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Nachhaltigkeit

Unter dieser Rubrik möchte ich künftig Produkte vorstellen, die sich durch besondere Nachhaltigkeit auszeichnen.

Ressourcen schonen, die Natur entlasten, Chancengleichheit fördern, das alles kann die Menstruationstasse Ruby Cup

Ihr wollt endlich ernst machen mit dem nachhaltigen Lebensstiel? Kein Plastik mehr, keine Naturzerstörung? Dann gibt es hier neue Produkte, welche Ihr auf Eure Liste setzen könnt.

Tropical Freaks

Die Kaffee-TrinkerInnen entscheiden darüber, ob die 100.000 km² Kaffee-Anbaufläche ein naturnaher Lebensraum für Kolibris und viele andere Tiere ist -- oder Monokultur, die ohne Rücksicht auf die Umwelt billigen Kaffee produziert.

Kanwan

Marions Poesie 16

(c) Andreas Schmelz
(c) Andreas Schmelz

 

Das Eigene

 

Eigener Geist braucht keine Weisung
in der Auswahl seiner Pfade,
sucht nicht dort nach der Verheißung,
wo der Wind weht am Gestade.

 

Eigenes Sein sucht nach Erkenntnis
im Erleben und Bestehen,
lässt die Herde mit dem Hirten
ruhig an sich vorüber gehen.

 

(Marion Hartmann/ Foto: Andreas Schmelz)

 

(c) Evelyne Lombris
(c) Evelyne Lombris

 

Gebrochen

 

Du hast mit Deinen Knien den Eid gebrochen,
ein Mensch zu sein mit Treue in der Pflicht,
und wie ein Wurm bist hechelnd Du gekrochen,
vorm Götzen Geld, der Deine Werte bricht.

 

Jetzt frag ich Dich, den Meister des Begehrens,
wie kann es sein, dass Du nicht glücklich bist,
hast Du nicht alles, was andere entbehren
und wurdest groß durch Abzocke und List?

 

Besitz und Größe sind wahrlich kein Verbrechen,
wenn nicht die Schuld an anderen Leben hängt,
denn irgendwann wird dieses sich dann rächen,
wenn eigener Wert im Raffen sich verbrennt.

 

Nun gib schon auf die Hatz nach neuen Gütern,
das Geld muss fließen zurück in diese Welt,
die Menschen müssen wandeln sich zu Hütern,
dort, wo die Jugend schon steil zu Boden fällt.

 

(Marion Hartmann/ Foto: Evelyne Lombris)

(c) Evelyne Lombries
(c) Evelyne Lombries

Abwehr

 

Wer sagst denn, dass Du rund sein musst,
und griffig gar für alle Leute,
denn wer empfängt schon gern den Kuss,
von Messers scharfer Schneide?

 

Formbar wärst Du wohl wie Wachs,
ganz unter fremden Willen,
und könntest Dir, jawohl, ich sags,
Dein Glück niemals erfüllen.

 

(Marion Hartmann/ Foto: Evelyne Lombris)

(c) Marion Hartmann
(c) Marion Hartmann

 

Alltägliches

 

"8 Pappeln nur"-, was soll`s",
so sprach die Menge,-
"und ein paar Bäume nebenher -,
etwas Luft für menschliches Gedränge,
das zu verstehen, ist doch wohl nicht schwer!"

 

Und überhaupt, was braucht`s soviel Gebüsche,
das Zeug nimmt einem doch die Sicht,
Natur, Natur.., -, und was ist mit dem Menschen -,
braucht der nicht Luft, wie Weite und auch Licht?

 

Sie geifern los, es fielen 18 Bäume,
dort, wo ein Kindergarten steht, was ist da los?
Gebt doch den Kindern Platz und freie Räume,
und schenkt der Säge ein kleines Dankgebet."

 

(Marion Hartmann)

 

(c) Andreas Schmelz
(c) Andreas Schmelz

 

Wunder

 

All die Wunder dieser Erde,
all dies Wachsen, Blühen, Werde,
wartet nun in dieser Zeit,
hoffnungsvoll auf Menschlichkeit.

 

(Marion Hartmann/ Foto: Andreas Schmelz)

 

(c) Andreas Schmelz
(c) Andreas Schmelz

 

Zauber.

 

Kannst Du dem Zauber widerstehen,
der Dich mit Frühlingslüften fängt,
und der die seelische Gestalt,
in immer neue Bahnen lenkt?

 

Schau, wie Knospen sich zersprengen,
Blatt und Blüte drängts ans Licht,
hinaus aus diesem, kleinen.., engen.
fest umschloss`nen Knospendicht.

 

Neue Kräfte, wallend treiben,
Verborgenes nun ganz heraus,
kannst Du jetzt noch zu Hause bleiben,
in Deinem engen Schneckenhaus?

 

(Marion Hartmann/ Foto: Andreas Schmelz)

 

(c) Marion Hartmann
(c) Marion Hartmann

Du bist perfekt, wie wunderbar,

hast Ahnung von fast allem,

ganz fehlerfrei gehst Du durchs Jahr,

das könnte mir gefallen.

 

Allein, ich komme da nicht mit,

den Irrtum lieb ich sehr,

entwickle mich so Schritt für Schritt,

komm nicht als Gott daher.

 

Ich bin.., und scheue mich zu scheinen,

die Maske steht mir schlecht,

mal irre ich, mal fehle ich

und manchmal hab ich recht.

 

(Marion Hartmann)

(c) Marion Hartmann
(c) Marion Hartmann

 Fuhr Einer seinen Seelenmüll
im Karren durch das Land,
das eig`ne Zugpferd war er selbst,
das vorne sich befand,

 

und immer, wenn ein And´rer kam,
dem schmiss er etwas drauf,
damit der Wagen leichter ward,
sonst wüchs er obenauf.

 

die Lüge war ganz schnell verteilt,
auf dies und jenen Wagen,
auch die Gerüchte ließen sich,
auf andere beladen,

 

allein es war der Selbstbetrug,
er wog viel Zentner schwer,
und davon wurde das Gefährt,
auch niemals völlig leer.

 

(Marion Hartmann)

Löwenzahn und Mariendiestel
(c) Marion Hartmann Löwenzahn und Mariendiestel

 Wie doch tausende von Formen,

fließend ineinander gehen,

sich berührend, sich ergänzend,

und dennoch für sich selber stehen.

 

Hätt der Mensch es schon begriffen,

diese Weisheit der Natur,

stünd die Welt nicht an den Klippen,

es liefe sanft die Weltenuhr.

 

(Marion Hartmann)

 

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