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Nachhaltigkeit

Unter dieser Rubrik möchte ich künftig Produkte vorstellen, die sich durch besondere Nachhaltigkeit auszeichnen.

Ressourcen schonen, die Natur entlasten, Chancengleichheit fördern, das alles kann die Menstruationstasse Ruby Cup

Ihr wollt endlich ernst machen mit dem nachhaltigen Lebensstiel? Kein Plastik mehr, keine Naturzerstörung? Dann gibt es hier neue Produkte, welche Ihr auf Eure Liste setzen könnt.

Tropical Freaks

Die Kaffee-TrinkerInnen entscheiden darüber, ob die 100.000 km² Kaffee-Anbaufläche ein naturnaher Lebensraum für Kolibris und viele andere Tiere ist -- oder Monokultur, die ohne Rücksicht auf die Umwelt billigen Kaffee produziert.

Kanwan

Marions Poesie 12

(c) Evelyne Lombris
(c) Evelyne Lombris
Für sich selbst leben!
 
Lebe gut und lebe froh,
schaue nicht nach anderswo,
nicht wirklich geht es Dich doch an,
kommt eine Sache dicht heran.
 
Zeit ist Geld und Geld ist Leben,
wir können`s nicht für and`re geben,
so wird es bestens um Dich stehen,
je mehr Du übst.., zu übersehen.
 
Den Fokus öffne für die Dinge,
die Freude bringen für die Sinne,
opfern können sich die Anderen,
allein durch Weltprobleme wandern.
 
Halt so gut es geht die Lage,
dass Dich nur die Freude trage,
lass Dich nicht von üblen Dingen,
langsam aus der Waage bringen.
 
Lebe froh und lebe gut,
und ich habe hier den Mut,
Dir zu sagen,...Egoist,
dass für die Welt Du wertlos bist!
 
(Marion Hartmann/ Foto: Evelyne Lombris)
(c) Marion Hartmann
(c) Marion Hartmann

Kinder

 

Was wird aus den Kindern, wenn wir bedenken,
dass wir alles nach dem heutigen Zeitgeist lenken?
Wenn wir endlich noch anfangen, aufzuräumen,
mit den kindlichen, fantasievollen Träumen.

 

Ist Mitgefühl irgendwann nur ein Wort,
nicht greifbar.., mit dem Wind flog es fort,
der Wind, der bis in die Häuser eindringt,
und sein Lied vom Greifen und Haben singt.

 

Werden Technologie die Gedanken bestimmen,
verdrängend alles an lebendigen Sinnen?
Was wird sein, wenn die Nachkommenschaft,
eine Welt aus dem heutigen Zeitgeist schafft?

 

Woraus sollen würdige Seelen entstehen,
wenn der Same gelegt.., zum Gelde zu gehen,
dieser falsche Gott, der die Härte streut,
was wird sein in kommender Zeit?

 

(Marion Hartmann)

(c) Evelyne Lombris
(c) Evelyne Lombris
Zerbröckeln
 
Die Zeit nagt langsam, lässt zerbröckeln,
was festgefügt im Leben stand,
das, was der Mensch aus Stein erbaute,
mit Geist und Schweiß und starker Hand.
 
So wie erbaut, wird es vergehen,
nichts hält für die Ewigkeit,
wie jetzt schön bröckelnd das Gefüge,
aus Macht und Geld zu dieser Zeit.
 
Und auch Gewalt wird nicht vollbringen,
zu halten, was vergehen muss,
auch hier gilt ewig das Gesetz:
"Wo ein Anfang.., dort auch ein Schluss!"
 
(Marion Hartmann/ Foto: Evelyne Lombris)

Schattenwelt.

 

Ein Schatten nur in samtblauer Nacht,
ein Gefühl, dass ich diesen dort kannte,
und ich hörte, wie dieser Fremde am See,
mich von Ferne mit Namen nannte.

 

Eine Liebe, ein Schwur, vor langer Zeit,
verloren, verdrängt, überspielt,
erstaunlich, die Wunde war nicht verheilt,
meine Tränen der Nachtwind kühlt.

 

Nur zögernd ging ich auf den Schatten zu,
was narrt mich in dieser Nacht,
was könnte mich treiben? Allein nur Du,
der Du damals dies Feuer entfacht.

 

Da stehst Du, doch ich erkenne Dich nicht,
so anders, so fremd und so weit,
wie viele Jahre trennten uns schon,
fast eine Ewigkeit.

 

Ich lauf auf Dich zu, der Schatten zerfällt,
die einsame Nacht bleibt bei mir,
Hat die Sehnsucht Dein Bildnis mir hingestellt?
Mir ist es kalt und ich spür, dass ich frier.

 

Du sagtest, Du wärst bei mir jeden Tag,
der Tod sprach aus bleichem Munde,
es war nicht nur Wort, es war ein Vertrag,
unterzeichnet zum ewigen Bunde.

 

Narrt uns der Tod, bleiben Seelen noch wach,
irgendwo in unendlicher Fernen?
Hat die Sehnsucht tatsächlich die volle Kraft,
zu vereinen zwischen Erde und Sternen?

 

Komm wieder zum See, der vor langer Zeit,
still unseren Küssen lauschte,
dort will ich Dich treffen, mein Herz Dich dort ruft,
wo der Wind in den Bäumen rauschte.

 

Marion Hartmann

(c) Andreas Schmelz
(c) Andreas Schmelz
Haben oder Sein
 
Das, was wir haben, wird wieder vergehen,
wird, wie es errungen, auch wieder verwehen,
doch das, was wir sind, im Herzen allein,
wird immer ein Stück von Ewigkeit sein.
 
(Marion Hartmann/ Foto: Andreas Schmelz)

 

(c) Skalpellschnitt Lois Cordelia Bulow-Osborne
(c) Skalpellschnitt Lois Cordelia Bulow-Osborne

Blaue Blume

 

Blaue Blume des Vergessens,
weiter Himmel spiegelt sich,
endlos ferne Meeresflächen,
auch das Eis im Mondenlicht!

 

Blauer Engel, Deine Flügel,
sind aus Poesie gewoben,
Du umgarnst des Künstlers Hände,
zu Ehren Deines Schöpfers droben.

 

Nur er vermag Dich festzuhalten,
gebannter Augenblick der Zeit,
aus einem kurzen Stirb und Werde,
entsteht ein Bild der Ewigkeit.

 

Nur er vermag Dich zu erheben,
im Glanze seiner Seelenkraft,
mit der er aus profanem Leben,
ein wahrhaft Göttliches erschafft!

 

(Marion Hartmann/ künstlerisches Werk: Lois Cordelia Bulow- Osborne)

Hände

Hände berühren, greifen und fassen,
bauen erschaffend unsere Welt,
doch können sie auch das Töten nicht lassen,
im Sinne der Hast nach Macht und dem Geld.

Hände pflanzen, pflegen und ernten,
streuen auch Gifte und schreiben mit Hass,
der Erde Schicksal kann sich erst wenden,
wirft der Mensch ab seine schlechte Last.

Hände als Werkzeuge göttlichen Willens,
die Erhaltung der Welt als oberste Pflicht,
Schaffen im Sinne ewigen Blühens,
darin, oh Mensch.., zeige Gesicht!

(Marion Hartmann)

(c) Evelyne Lombris
(c) Evelyne Lombris

Zeiten

 

Sie kommen und gehen.., nichts ist von Dauer,
Zeiten wie Räume, alles verweht,
alles muss weichen, wieder dem Neuen,
weil ein anderes längst vor dem Alten steht.

 

Gewohntes bricht sich am Unbekannten,
Erstarrtes an der Beweglichkeit,
blockiert auch der Mensch notwendigen Wandel,
stärker ist die Macht einer neuen Zeit.

 

(Marion Hartmann/ Foto: Evelyne Lombris)

(c) Evelyne Lombris
(c) Evelyne Lombris
Geraubt
 
Die Gesellschaft, will man meinen,
legt auf ihre Jugend Wert,
doch gebt acht, es ist in Wahrheit,
oftmals völlig umgekehrt.
 
Die Schöpferkraft, die jedem Menschen,
als eigenes Potential geschenkt,
fließt als Computer- Wahnsinn eben,
die Technik schafft, die Technik lenkt.
 
Was wird nur aus der Zukunft werden,
Maschinen, ohne Selbst und Sinn,
wo reißt die heutige Gesellschaft,
die Seelen unserer Kinder hin?
 
(Marion Hartmann/ Foto: Evelyne Lombris)

 

(c) Evelyne Lombris
(c) Evelyne Lombris

Oh, mein Freund!

 

Die Verschiedenheit des Lebens..,
andere Wege und auch Orte,
prägen Jeden von uns anders,
da bedarf es keiner Worte.

 

Das Nachempfinden doch des Anderen,
setz ich der Freundschaft wohl voraus,
statt schweigend schnellstens abzuwandern,
wenn Unglück droht in Freundes Haus.

 

Freundschaft baut sich schlecht auf Stützen,
die nur im Frohsinn gerade stehen,
und wenn sie nur im Glücke nützen,
dann lass die Freundschaft ruhig gehen.

 

(Marion Hartmann/ Foto: Evelyne Lombris)

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