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Nachhaltigkeit

Unter dieser Rubrik möchte ich künftig Produkte vorstellen, die sich durch besondere Nachhaltigkeit auszeichnen.

Ressourcen schonen, die Natur entlasten, Chancengleichheit fördern, das alles kann die Menstruationstasse Ruby Cup

Ihr wollt endlich ernst machen mit dem nachhaltigen Lebensstiel? Kein Plastik mehr, keine Naturzerstörung? Dann gibt es hier neue Produkte, welche Ihr auf Eure Liste setzen könnt.

Tropical Freaks

Die Kaffee-TrinkerInnen entscheiden darüber, ob die 100.000 km² Kaffee-Anbaufläche ein naturnaher Lebensraum für Kolibris und viele andere Tiere ist -- oder Monokultur, die ohne Rücksicht auf die Umwelt billigen Kaffee produziert.

Kanwan

Marions Poesie 11

(c) Marion Hartmann
(c) Marion Hartmann
Will man den anderen nicht verderben,
muss man ihm schon sein Wesen lassen,
denn selbst wollte man auch nicht streben,
sich fremder Meinung anzupassen!
 
(Marion Hartmann)

 

(c) Marion Hartmann
(c) Marion Hartmann
Gute Verhältnisse sind die besten Voraussetzungen, anderen Menschen Schuld zuzuschreiben, die eben nicht in gleichwertigen, guten Verhältnissen leben.
Dass aber Viele der in guten Verhältnissen lebenden, gleichsam als ein Rädchen eingebunden fahren in den schlechten Verhältnissen der Welt, sie sonst die guten Verhältnisse vielleicht gar nicht hätten, das geht ihnen sehr schwer auf.
 
(Marion Hartmann)
(c) Andreas Schmelz
(c) Andreas Schmelz

Ein Freund


Ein Freund ist doch ein jeder Morgen,
der alles Leben hell erweckt,
nach dem sich jede kleine Blume,
mit ihrem Kelch entgegen reckt.
Sei mir gegrüßt, der Lebensspender,
mit seinem goldenen Lichteinfall,
dass ich auch dankbar bin für diesen Tag,
mag finden seinen Widerhall.

(Marion Hartmann/ Foto: Andreas Schmelz)
(c) Marion Hartmann
(c) Marion Hartmann
Gartenwege
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(Text und Foto: Marion Hartmann)
 
Mir sprachen die Blumen von Sorglosigkeit,
selbst die schweren Früchte, deren Äste sich beugen,
doch nicht brechen an dieser Zeit.
 
Wandel alles!
Selbst die schlechte Blüte der Menschheit muss verwehen,
weichen einem neuen Erblühen nach einem langen,
dunklem Herbst der Naturverachtung,
dem ein eisiger Winter der Besinnung folgen wird,
bis ein neuer Frühling den Anfang bildet einer
strahlenden Zukunft in der Menschwerdung.
(c) Marion Hartmann
(c) Marion Hartmann

Gewohnheit.

 

Es ist nicht neu, das Erwachen der Vögel am Morgen,
Gewohnheit, und auch das Dröhnen der Welt,
wir fühlen uns in allem, was gut ist, geborgen,
und verdrängen oft manches, was uns nicht gefällt.

 

Gewohnheit das Wasser, das tägliche Brot,
wie auch die Luft, die wir immerzu atmen,
Aufmerksamkeit bringt wohl stets erst die Not,
um sich auch mit Dankbarkeit zu wappnen.

 

(Marion Hartmann/Goldrute)

(c) Marion Hartmann
(c) Marion Hartmann

Blume des Lebens.

 

Wie sah ich Dich an jenem Morgen,
als taufrisch mir Dein Kelch sich wandte,
noch halb geschlossen, doch ich ahnte,
die herzgeheimen Seelenbande.

 

Welch Künstler hat Dich wohl erschaffen,
dass Du mir einem Kunstwerk gleich,
Dich senktest als ein großer Glaube,
in mein menschlich Seelenreich.

 

(Marion Hartmann)

(c) Gudrun Kaspareit
(c) Gudrun Kaspareit

Das Feen- Reich

Wo hast Du, Kind, denn die Feen gesehen?
Ich sehe nur Felsformationen stehen.
Und die Elfen? Schautest ihnen beim Tanze zu?
Dort steht nur ein Baum in Stille und Ruh!

Du sahest die Gnome im Erdenreich?
Kind, da ist nichts, doch ich schaue gleich,
etwas näher, genauer, mit meiner Brille,
aber ei, da ist nichts, außer Pflanzen und Stille.

Und wo ist der Engel mit weißem Gewand?
Du sagtest, er hält Dich fest an der Hand?
Doch ich sehe nur Leere um Deinen Körper,
Kind, bist Du gesund oder hast Du Fieber?

(Marion Hartmann/ Foto: Gudrun Kaspareit)

(c) Andreas Schmelz
(c) Andreas Schmelz
Die Zeit
 
Allgemein und ganz speziell,
vergeht der Tag doch ziemlich schnell,
für den, der ihn zu nutzen weiß,
mit Schaffenskraft und frohem Fleiß!
 
So schleppt er sich für den nur hin,
der lustlos dämmert, ohne Sinn,
der Zeiger will nicht vorwärts geh`n,
er wird in trüber Ödnis steh`n.
 
Zeitlos lebt, wer in Visionen,
vorwärts in die Zukunft schwebt,
dennoch mit den beiden Füssen,
fest auf dieser Erde lebt.
 
(Marion Hartmann/ Foto: Andreas Schmelz)

 

(c) Evelyne Lombries
(c) Evelyne Lombries
Die Liebe
 
Die Liebe will sich selbst gestalten,
sie will nicht fesseln, will nicht halten,
sie will sich nicht in Formen pressen,
sie will nicht fordern, nicht verletzen.
 
Sie will sich selber Stütze sein,
im haltenden Zusammensein,
sie möchte förderlich stets geben,
das ist ihr Wunsch an dieses Leben.
 
(Marion Hartmann/ Foto: Evelyne Lombris)

 

(c) Evelyne Lombries
(c) Evelyne Lombries
Überlegenheit
 
Adlig geboren.., das Privileg.., seht,
wie er von Geburt an über anderen steht,
wie ihm gelehrt wird, Profanes zu meiden,
und um Probleme der Welt herum zu reiten.
 
Die Herrin, man möchte sich tief verneigen,
wäre da nicht das eigene Leiden,
vor den schwülstigen Auftritten dieser Dame,
mit ihrem künstlichen Machtgehabe.
 
Nehmt ihr alles vom Leibe, was geht,
wie der Wind sie doch gleich von der Stelle weht,
das Innere ist nicht Stütze.., gewiss,
weil da nichts war und weil da nichts ist.
 
Und diese, die Leeren, sie wollen führen,
ihre geldliche Macht noch am Leide spüren,
der Achtbaren, Ehrlichen, Tränenreichen,
die nur durch täglichen Kampf ihr Brot erreichen.
 
Adel, den Stempel sich aufgedrückt,
ins Geld geboren, vom Luxus verzückt,
integriert von Kind an ins Machtgeflecht,
ohne Verstand für Gesetz und Recht.
 
Seht nur die eiskalten, starren Masken,
wie sie täglich nach Privatisierung hasten,
und dann wollen sie noch für ihre Klauen,
des Volkes absolutes Vertrauen.
 
(Marion Hartmann/ Foto: Evelyne Lombris)

 

Schattenwelt.

 

Ein Schatten nur in samtblauer Nacht,
ein Gefühl, dass ich diesen dort kannte,
und ich hörte, wie dieser Fremde am See,
mich von Ferne mit Namen nannte.

 

Eine Liebe, ein Schwur, vor langer Zeit,
verloren, verdrängt, überspielt,
erstaunlich, die Wunde war nicht verheilt,
meine Tränen der Nachtwind kühlt.

 

Nur zögernd ging ich auf den Schatten zu,
was narrt mich in dieser Nacht,
was könnte mich treiben? Allein nur Du,
der Du damals dies Feuer entfacht.

 

Da stehst Du, doch ich erkenne Dich nicht,
so anders, so fremd und so weit,
wie viele Jahre trennten uns schon,
fast eine Ewigkeit.

 

Ich lauf auf Dich zu, der Schatten zerfällt,
die einsame Nacht bleibt bei mir,
Hat die Sehnsucht Dein Bildnis mir hingestellt?
Mir ist es kalt und ich spür, dass ich frier.

 

Du sagtest, Du wärst bei mir jeden Tag,
der Tod sprach aus bleichem Munde,
es war nicht nur Wort, es war ein Vertrag,
unterzeichnet zum ewigen Bunde.

 

Narrt uns der Tod, bleiben Seelen noch wach,
irgendwo in unendlicher Fernen?
Hat die Sehnsucht tatsächlich die volle Kraft,
zu vereinen zwischen Erde und Sternen?

 

Komm wieder zum See, der vor langer Zeit,
still unseren Küssen lauschte,
dort will ich Dich treffen, mein Herz Dich dort ruft,
wo der Wind in den Bäumen rauschte.

 

Marion Hartmann

(c) Evelyne Lombries
(c) Evelyne Lombries

Der Sog

 

Hinab, hinab, der Strudel zwingt,
Gesellschaft steht dahinter,
der Druck der Anpassung, schon beim Kind,
ist freilich auch nicht minder.

 

Der Sog der Gleichschaltung von Massen,
Wertzersetzung und dergleichen,
lässt sich nicht mehr in Worte fassen,
kaum kann man ihm wohl noch entweichen.

 

Das Interesse schon beim Kind,
gelenkt auf Billigkeiten,
denn was der Werbung nicht gelingt,
lässt sich mit Medien wohl erreichen.

 

Wohlan, wer selbst noch denken kann,
anstatt gedacht zu werden,
hier kommt der Sog noch nicht heran,
den Menschen zu verderben.

 

Und doch, wer nicht in Schiene geht,
der gilt schnell als Idiot,
er muss ins kalte Wasser springen,
verdrängt vom großen Boot.

 

(Marion Hartmann/ Foto: Evelyne Lombris)

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