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Johanes Wagenknecht

(c) Johannes Wagenknecht
(c) Johannes Wagenknecht

Kaffeehändler und Umweltschützer aus Leidenschaft:


"1990-93 waren meine Frau und ich (+Kinder) auf Entwicklungshilfe-Einsatz in Ecuador. Damals ist mir aufgegangen, dass die Bauern in den Tropen oft schlechte Qualität produzieren, weil ihnen von den Händlern gesagt wird, dass nur der Preis zählt. Auf der anderen Seite des Ozeans sitzen Konsumenten, die gar keine Ahnung haben, welche Vielfalt an Köstlichkeiten es auf der Welt gibt, weil die Händler eben nur was billiges bringen.

Jetzt, nach Abschluss der privaten Großprojekte (Kindererziehung, Hauskauf) hat sich eine gute Möglichkeit ergeben, einen kleinen Kaffeehandel zu starten. Ich sehe das als beste Möglichkeit, Konsumenten und Bauern näher zusammenzubringen. Wenn sich das einmal selbst trägt, ist's natürlich gut.

Je tiefer ich in die Materie eintauche, umso dringender scheint's mir, ein paar Kaffee-Genießer aufzurütteln. Beim Kaffee sitzt der Konsument wirklich an den Schalthebeln, er kann zwischen verschiedenen Siegel wählen, er kann sogar eine Urlaubsreise nutzen, um sich anzusehen, wie sein Kaffee angebaut wird. (Z.B.: 

In Kolumbien ist's aber so, dass der Schattenanbau immer weniger wird. Die Bauern bleiben ahttp://equadorcolombia2015.blogspot.de/2015/02/excursion-to-organic-coffee-finca.htmluf ihrem Rainforest-Kaffee sitzen. Mit Nespresso sind sie besser dran, wie Du am Beispiel dieser Kooperative sehen kannst: http://www.cooperandes.com/

Also, wenn nicht bald ein paar Kaffeetrinker zu denken anfangen, geht der Zug unumkehrbar in diese Richtung: https://www.youtube.com/watch?v=QrwSlfRZgfo