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Der Indianerholocaust in Nord-"Amerika"

Die planmässige Ausrottung der indianischen Kulturen durch den weiss-"amerikanischen" Kapitalismus und angelsäxischen Rassismus in den "USA" und Kanada

trail-of- tears
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Trail of Tears (1000-Meilen-Todesmarsch "Zug der Tränen") der Cherokee-Indianer aus Georgia 1836

von Michael Palomino (1999 / 2003 / 2008)

 

American / Indian Holocaust

Einige US-amerikanische Historiker bezeichnen die allmähliche, über 500 Jahre anhaltende Verdrängung und Dezimierung der Indianer als „amerikanischen Holocaust“ oder „Indianer-Holocaust“. Damit fassten sie Landraub, Zerstörung der Nahrungsgrundlagen, eingeschleppte Seuchen, rücksichtslose Verkehrserschließung, Zwangsreservate, Alkoholverkauf, Kriege und Massaker hinsichtlich ihrer Gesamtfolgen für die Ureinwohner Amerikas als Völkermord zusammen. Einen expliziten Vergleich mit dem Holocaust verfasste Lilian Friedberg.

David E. Stannard beschrieb Amerikas vierhundertjährige Kolonisierung durch Europäer 1994 „als schlimmsten menschlichen Holocaust, den die Welt je gesehen hat“ mit mehreren zehn Millionen Opfern.Er griff zudem die Singularitätsthese als zwangsläufige, rassistische und gewalterzeugende Leugnung aller übrigen Genozide an. Ward Churchill beschrieb 2003 die Politik von US-Regierungen im 19. Jahrhundert, Indianer aus angestammten Wohngebieten zu „entfernen“, als Ausrottungsabsicht und direktes Modell für Hitlers Lebensraum-Politik: Dieser habe sich in seiner Schrift Mein Kampf ausdrücklich darauf bezogen.Guenter Lewy, Jürgen Zimmerer und andere Genozidforscher weisen diese Thesen zurück: Trotz aller Gewaltverbrechen der Europäer seien bis zu 90 Prozent der Indianer an unabsichtlich verbreiteten Seuchen gestorben.

Rechtsextremisten dagegen griffen die Thesen auf und bezeichnen die Behandlung der Indianer öfter als „Holocaust-Schicksal“, als „größten jemals an einer fremden Rasse verübten Völkermord“, den „neben einer großen Zahl von Kriminellen“ „viele Kalvinisten und Juden“ durchgeführt hätten, oder als „ungesühnten Entdeckungs-Holocaust“. Dies zeigt für Rechtsextremismusforscher ein Interesse an „Relativierung der NS-Menschheitsverbrechen“ und an „propagandistischer Neutralisierung amerikanischer Kritik an der deutschen Judenpolitik“.

(Wikipedia)

Nach allem predigen sie heute Liebe

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