützt sich auf Persönlichkeit,
die stets die eigenen Fähigkeiten,
mit Welterfordernissen eint.

 

Die Einzigartigkeit jedweden Lebens,
sie sei uns Ruf und hohe Pflicht,
drum schaue, dass Du im Gewühl,
nicht mit dem eigenen Wesen brichst.

 

(Marion Hartmann/ Foto: Evelyne Lombris)

 

Mauer
(c) Jan Lassing

Die Empfehlung an einen Menschen in Seelennot: "Ändere Dein Leben",
ist genauso so nutzlos wie geistlos.
Der Mensch ist ebenso in bestehenden Verhältnissen verankert,
wie es der Stein in einem Gemäuer ist. Man muß schon das ganze Gebäude einreißen, um die einzelnen Steine frei zu bekommen.
Demnach muss es heißen:
"Ändert die Gesetze, löst die Menschen aus den Verankerungen des Bestehenden, dann haben wir freie Menschen!"
(Foto: Jan Lassnig)

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