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Nachhaltigkeit

Unter dieser Rubrik möchte ich künftig Produkte vorstellen, die sich durch besondere Nachhaltigkeit auszeichnen.

Ressourcen schonen, die Natur entlasten, Chancengleichheit fördern, das alles kann die Menstruationstasse Ruby Cup

Ihr wollt endlich ernst machen mit dem nachhaltigen Lebensstiel? Kein Plastik mehr, keine Naturzerstörung? Dann gibt es hier neue Produkte, welche Ihr auf Eure Liste setzen könnt.

Tropical Freaks

Die Kaffee-TrinkerInnen entscheiden darüber, ob die 100.000 km² Kaffee-Anbaufläche ein naturnaher Lebensraum für Kolibris und viele andere Tiere ist -- oder Monokultur, die ohne Rücksicht auf die Umwelt billigen Kaffee produziert.

Kanwan

Marion Poesie 15

(c) Andreas Schmelz
(c) Andreas Schmelz

Der letzte Tanz im Gold der Sonne,

ein Farbenrausch der Blätterpracht,

bevor des Winters kalter Schleier,

dürres Geäst umfängt mit Macht.

 

(Marion Hartmann/ Foto: Andreas Schmelz)

(c) Andreas Schmelz
(c) Andreas Schmelz

Der Herr sprach:

 

"Ich will Dich krönen heute Nacht,

wenn alle Sternlein blinken

und blauer Samt Dich überdacht,

soll Gold hernieder sinken.

 

Von Tag an sollst Du, holder Baum,

ein König sein auf Erden,

so sollen Dich die Menschen auch,

fortan im Geist bewerten.

 

Und wehe, wenn auch nur ein Schuft,

die Hand erhebt zum Schlage,

so sende ich ihm üble Luft,

auf dass er`s ewig trage!".

 

(Marion Hartmann/ Foto: Andreas Schmelz)

(c) Marion Hartmann
(c) Marion Hartmann

 

Einer ging gar durch die Welt,
der hatte viel zu sagen,
wer wie - was tun soll wusste er
und kannte alle Lagen.

 

Er warnte hier und drohte dort
und kannte wohl kein Ende,
Schuld, das war sein größtes Wort,
dann kam für ihn die Wende.

 

Die Schuld, die selbst er trug am Leib,
die konnt er nicht mehr tragen,
der Zeigefinger sank ihm weg,
ihm wurde schlecht am Magen..

 

Und die Moral von der Geschicht:
belehre nicht die anderen,
solang Dich alle Teufel noch,
am eigenen Leib durchwandern-

 

(Marion Hartmann)

 

(c) Evelyne Lombries
(c) Evelyne Lombries
Ein Ungeheuer geht umher,
ist blind und ohne Stimme,
gehörlos ist es außerdem,
doch hat es inn`re Sinne.
 
Es trägt der Namen vielerlei,
man kann sich nicht entscheiden,
mit welchem Namen man es ruft,
in diesen bösen Zeiten.
 
Es lauert hier.., wie da und dort,
in weißer, reiner Jacke,
maskiert in Engelskleidern gar,
damit man es nicht packe.
 
(Der gierige, arrogante, ignorante, eiskalte, verlogene und infame UNMENSCH)
 
Marion Hartmann/ Foto: Evelyne Lombris
Hund
(c) Marion Hartmann

 Im Bette liegt Frau Kunigund,
der Schlaf will ihr nicht kommen,
sie macht sich lang, dann wieder rund,
ihr Herze ist beklommen.

 

Die Kante von dem Bette sticht,
empfindlich in die Seite,
"oh Himmel" ruft sie, "bitte nicht
und nicht schon wieder heute!"

 

Und während sie, von Schmerz geplagt,
so liegt auf engstem Raume,
da schnarcht es munter neben ihr,
ihr Hund, er liegt im Traume.

 

Er träumt, er hätt das Bett für sich,
und läg über die Breite,
und hätt das Frauchen rausgestupst,
so einfach nur zur Freude

 

Der Streit ums Bett, ob Hund, ob Herr,
ist noch nicht ausgetragen,
Vielleicht mit Glück, so wie Gott will,
schon in den nächsten Tagen.

 

Und die Moral von der Geschicht,
man sollte daran denken..,
seinen Hund vom Bette weg,
auf seinen Platz zu lenken!

 

Die Nase tropft, der Wind weht stark,
die Hunde zieh`n mich in den Park,
Ich versuche, nicht zu wanken,
mit den Gliedern, diesen kranken.

 

Der Hals ist dick, der Husten schlimm,
ich bin im Park jetzt mittendrin,
Jetzt hat der Rocky was entdeckt
und schleppt mich nun von Fleck zu Fleck,

 

Tückisch ist der Blätter- Boden,
ich sah nicht, dass er leicht erhoben,
darunter eine Wurzel barg,
ich stolpere und ziemlich arg.

 

Kevin nutzt das, reißt nach hinten,
um eine schöne Spur zu finden,
während Rocky vorne häufelt
und meine Nase mächtig träufelt.

 

Jetzt nimmt der Kevin richtig Schwung
und rast in Runden um mich rum,
wobei sich die 5 Meter Leine,
mir sich wickelt um die Beine.

 

Was tue ich jetzt? Enwickle ich mich?
Mir läuft der Schweiß übers Gesicht,
Rocky vorn und Kevin hinten,
ich kann das Taschentuch nicht finden.

 

Und die Moral von der Geschicht:
bevor Du krank mit Hunden gehst..,
vergiss die kurzen Leinen nicht,
damit Du nicht verwickelt stehst.

 

(Marion Hartmann)

Du hast den Mut, es in die Welt zu tragen:
"Ihr lebt zu gut.., das ist der Erde Tod",
danach steigst Du in Deinen teuren Wagen,
und Deine Fingernägel leuchten kräftig rot.

 

Du schreist heraus: "Der Wohlstand ist das Ende,
zurück, zurück, die Erde schaffts nicht mehr",
doch bringt der Abend gedanklich eine Wende,
Du schlürfst die Auster und noch ein wenig mehr.

 

Dir ist die Umwelt schon immer eine Frage,
"Bescheidenheit muss endlich in die Welt",
es läuft Musik, der Wagen rollt gemütlich,
vorbei an Elends Gossen und dem Zelt.

 

Es wartet schon das knisternde Gefläcker,
und ein Glas Sekt am heimischen Kamin,
dann gehst Du online mit Umweltschutzgegacker,
Deinem lügnerischen Zeigefinger Splean!

 

(Marion Hartmann)

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