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Nachhaltigkeit

Unter dieser Rubrik möchte ich künftig Produkte vorstellen, die sich durch besondere Nachhaltigkeit auszeichnen.

Ressourcen schonen, die Natur entlasten, Chancengleichheit fördern, das alles kann die Menstruationstasse Ruby Cup

Ihr wollt endlich ernst machen mit dem nachhaltigen Lebensstiel? Kein Plastik mehr, keine Naturzerstörung? Dann gibt es hier neue Produkte, welche Ihr auf Eure Liste setzen könnt.

Tropical Freaks

Die Kaffee-TrinkerInnen entscheiden darüber, ob die 100.000 km² Kaffee-Anbaufläche ein naturnaher Lebensraum für Kolibris und viele andere Tiere ist -- oder Monokultur, die ohne Rücksicht auf die Umwelt billigen Kaffee produziert.

Kanwan

Marions Poesie 13

Blatt
(c) Andreas Schmelz
Das Blatt
 
Und während es hinüber geht,
verwelkend fällt von Baumes Zweig,
wo es der Wind im Tanze dreht,
dort steht der Winter schon bereit.
 
Noch ganz verborgen unter Strahlen,
die kringelnd sich mit Wärme mischen,
und eifrig Sonnenflecken malen,
dort lauert Kälte in den Nischen.
 
Bald wird die letzte Rose glänzen,
im Frostgezier, ihr letzter Gruß,
bevor auch sie mit Blättertänzen,
dem Vergehen sich ergeben muss!
 
(Marion Hartmann/ Foto: Andreas Schmelz)
(c) Lois Cordelia Löwe in Öl
(c) Lois Cordelia Löwe in Öl

Zum Werke Lois Cordelias "Aslan"

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Aslan

 

Oh, mächtiger Herrscher der Savanne,

wie führtest Du des Künstlers Hand,

dass er in Deinem feurig Banne,

den Weg zu Deinem Wesen fand.

 

So ward Ihr Eins im Akt des Schaffens,

Dein Feuer floss in Seelentiefen,

dort wo sich Herz und Wille trafen,

vereinend sich in Schöpfungstrieben.

 

Du schönes Tier, Symbol der Macht,

von Sonnenfeuer warm durchglüht,

wie bist im Künstler Du erwacht,

im Werke, das der Welt nun blüht.

 

So gehe mahnend durch die Räume,

im Anspruch auf Dein göttlich Leben,

mag dieses Kunstwerk stolzer Träume,

dem Menschen Kraft zum Tierschutz geben.

 

(Marion Hartmann)

Aslan
 
Er hat das Feuer in den Augen
und mächtig ist sein stolzes Haupt,
die Freiheit sitzt ihm in den Gliedern,
und doch.., er ist des Menschen Raub.
 
Lasst ab von dieser Kraft der Schöpfung,
die feigen Waffen legt hernieder,
denn irgendwann im Erdenfortgang,
kehrt Euch der Fluch des Tötens wieder.
 
Marion Hartmann.
(c) Lois Cordelia
(c) Lois Cordelia

Wo Licht und Farben sich in Seelentiefen finden,

und sich mit Menschenträumen ewig binden,

wo sich die Hoffnung stark hinzu gesellt,

dort tritt ein Werk nach außen in die Welt.

 

Nun will es dort im Menschen webend leben,

will Zukunftsängste tilgen, Stärke geben,

will am Betrachter hängend mit ihm gehen,

und fest als Seelenbildnis bei ihm stehen.

 

(Dank an Lois Cordelia zu ihrem Werk: Woodland Sunburst)

(c) Andreas Schmelz
(c) Andreas Schmelz
Herbstlicht
 
Schau, wie die goldenen Sonnenstrahlen,
den Zauber hell auf Blätter malen,
die in den unglaublichsten Farben,
sich mischen zu der Ernte Gaben.
 
Und hör, wie lau noch heut der Wind,
kaum hörbar in den Zweigen singt,
bevor er stürmisch sich erhebt,
mit Kraft das Laub von Bäumen fegt.
 
Noch ist die Wärme in den Bäumen,
die schon vom nächsten Blühen träumen,
noch spielen Kinder auf den Wiesen,
bevor sich Eis und Schnee ergießen.
 
(Marion Hartmann/ Foto: Andreas Schmelz)
(c) Marion Hartmann
(c) Marion Hartmann

Der Feuerdorn ist oft im Zorn
und nimmt den Menschen schnell aufs Korn,
man spürt`s, wenn mitten im Gebüsch,
der Stachel schmerzhaft bohrt und sticht!

 

(Marion Hartmann)

(c) Rose
(c) Rose
Eine Gabe an das Leben
 
Ehrfurcht und Demut erst bewirken,
dass Schöpfung bleibt, das, was sie ist,
eine Gabe an das Leben,
was der Mensch sehr schnell vergisst.
 
In dieser Zeit, wo alles fällt,
vernichtet wird zu Geldeszwecken,
kann auch die größte Mahnung nicht,
das Gewissen neu erwecken.
 
Erst, wenn die Dinge nötig werden,
das Überleben uns zu sichern,
entsteht Bewegung hier auf Erden,
und es erstirbt das große Kichern.
 
Der Veitstanz, aus der Gier geboren,
der Ausrottung Erbärmlichkeit,
hat hier auf Erden nichts verloren,
es komme eine neue Zeit!
 
(Marion Hartmann/ Foto: Roselies Sokoll)
(c) Roselies Sokoll
(c) Roselies Sokoll
Sein
 
Es ist ein Übel in der Welt,
dass man sich selber kaum gefällt,
besonders, wenn die anderen meinen,
man müsste anders doch erscheinen.
 
So kommts, dass man nach Dingen trachtet,
die man als wertvoller erachtet,
das eigene Sein, das Jetzt und Hier,
verdrängt die sagenhafte Gier.
 
So lasse Dich nie drängen.., schieben,
von anderen Menschen nach Belieben,
das eigene Sein erreichst Du nur,
bleibst Du auf Deiner Lebensspur.
 
Der schwerste Weg ist überhaupt,
dass man dem eigenen Sein vertraut,
wenn auch der Wind ganz übel weht,
man stur auf seinem Selbst besteht.
 
(Marion Hartmann/ Foto: Roselies Sokoll)
(c) Marion Hartmann
(c) Marion Hartmann
Leichtigkeit und Schwere
 
Es kam ihm leicht in jungen Jahren,
das Glück des Habens ohne Not,
er sass mit allen anderen Menschen,
in der Gesellschaft gleichem Boot.
 
Doch dann traf ihn mit einem Schlag,
des Schicksals unerbittlich Hand,
dass er verlor, was er besaß
was er als ewig haltbar fand.
 
Und alles, was er leicht erworben,
das war verloren und hinfort,
und auch das Letzte, seine Heimstatt,
seines Friedens guter Ort.
 
Es folgten bitterböse Jahre,
die Göttin Not regierte hoch,
steiß ihn zurück von jeder Leiter,
die ihn erneut nach oben zog.
 
Was einstmals ließ sich leicht erringen,
das wurde jetzt mit Blut erworben,
die Trauben deutlich höher hingen,
als in der Jugend hellem Morgen.
 
Er wurde Mensch, er lernte schätzen,
das Kleinste noch vor seinem Fuß,
die Einfachheit hält ihn im Nacken,
entgegen allem Überfluss.
 
(Marion Hartmann)
(c) Andreas Schmelz
(c) Andreas Schmelz

An die Liebe

 

Geh mir niemals aus dem Herzen,
wenn auch Schläge mich ereilen,
bin ich auch erfüllt von Schmerzen,
bitt ich Dich, Du sollst verweilen.

 

Bleib in meiner Seele haften,
jeden Tag will ich Dich nähren,
und mit Deinem Liebesfeuer,
das wenig Glück der Erde mehren.

 

(Marion Hartmann/ Foto: Andreas Schmelz)

 

(c) Roselies Sokoll
(c) Roselies Sokoll
Unsichtbare Rosen.
 
Die Rosen, die im Menschenherzen,
heimlich blühend sich befinden,
sie wollen sich nicht nur allein,
ans eigene Ego ewig binden.
 
Wirf sie hinaus mit vollen Händen,
wo sie sehr bald im Außen blühen
und mancher Seele Schicksal wenden,
wenn sie im Morgenrot erglühen.
 
(Marion Hartmann/ Foto: Roselies Sokoll)
(c) Roselies Sokoll
(c) Roselies Sokoll
Wege
 
Was sprichst Du heut vom falschen Weg
und Fehlern, welche Du begangen,
sag, hattest jemals Du die Wahl,
Dein eigen Schicksal abzufangen?
 
War nicht der Weg, den Du beschritten,
ganz unausweichlich auf Dich selbst,
auf dieses Eigene zugeschnitten,
das Du verkörperst in der Welt?
 
Was nützt Dir Wehgeschrei und Klage,
"Ja hätte ich" und "wäre ich doch",
nimm still das Schicksal hin und trage,
ob Geldsack oder Kreuzes Joch.
 
"Ja, hätte ich" und "wäre ich doch",
sind Sperren Dir und Schranken,
und stehst Du auch im tiefsten Loch,
dem Schicksal musst Du danken.
 
Vielleicht kommt dort, von unten her,
der Mensch, der kommen müsste,
der armselig und mittellos,
die nackte Erde küsste.
 
(Marion Hartmann/ Foto: Roselies Sokoll)

 

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