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Lasst Euch nicht länger täuschen

Text: Gudrun Kaspareit

30.01.2019

Von Lesekreis - Eigenes Werk, CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=25193787
Von Lesekreis - Eigenes Werk, CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=25193787

Immer haben Politiker schon Versprechen gemacht, die sie nicht halten konnten. Sie stellten sich in möglichst gutem Licht dar, übertrieben bei Dingen die sie besonders gut gemacht haben und lenkten ab bei Sachen, die nicht so gut liefen. Das ist ein Stück weit menschlich und nachvollziehbar.

Doch aktuell gibt es ein Klima, in dem unausgesetzt, schamlos und dreist gelogen wird. Es werden Dinge schlicht erfunden und als wahr verkauft, Dinge, die Angst machen sollen. Das Volk soll in Angst versetzt werden. Vor jeder Wahl wird eine Angst machende Katastrophe herauf beschworen. Beispiele gefällig? 2010 vor der Kongress Wahl hieß es: „Die Bürokraten killen Deine Oma.“ (Es ging um die Gesundheitsreform) Diese Diskussion hat es wirklich gegeben.

 

2014 hieß es „Ebola wird uns alle umbringen.“ Bei der letzte Wahl waren es Hillary Clintons Emails. Es ging nur noch um diese Emails, als seien sie ein Fall der nationalen Sicherheit. Nach der Wahl, waren sie plötzlich kein Thema mehr. Nicht einmal das die Chinesen Trumps Handy ausgelesen hatten, welches er in seinem Golfcart liegen gelassen hatte. War wohl doch nicht so wichtig.

Dann ging es um die Staatsverschuldung und nun das Neueste: Ein paar arme, zerlumpte Flüchtlinge werden der Untergang der westlichen Kultur sein. Die Politik bringt uns dazu vor den armen Flüchtlingen Angst zu haben (anstatt gemeinsame Lösungen zu suchen)

Das ist das wichtigste Thema der ganzen Wahl. Nicht die Gesundheitsversorgung, die Wohnungsnot oder die Renten.

Man könnte ja lachen, wenn es nicht so traurig wäre, aber so läuft es jedes Mal. Heute ist es die „Invasion“ der Flüchtlinge. Gestern waren es chemische Waffen im Irak. Und während wir, die Bürger, alle in Panik verfallen sind wir abgelenkt und werden gleichzeitig ausgeraubt. Während alle noch auf vermeintliche Gefahren starren, wie hypnotisierte Kaninchen, werden z.B. Umweltschutzgesetze zugunsten der Industrie geändert. Das ist Betrug am Wähler, an unsere Jugend an unserer Zukunft. Wenn Worte ihre Bedeutung verlieren und nicht mehr meinen was sie sagen, ist Demokratie nicht möglich.

Dies ist aus einer Rede von Obama, aber wenn man sich ein wenig umschaut, ist es immer und überall das Gleiche.

Die Kommunisten sind Schuld

Die Juden sind Schuld

Die Moslems sind Schuld

Die Flüchtlinge sind Schuld

 

Und so geht es immer weiter … wann durchbrechen wir das Schema und lassen uns endlich nicht mehr für dumm verkaufen?

Wann fordern wir verantwortliches Handeln ein? Wann werden die wirklichen Probleme angegangen? Was ist mit der sozialen Schere? Rente? Wohnraum? Gesundheitsvorsorge? Umweltschutz? Klima? 1000 Probleme, aber bei den Politikern liegt der Fokus immer nur auf dem Wirtschaftswachstum und dem Machterhalt, notfalls werden sogar Kriege in Kauf genommen. Die anderen sind ja ohnehin die Bösen (s.o.)

 

Gehen wir endlich auf die Straße und zwingen die Politiker ihre Arbeit zum Wohle des Volkes zu tun. Immerhin haben sie das auf die Verfassung geschworen.

Aktuell machen uns die Kinder vor, wie es geht. (Schulstreik für das Klima)

Stehen wir auf, unterstützen wir unsere Kinder, fluten wir die Straßen

Kommentare: 1
  • #1

    Eva Schmelzer (Samstag, 16 Februar 2019 10:45)

    Von der Profitgier einmal abgesehen, über die man im wahrsten Sinne des Wortes auch über Leichen geht, habe ich den Eindruck, dass der zunehmende Egoismus in der Welt die politischen Parteien verstärkt erreicht. Wenn wir uns die Verhaltensweisen vieler Menschen in der Öffentlichkeit anschauen und bewerten stellt man fest: wer sich rücksichtsvoll verhält ist im Nachteil! Egoistische Denkweisen nach dem Motto: " Erst ich / wir " sind weltweit festzustellen und entwickeln sich auch bei uns in Deutschland rasant. Man könnte derzeit glauben, die Politker haben Angst davor, wegen Rücksichtnahme aufzufallen, im Gegenteil, sie schüren noch die Stammtischmeinungen. Damit zeigt sich für mich auch: Politiker regeln in erster Linie eigene Interessen. Es bleibt deshalb weiter zu hoffen, dass die politische Elite bald erkennt, das wir bei der politischen Weltlage starke Politiker brauchen, die vor allem soziale und finanzielle Ungerechtigkeiten angehen und korrigieren, der rücksichtslosen Ausbeutung und Zerstörung der Natur Einhalt gebieten und ethisch-moralische Verwerflichkeiten nicht zulassen. Es muss ein neuer Geist wehen! Solange es keine Gerechtigkeit und Ehrlichkeit gibt und keinen Respekt vor ALLEM Leben wird es auch keinen Frieden geben.