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Die Massai sollen vertrieben werden für die Großwildjagd

Massai Frauen
Maasai (Wikipedia) By Viault (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

 

Die Massai, sind eine ostafrikanische Volksgruppe, die in den weiten Ebenen im Süden Kenias sowie im Norden Tansanias beheimatet ist. Trotz ihres vergleichsweise kleinen Bevölkerungsanteils sind die Massai wegen ihrer weitgehend beibehaltenen halbnomadischen Lebensweise, ihrer auffallenden Kleidung und ihres Wohngebietes nahe den Nationalparks die vermutlich bekannteste Volksgruppe Ostafrikas.

(Wikipedia)

Die Massai verstehen sich als, von Gott berufene Hirten der Rinder, heute dehnen sie ihren Schutz auf die Tiere der Masai Mara , der der Serengeti und dem Amboseli Nationalpark aus.

 

ABER: Der Jagdtourismus verdrängt die Massai. Es ist unglaublich, aber reiche Amis bezahlen hohe Summen, um Löwen und Elefanten und anderes Großwild zu schießen. Rund 80 Millionen US Dollar beschert Tansania der Jagdtourismus jährlich.

Tansania hat mehr als 130 Jagdkonzessionen vergeben, in einem Gebiet, welches seit Urzeiten von den Massai bewohnt wird und wo sie im Einklang mit der Natur leben. Nun sollen sie weichen, da sie angeblich den Wildbestand gefährden.

Aber auch außerhalb der Parks werden die Massai und andere Indigene vertrieben, weil das Land an Großwildjäger verpachtet wird. Unlängst sind 3000 Massai mit Polizeigewalt aus dem Loliondo Gebiet vertrieben worden. Mehr als 200 Häuser wurden abgebrannt und der Zugang zum Trinkwasser für das Viehs der Massai wurde erschwert oder unmöglich gemacht.

Das könnte das Ende für die Massai und die Serengeti bedeuten.

(Gudrun Kaspareit)

Maasai vertrieben und inhaftiert, um Platz für Safari und Jagd-Konzessionen zu schaffen

 

Acht Maasai -Dörfer in der Region Loliondo in Tanzania wurden niedergebrannt und hinterließen 3000 Einwohner ohne Nahrung, Wasser oder Obdach.
Am 4. Juli steckten schwer bewaffnete tanzanianische Bereitschaftspolizisten die Eigenheime und Lebensmittelgeschäfte der Maasai an, um sie aus ihrem angestammten Land zu vertreiben.

Tausende der Maasai sind nun mittellos und ihr Vieh leidet unter der Dürre. Sie wurden von ihren Dörfern gezwungen, zugunsten der Otterlo Business Corporation (OBC) ein Gebiet für die Wildjagd zu schaffen.
Ein Maasai sagte: „Unser Land muss heute für Investitionen weichen: für luxuriöse Touristenjagd.“

Bitte weiterlesen bei Survivel International

http://www.survivalinternational.de/nachrichten/4915

Tanzende massai
Tanzende Massai (Wikipedia) [ Dmitri Markine Photography http://www.dmitrimarkine.com] [CC-BY-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons
Kommentare: 1
  • #1

    Marion Hartmann (Donnerstag, 08 Mai 2014 10:20)

    Ich habe das stolze Volk der Massai stets bewundert und bin umso entsetzter über geschilderte Machenschaften.
    Jagdtourismus dürfte es überhaupt nicht geben. Auch die ursprüngliche Bedeutung des Geldes, des Kapitals als Theorie und Idee, den Aspekt der Reinheit zu vertreten.., Lebensprozesse der Schöpfung zu erhalten; elementare Lebensgrundlagen zu erhalten und zu fördern; Kapital in Umweltschutz, Gewässerschutz, Tierschutz und Menschenrecht zu investieren; künftigen Generationen zu dienen als ein kraftvolles Fördermittel bildender und lebenswerter Aspekte.
    Unterstützend zu diesem Thema "Massai" empfehle ich das Buch von Corinne Hofmann: "Die weisse Massai", ein Lebensbericht einer Frau, die den Fortgang ihres Lebens bei den Massai wählt.
    Die Profilierung des Menschen durch Kapital ist ungeheuerlich!
    Ich bedanke mich für diesen traurigen Bericht!