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Nachhaltigkeit

Unter dieser Rubrik möchte ich künftig Produkte vorstellen, die sich durch besondere Nachhaltigkeit auszeichnen.

Ressourcen schonen, die Natur entlasten, Chancengleichheit fördern, das alles kann die Menstruationstasse Ruby Cup

Ihr wollt endlich ernst machen mit dem nachhaltigen Lebensstiel? Kein Plastik mehr, keine Naturzerstörung? Dann gibt es hier neue Produkte, welche Ihr auf Eure Liste setzen könnt.

Tropical Freaks

Die Kaffee-TrinkerInnen entscheiden darüber, ob die 100.000 km² Kaffee-Anbaufläche ein naturnaher Lebensraum für Kolibris und viele andere Tiere ist -- oder Monokultur, die ohne Rücksicht auf die Umwelt billigen Kaffee produziert.

Kanwan

Marions Poesie 14

(c) Evelyne Lombris
(c) Evelyne Lombris
Abwehr
 
Wer sagst denn, dass Du rund sein musst,
und griffig gar für alle Leute,
denn wer empfängt schon gern den Kuss,
von Messers scharfer Schneide?
 
Formbar wärst Du wohl wie Wachs,
ganz unter fremden Willen,
und könntest Dir, jawohl, ich sags,
Dein Glück niemals erfüllen.
 
(Marion Hartmann/ Foto: Evelyne Lombris)

 

(c) Evelyne Lombris
(c) Evelyne Lombris
Gebrochen
 
Du hast mit Deinen Knien den Eid gebrochen,
ein Mensch zu sein mit Treue in der Pflicht,
und wie ein Wurm bist hechelnd Du gekrochen,
vorm Götzen Geld, der Deine Werte bricht.
 
Jetzt frag ich Dich, den Meister des Begehrens,
wie kann es sein, dass Du nicht glücklich bist,
hast Du nicht alles, was andere entbehren
und wurdest groß durch Abzocke und List?
 
Besitz und Größe sind wahrlich kein Verbrechen,
wenn nicht die Schuld an anderen Leben hängt,
denn irgendwann wird dieses sich dann rächen,
wenn eigener Wert im Raffen sich verbrennt.
 
Nun gib schon auf die Hatz nach neuen Gütern,
das Geld muss fließen zurück in diese Welt,
die Menschen müssen wandeln sich zu Hütern,
dort, wo die Jugend schon steil zu Boden fällt.
 
(Marion Hartmann/ Foto: Evelyne Lombris)

 

(c) Roselies Sokoll
(c) Roselies Sokoll

Herbst

 

Wie soll der Baum der welken Blätter trauern,
die kraftlos nun zu Boden schweben,
wenn er doch weiß, im nächsten Frühjahr,
ergrünt an ihm ein neues Leben!

 

(Marion Hartmann/ Foto: Roselies Sokoll)

(c) Roselies Sokoll
(c) Roselies Sokoll
Einfachheit
 
Geh nur hinaus in Wald und Flur,
wo Stille Deine Seele heilt,
wo Zauber noch in Zweigen hängt,
entrückt von aller Hast der Zeit.
 
Dort findest Du, oh Mensch, den Hort,
der nichts verlangt, von Dir nichts will,
nur Frieden gibt, dem ist genug,
es dankt das Herz und ist ganz still.
 
(Marion Hartmann/ Foto: Roselies Sokoll)

 

(c) Marion Hartmann
(c) Marion Hartmann
Das Eigene
 
Eigener Geist braucht keine Weisung
in der Auswahl seiner Pfade,
sucht nicht dort nach der Verheißung,
wo der Wind weht am Gestade.
 
Eigenes Sein sucht nach Erkenntnis
im Erleben und Bestehen,
lässt die Herde mit dem Hirten
ruhig an sich vorüber gehen.
 
(Marion Hartmann)
(c) Evelyne Lombris
(c) Evelyne Lombris

Verwirrung

 

Irrnis und Wirrnis, zwischen Wahrheit und Lüge,
so steht der Mensch im Zeitengetriebe.
Lehre und Glaube, eigenes Denken und Wollen,
strebendes Selbst und erzwungenes Sollen.

 

Zerrissenheit waltet, Meinungen treiben,
kaum will noch ein eigener Gedanke bleiben,
selbst das Gewissen wird noch als Schuld deklariert,
von korrupter Politik in den Sumpf geführt.

 

(Marion Hartmann/ Foto: Evelyne Lombris)

(c) Andreas Schmelz
(c) Andreas Schmelz

Das Leben

Wo das Sonnenfeuer in den Herzen der Menschen glüht,
wo Natur noch in den Seelen blüht,
wo das Tier noch Achtung und Respekt empfängt,
wo der Mensch den Menschen noch zum Guten lenkt,
dort wohnt das Leben!
 (Marion Hartmann/ Foto: Andreas Schmelz)
(c) Marion Hartmann
(c) Marion Hartmann
Meine Trauerweide
Jetzt habe ich den Namen ganz verstanden,
Du edler Baum, Du herrlich Ding,
nun, wo ich fest in Deinen Banden
und Baumesherz verankert bin.
 
Warum, so dacht ich,.., Trauerweide?
Du bringst doch wahres Glück zu mir.
So weiß ich nun an jetzt und heute,
so mache Trauer heilst Du mir.
(Marion Hartmann)
(c) Evelye Lombris
(c) Evelye Lombris

Erwartung

 

Wie sich doch schon die neuen Knospen,
winterhart an Zweigen zeigen,
während farbberauschte Blätter,
schwebend hin zur Erde gleiten.

 

So lös auch Dich von alten Blättern,
die schon verwelkend Dich umfangen,
als das Vergangene im Leben,
schau neue Knospen, die schon prangen.

 

(Marion Hartmann/ Foto: Evelyne Lombris)

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