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Pine Ridge Reservation

Pine Ridge Reservation

Lage des Pine-Ridge-Reservats in South Dakota auf dem Gebiet der Countys Shannon (westlich), Jackson (nordöstlich) und Bennett (südöstlich)

Die Pine Ridge Reservation (Lakota-Sprache: Oglala Oyanke) ist ein Indianerreservat im Südwesten des US-Bundesstaats South Dakota an der Grenze zu Nebraska. Das Reservat erstreckt sich über eine Fläche von etwa 11.000 km². Der Großteil des von Oglala-Lakota bewohnten Reservats liegt im Shannon County und Jackson County. Hauptort ist Pine Ridge.

Die Arbeitslosenquote in dem Reservat liegt bei 85 %, in den US-Reservaten lebten im Jahr 2002 mehr als 40 % der Familien unterhalb der Armutsgrenze. Die Suizidrate ist etwa viermal so hoch wie der Landesdurchschnitt. Viele Familien haben weder Strom noch ein Telefon. Mit einer Lebenserwartung von 47 Jahren für Männer und nur etwas mehr als 50 Jahren für Frauen ist die Lebenserwartung der Bewohner des Reservates eine der kürzesten aller Gruppen der westlichen Hemisphäre.

(Wikipedia) 

Flagge von Pine Ridge
flag_pine_ridge

Die Schande Amerikas!

In einem der mächtigsten und reichsten Länder der Welt, im Traumland Amerika, breitet sich mitten in den „Great Plains“ die Dritte Welt aus. Das Indianerreservat „Pine-Ridge“ liegt im US-Bundesstaat Süd Dakota. Bill Clintons Reform in der Sozialhilfe trieb die Ureinwohner von Amerika noch tiefer ins Elend.

Hier im Pine-Ridge-Reservat leben die „Sioux-Indianer“.  Bekannt durch den berühmten Kinostreifen mit Kevin Kostner  „Der mit dem Wolf tanzt“. Sie leben heute nicht mehr in Tipis, so wie wir es aus unzähligen Filmen her kennen, sondern in unglaublich armseligen und nicht isolierten Preßspanhütten, Wohncontainern oder sperrigen Holzhäusern.

Die „Lakota-Indianer“, denn das ist ihr richtiger Name, wohnen hier auf ca. 40 qm mit bis zu 10 Familienmitgliedern auf engstem Raum.  Sie erhalten eine monatliche Unterstützung von ca. 320,00 US-Dollar. Umgerechnet sind das ca. 218,00 EURO die hier eine Familie zur Verfügung hat. Abzüglich der Mietkosten bleibt den Familien gerade mal 154,00 EURO zum Überleben.

Und dann zieht im Oktober der Winter im Reservat ein, der bis etwa Mai anhält. Blizzards fegen mit bis zu 100 h/km über die weite Prärie hinweg und verwandeln das Land in wenigen Stunden in ein Katastrophengebiet. Minus 40 Grad Celsius ist hier normal. Jeden Winter sterben in der Reservation Menschen an Erfrierungen, oder Unterkühlung weil ihnen das nötige Geld für Heizmaterial fehlt.
Damit das Heizmaterial überhaupt geliefert wird, benötigt die Familie 120,00 US-Dollar, doch das haben die wenigsten zur Verfügung. Denn Strom, Kleidung und Lebensmittel müssen von dem bestritten werden, was sie als Unterstützung erhalten. Einige verdienen sich durch Kunsthandwerk, was sie an die Touristen verkaufen was dazu, allerdings reicht das aber nicht aus.

Die Weißen nahmen ihnen ihr Land, ihre Bodenschätze, pferchten sie in Freiluftgefängnisse. Es wurde ihnen verboten ihre eigene Sprache zu sprechen. Man zerstörte ihre Familien,  indem man ihnen ihre Kinder wegnahm und in Internate steckte um ihre Identität systematisch zu zerstören.

In internationalen Studien wird davor gewarnt, dass die Sioux-Indianer vom Aussterben bedroht sind. Über 90% im Reservat leben weit unter der Armutsgrenze, Diabeteserkrankung  liegt hier 800% höher als in den gesamten USA und auch die Selbstmordrate ist hier 4x höher.
Pine-Ridge hat eine Fläche von ca. 11.000 Quadratkilometer, also 4x so groß wie das Saarland und in der Hauptstadt „Pine-Ridge“  die eher einer verlassenen Kreuzung gleicht, finden sich 2 Tankstellen, 2 Ampeln ein paar Häuser drum herum und ein Krankenhaus. Öffentliche Verkehrsmittel oder eine Müllentsorgung suchen Sie hier vergeblich.

Was Sie hier finden, sind höchstens verlassene Kirchen, Autowracks und viele Kinder, von denen  wiederum viele selbst Kinder haben. Die Jugendlichen hier gehen in keine Disco oder ins Kino, denn solche Treffpunkte gibt es hier gar nicht. Zur Schule fährt allerdings ein Bus. Die Fahrt dauert ca. 2 Stunden wo sich jeder ein Bild von den Entfernungen machen kann, die man hier zurücklegen muss.
Doch die Arbeitslosenquote liegt bei 85%, denn wo soll man auch arbeiten wenn es keine Industrie gibt. Diese Hoffnungslosigkeit lässt viele Jugendliche und Eltern in die Alkoholabhängigkeit, oder Drogensucht geraten.

Das Winterprojekt wird von der Gesellschaft für bedrohte Völker e.V. gefördert
www.gfbv.de

Wir alle bedanken uns ganz herzlich für Ihr Interesse und geben Ihnen auch gerne telefonisch nähere Auskünfte.

 http://www.westerncityworld.de/



Das Winterprojekt

Das Lakota Winterprojekt
Ganz besonders im Winter sind die Familien auf der Pine Ridge und der Rosebud Reservation auf unsere Hilfe angewiesen. Wenn der Winter hier Einzug hält kämpfen die Lakota-Familien mit eisiger Kälte bis zu Minus 35 Grad und mehr . Da die Wohnverhältnisse weit unter den normalen Lebensbedingungen liegen, ist das Winterprojekt dazu da, die Spendengelder für Propangas, Holz, Öl und Strom auf die bedürftigen Familien zu verteilen.

Die Menschen hier, leben in Haus-Containern, Trailern oder heruntergekommenen Holzhäusern. Diese sind sehr schlecht und zum größten Teil überhaupt nicht isoliert, so dass wegen der Feuchtigkeit zudem auch noch Schwarzschimmel zu weiteren gesundheitlichen Problemen führt.

Das Problem ist, dass die Energielieferanten erst ab einer Bestellung in Höhe von 120,– USD liefern, doch diesen Betrag haben die meisten Familien gar nicht zur Verfügung. Darum sterben jeden Winter Menschen in dem Reservat an Unterkühlung, vor allem alte Menschen.

Darum sind die Menschen auf dieses Hilfsprojekt sehr angewiesen und wir auf der Suche nach Unterstützung. Diese Spenden werden zu 100% für Heizmaterial verwendet und werden direkt an die Energiefirmen überwiesen.  Alle hilfsbedürftigen Familien werden auf einer Liste geführt und müssen den Bedarf bei der Organisation anmelden. So dass auch hier immer sichergestellt ist, wie oft und wann die Familien Heizmaterial geliefert bekommen haben.

Unsere Tätigkeit ist ehrenamtlich und es besteht ein ständiger, telefonischer Kontakt ins Reservat. Wir wissen, dass die Spendengelder auch dort ankommen und diese nur für
Heizmaterial verwendet werden! Desweiteren war Frau Andrea Cox schon mehrmals im Reservat und hat persönliche Kontakte zu den Familien. Sie ist die Gründerin und
ehrenamtliche Leiterin des Winterprojektes.


Dieses Projekt wird gefördert von d. Gesellschaft f. bedrohte Völker e.V. (GfbV)
Hier finden Sie den Flyer über das Winterprojekt als
Pdf-Datei zum Herunterladen und weiterempfehlen.
Herzlichen Dank!
Winterprojekt-Fleyer1

 

Spendenkonto Postbank, Hamburg

Kontoinhaber: Förderverein GfbV e.V.
Konto-Nr.: 7400201
BLZ: 200 100 20
Verwendungszweck: Winterprojekt

Bitte geben Sie hinter Ihrem Namen das Kürzel “CC” mit an. Da mehrer Personen Spendengelder sammeln, haben wir so eine bessere Übersicht aus welcher Region diese herkommen. Ich bedanke mich recht herzlich!

Für Auslandsüberweisungen: (Donations from other Country)

Send to: GfbV e.V., DE-37010 Göttingen
IBAN: DE89 2001 0020 0007 4002 01 ; BIC: PBNKDEFF
Verwendungszweck:Winterprojekt-CC

WICHTIG:
Bitte unbedingt den Verwendungszweck ”Winterprojekt” eintragen und das angegebene Kürzel “CC” hinter Ihrem Namen, damit die Spendengelder richtig zugeordnet werden können!!! Weitere Auskünfte über dieses Projekt erhalten Sie bei mir:  
Cerstin von Döhren
Email: info@westerncityworld.de
Telefon: 07083 – 52 88 652
Gründerin:
Andrea Cox, Mannheim
Internet: www.andreac.de

Wenn Sie eine Spendenbescheinigung benötigen, vergessen Sie nicht Ihre Adresse anzugeben. Die Spendenbescheinigungen werden jedes Jahr im Januar – März von der GfbV e.V. verschickt. Denken Sie auch bei Ihrer jährlichen Steuererklärung daran, dass
Sie Spendengelder bis zu 100,00 Euro auch ohne Nachweis absetzen können!

Monatliche Spendenbeiträge über die Wintermonate von Oktober – März sind besonders hilfreich für die Familien.

Wenn Menschen an Unterkühlung sterben

Indianerreservat Pine Ridge Die stolzen Oglala sind Säufer geworden

25.03.2012 ·  Im Reservat Pine Ridge, Heimat der Oglala-Sioux, leiden etwa acht von zehn Indianerfamilien unter Alkoholproblemen. Jetzt verklagen die Nachfolger von Crazy Horse Amerikas Großbarauereien.

Von Christiane Heil, Los Angeles

 

Häuptling Crazy Horse hat sich die Zukunft seiner Stammesbrüder vermutlich anders vorgestellt. Während das steinerne Antlitz des vor fast 135 Jahren getöteten Anführers der Oglala-Sioux stolz von den Black Hills über das Grasland von South Dakota blickt, können sich viele seiner Nachfahren heute kaum noch auf den Beinen halten. Obwohl im Reservat Pine Ridge seit Jahrzehnten kein Alkohol verkauft oder getrunken werden darf, leiden etwa acht von zehn Indianerfamilien unter den Folgen allzu üppigen Bierkonsums.

Jedes vierte Kind, das in dem Reservat geboren wird, trägt die Erkennungsmerkmale des fetalen Alkoholsyndroms wie eine schmale Oberlippe, eine unnatürlich abgeflachte Nase oder durch Hautfalten verkleinerte Augenöffnungen. Eines von etwa drei Kindern wächst bei Angehörigen auf, da sich die Eltern mehr um den Alkoholnachschub kümmern als um Schulbrot, Mittagessen oder eine feste Stelle. Nur ein paar tausend der etwa 40.000 Bewohner des Reservats verdienen ihr Geld durch regelmäßige Arbeit.

Fünf Millionen Dosen auf zwölf Einwohner

Am Highway 18, früher auch als „Pfad der Black Hills Sioux“ bekannt, zeigt ein Meer leerer Bierbüchsen im Wechsel mit Grabkreuzen, dass Pine Ridge alles andere als ein trockenes Reservat ist. Für die Verwandlung der einst stolzen Krieger in einen Stamm von Gewohnheitstrinkern machen die Nachfolger von Crazy Horse die Gemeinde Whiteclay und Amerikas Großbrauereien verantwortlich. Der Flecken ein paar Schritte außerhalb des Reservats hat zwar keine Schule, kein Postamt und keine Tankstelle, verkauft aber gleich aus vier Baracken, die mit riesigen Kühlschränken bestückt sind, Bier und andere Alkohol-Getränke.

Obwohl ein Budweiser, Hurricane oder Joose fast doppelt so teuer ist wie in anderen Regionen der Vereinigten Staaten, gehen in Whiteclay jedes Jahr fast fünf Millionen Dosen über den Ladentisch. Dass die wenigsten von den Bewohnern Whiteclays getrunken werden, lässt schon die Zahl von zwölf Einwohnern ahnen. Dagegen zählte die Stammespolizei im nahen Reservat im vergangenen Jahr mehr als 20.000 Festnahmen im Zusammenhang mit Alkohol. „Wir können nicht weiterleben, ohne das Problem Whiteclay zu lösen“, sagt der Stammesführer John Yellow Bird Steele.

© NICOLE BENGIVENO/The New York Ti

Im Reservat in Pine Ridge hängt ein Plakat mit vier Tipps, um der Alkoholsucht zu entgehen

Im Auftrag der Oglala-Sioux hat der Anwalt Thomas White nun eine Klage eingereicht, die den Indianern in Pine Ridge und den anderen etwa 300 amerikanischen Reservaten ungeahnte Aufmerksamkeit eingebracht hat. Wegen der angeblichen Förderung des illegalen Verkaufs von Bier und dem Transport in das „trockene“ Reservat verlangt White von Whiteclays vier Bierverkäufern sowie ihren Lieferanten Anheuser-Busch InBev Worldwide und weiteren Großbrauereien 500 Millionen Dollar, um in Pine Ridge alkoholversehrte Kinder zu behandeln und soziale Leistungen anzubieten. Zudem sollen die Brauereien künftig nur noch geringe Mengen Alkohol nach Whiteclay liefern.

„Man kann nicht 4,9 Millionen Bierdosen verkaufen und anschließend wie Pontius Pilatus seine Hände in Unschuld waschen, da man angeblich nichts mit der Schmuggelei zu tun hat“, erklärt White die Klage vor dem Bezirksgericht im Bundesstaat Nebraska. Wie die Indianerin Dana Lone Hill meint, geht es bei der Millionenklage um weit mehr als Produkthaftung. Sie verweist auf die Geschichte der systematischen Verdrängung der Oglala-Sioux durch die Regierung in Washington, die aus dem Stamm einen trostlosen Haufen von Alkoholikern gemacht habe. „Auch ich habe in jedem der vier Läden in Whiteclay Bier gekauft, ohne dass mich jemand mit einer Pistole an meinem Kopf dazu gezwungen hätte“, gesteht die Fünfundvierzigjährige, die dennoch ein „historisches Trauma“ für den Absturz des Stammes verantwortlich macht.

Das historische Trauma der Indianer

Wie Lone Hill, die heute in Sioux Falls lebt, erinnert auch Whites Klage an die historischen Vergehen der Regierung gegen die „native Americans“. Obwohl der Vertrag von Fort Laramie den Sioux im April 1868 ein etwa 240.000 Quadratkilometer großes Territorium in den Bundesstaaten South Dakota, Nebraska und Wyoming garantierte, machten sich in den Black Hills bald weiße Siedler und Goldgräber breit. Als die Indianer sich weigerten, ihr Land zu verkaufen, blies die amerikanische Armee zum Angriff. Trotz des Widerstands der Sioux erklärte der Kongress große Teile South Dakotas im Jahr 1876 zu Siedlerland. In den nächsten Jahren wurde das im Vertrag von Laramie vereinbarte Großreservat des Stammes in mehrere Gebiete zerschlagen und stetig beschnitten.

Präsident Theodore Roosevelt ließ im Januar 1904 auch das Gebiet aus dem Reservat trennen, in dem Whiteclay liegt. Da das Alkoholverbot plötzlich fiel, setzte der Handel mit dem bei Karl May verharmlosten „Feuerwasser“ ein. Durch weitere Enteignungen, unter anderem für einen Bombenübungsplatz während des Zweiten Weltkriegs, schrumpfte Pine Ridge auf knapp 9.000 Quadratkilometer. Die Lebenserwartung der Bewohner liegt zwischen 45 und 52 Jahren - mehr als 25 Jahre unter dem amerikanischen Durchschnitt und etwa gleichauf mit dem krisengeschüttelten Inselstaat Haiti.

Die Ureinwohner kämpfen um ihre Rechte

Dass Washington immer wieder die Rechte der Ureinwohner mit Füßen trat, belegte unter anderem die Entschädigung in Höhe von 3,4 Milliarden Dollar, die sich die Schwarzfuß-Indianerin Elouise Cobell im Dezember 2009 erkämpfte. Nach einem 13 Jahre währenden Rechtsstreit hatte sich die amerikanische Regierung damals mit den Indianern auf die spektakuläre Summe geeinigt, um Stämme in North und South Dakota sowie Montana und Oklahoma für entgangene Einnahmen aus Bodenschätzen in ehemaligen Indianerterritorien zu entschädigen. Justizminister Eric Holder beschwor nach der Einigung die Versöhnung mit den Ureinwohnern.

Fast 30 Jahre zuvor hatte der Oberste Gerichtshof eingestanden, dass dem Stamm der Oglala-Sioux die Black Hills im Westen South Dakotas zu Unrecht abgesprochen wurden. Die Indianer gaben sich jedoch mit der Wiedergutmachung von 106 Millionen Dollar nicht zufrieden. Da der Gebirgszug zu den heiligen Orten der Oglala-Sioux zähle, stehe er nicht zum Verkauf. Zudem ließen sie Washington wissen, dass der angebotene Betrag nur einen Bruchteil der entgangenen Gewinne darstellte. Bis heute sollen die Ureinwohner das durch Zinsen auf angeblich 800 Millionen Dollar gewachsene Vermögen nicht angetastet haben.

Obwohl der Bezirk Shannon, in dem das Reservat Pine Ridge liegt, zu den ärmsten der Vereinigten Staaten zählt, bezweifeln Beobachter, dass der Alkoholniedergang der Oglala-Sioux nach mehr als 100 Jahren durch die Millionenklage zu bremsen ist. „Wenn die Brauereien Whiteclay nicht mehr beliefern, fahren die Indianer einfach 30 Kilometer weiter in den nächsten Ort“, sagte Milton Bians, der Chef der Stammespolizei, der „New York Times“. „Wir haben schon einige Generationen lang Erfahrungen gesammelt.“

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/indianerreservat-pine-ridge-die-stolzen-oglala-sind-saeufer-geworden-11697230.html

 

Indianerreservations

Die Pine Rigde Reservation ist mitnichten, das einzige Reservat in Amerika. Daneben gibt es noch eine Vielzahl weiterer trostloser Plätze der Schande.

Wikipedia schreibt:

Vor der Kolonisierung Nordamerikas bevölkerten die verschiedenen indianischen Ethnien den ganzen Kontinent. Durch die einströmenden europäischen Siedler kamen sie immer stärker unter Druck und verloren einen Grossteil ihres Landes. Heute besitzen sie nur noch kleine Gebiete, die Reservationen. Die meisten und größssen Reservationen befinden sich im Mittleren Westen der heutigen USA.

Die ersten Reservationen entstanden 1786, die meisten allerdings erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Autoren beschreiben die Reservationen zu ihren Anfangszeiten als Gefangenenlager, welche die Indianer nur mit Erlaubnis verlassen durften. Das eingeschränkte Reservationsleben machte den Indianern ihre traditionelle Selbstversorgungswirtschaft unmöglich. Sie waren abhängig von Lebensmittelrationen, die von den Regierungsvertretern als Druckmittel verwendet wurden. Zeigten sich einzelne Indianer widerständig, wurden ihnen die Lebensmittelration vorenthalten, so dass den Indianern nichts anderes übrig blieb, als sich zu fügen.

 

Flagge
cropped Pine Ridge

Lister aller amerikanischen Reservate

Dies ist nur die Lister der amerikanischen Reservate. In Kanada gibt es noch viele weitere.

http://www.indianer-wiki.org/Liste_der_US-Indianerreservationen

Die Suche nach dem "alten Weg"

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