Folge mir auf Facebook

Folge mir auf Twitter

Wenn die Biene stirbt, stirbt der Mensch (Albert Einstein)

Biene
Uwe Steinbrech_pixelio.de

Die Biene produziert nicht nur Honig, in erster Linie bestäubt sie die Pflanzen. 80% aller Pflanzen sind auf Bienenbestäubung angewiesen. Andere Insekten können diese enorme Leistung nicht ersetzen. Sollten die Bienen aussterben - und im Moment ist die Situation ziemlich bedrohlich - sterben auch 80% der Pflanzen aus. Das heißt aber nicht nur kein Obst, kein Gemüse und keine Blumen mehr, sondern das vergehen ganzer Ökosysteme. Das große Sterben beginnt und am Ende kann auch der Mensch nicht überleben.
(Gudrun Kaspareit)

Biene
www.jenafoto24.de_pixelio.de

Die Uno äußert sich besorgt über das weltweite Bienensterben

Die Uno äußert sich besorgt über das weltweite Bienensterben.  Es sind bis zu 85% der Bienenvölker verschwunden. Schuld sei neben der Varroa Milbe Umweltgifte, chemische Spritzmittel und eine sinkende Zahl an Blumenwiesen. Eine unrühmliche Rolle spielt auch die Maisbeize der Firma Bayer. Es gab Expertisen, welche die Schädlichkeit dieser Maisbeize bestätigten. Bayer hat darauf hin Entschädigungszahlungen geleistet und die Beize vom Markt genommen. Allerdings hat Bayer ein Gegengutachten erstellen lassen und die Beize wieder in den Handel gebracht.

Was können wir tun?
Pflanzt auf jedes Fitzelchen Erde einheimische Blühpflanzen, möglichst die Wildformen. Mit gefüllten Hybriden können die Bienen nichts anfangen.Legt kleine Biotope an und bastelt Insektenhotels (auch auf dem Balkon bis 8 m Höhe), alles was man tun kann, bis die Ursache des Bienensterbens gefunden ist. Auch die Hobbyimkerei in der Stadt auf dem Balkon wird immer beliebter...und ist erfolgreich. Den Stadtbienen geht es besser als den Landbienen, für mich auch ein Indiz, dass die These von der Saatbeize so falsch nicht ist.

(Gudrun Kaspareit)

Biene
Claudia Hautumm_pixelio.de

Schlagzeilen:

Das Obergericht in Frankreich gab dem Imkerverband recht, dem Insektizid Syngenta (Cruiser 350)  wurde die Zulassung entzogen, da es als Ursache für das Bienensterben gilt.
                                                        *
Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass GVO-Pollen verunreinigter Honig als GV-Lebensmittel (genverändertes Lebensmittel) eingestuft werden muss. Das betrifft vor allem den Monsanto Genmais.
                                                          *
In Brüssel wird ein Aktionsplan zur Bienensterblichkeit gefordert. Die Bienenkrankheiten sollen in die EU Veterinärpolitik aufgenommen werden.
                                                            *
Das Insektizid Clothianidin hat wiederholt zu Massen-Bienensterben geführt, dennoch wurde es unter dem Handelsnamen „Santana“ als begrenzte Ausnahmeregelung in Deutschland zugelassen.
                                                            *
Das Bienensterben hat die Landesbehörde Baden Würtemberg dazu veranlasst, den Umgang mit gebeiztem Saatgut zu verschärfen.
                                                             *
US Forscher machen ein Virus für das Bienensterben verantwortlich. Dieses Virus soll den Proteinstoffwechsel der betroffenen Bienen stören.
                  

Biene
Luftikus_pixelio.de

Schatten über dem Bienenfrühling

Pressemitteilung

Dunkle Schatten über dem Bienenfrühling
Dr. Anne Hardy
 
Marketing und Kommunikation

Goethe-Universität Frankfurt am Main
27.03.2012 12:04


300.000 Bienenvölker sind gefährdet: Wissenschaftler suchen Strategien zur Bekämpfung der tödlichen Milbe Varroa destructor.
FRANKFURT. Für die Imker und Bienenforscher beginnt der Frühling in diesem Jahr mit einer traurigen Bilanz. Bis zu 30 Prozent aller Bienenvölker in Deutschland sind im vergangenen Winter der Milbe Varroa destructor zum Opfer gefallen. Einzelne Imker haben sogar alle ihre Völker verloren. Am Institut für Bienenkunde der Goethe-Universität trafen sich bereits in der vergangenen Woche 20 Wissenschaftler aus ganz Deutschland zu einer Krisensitzung. Die Ergebnisse ihrer Diskussion zur Situation der Bienenhaltung und Lösungskonzepte zum Varroaproblem stellen sie auf der heute beginnenden 59. Jahrestagung der AG der Bieneninstitute an der Universität Bonn vor.

Die ursprünglich in Asien beheimatete und nur auf Bienen vorkommende, parasitische Milbe Varroa destructor bildet die größte Gefahr für die heimischen Bienenvölker. Ohne effektive Behandlung kann die Varroamilbe ein befallenes Volk zugrunde richten. Die Wissenschaftler erwarten für das Jahr 2012 bedrohliche Verluste im Umfang von 20 bis 30 Prozent aller Völker. Das sind fast 300.000 Bienenvölker. Die Bekämpfung der Milbe ist daher eines der vordringlichen Ziele der Forschung. Allerdings gibt es noch kein Patentrezept, mit dem die betroffenen Imker ihre Völker retten können. Neue Behandlungskonzepte sind gefragt.

Sicher ist: der Milbenbefall ist für die Imkereien überaus bedrohlich; die Verluste werden 2012 erheblich sein. Einige Forscher beobachten sogar eine deutliche Zunahme der Varroamilben. So gingen in einer Langzeitstudie des Instituts für Bienenkunde der Goethe-Universität in einem hessischen Landkreis die Varroabefallszahlen steil nach oben. „Dieses Jahr haben wir so viele Milben gezählt, wie in keinem der Jahre seit 2008 zuvor. Wir müssen dringend etwas tun“, fasst Prof. Bernd Grünewald, Leiter des Instituts für Bienenkunde in Oberursel die Ergebnisse zusammen. „Wir brauchen eine gemeinsame Linie, ein Konzept für zeitgemäße Betriebsweisen und nachhaltige Behandlungsmethoden, die alle der Arbeitsgemeinschaft der Bieneninstitute angeschlossenen Einrichtungen in ihre Beratung aufnehmen können“, fasst Dr. Ralph Büchler, Leiter des Bieneninstituts in Kirchhain, Hessen, die Situation zusammen. Allerdings erschweren starke regionale Unterschiede eine Einschätzung der Lage.

Doch die Behandlung mit den in Deutschland zugelassenen Medikamenten ist schwierig, zeitraubend und der Erfolg nicht immer garantiert. Die deutschlandweite Zulassung von Medikamenten, die in anderen Ländern eingesetzt werden, könnte neue Probleme wie Rückstände im Wachs oder medikamentenresistente Milben mit sich bringen. Dazu Dr. Werner von der Ohe, Leiter des niedersächsischen Bieneninstituts in Celle und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Bieneninstitute: „Wir brauchen modulare Behandlungskonzepte und dürfen nicht vor Tabus haltmachen. Neben den ‚weichen‘ Milbenbekämpfungsmitteln wie der Ameisensäure und den ätherischen Ölen müssen wir ernsthaft über den Einsatz ‚harter‘ Medikamente nachdenken. Daneben sind die praktische Imkerberatung und die Erforschung nachhaltiger, biologischer Methoden wichtige Stützpfeiler einer zeitgemäßen Bekämpfung der Varroose.“

Informationen: Prof. Bernd Grünewald, Institut für Bienenkunde, Karl-von-Frisch-Weg 2, 61440 Oberursel, Tel.: (06171)21278; b.gruenewald@bio.uni-frankfurt.de; www.institut-fuer-bienenkunde.de.

Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt. 1914 von Frankfurter Bürgern gegründet, ist sie heute eine der zehn drittmittelstärksten und größten Universitäten Deutschlands. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein einzigartiges Maß an Eigenständigkeit. Parallel dazu erhält die Universität auch baulich ein neues Gesicht. Rund um das historische Poelzig-Ensemble im Frankfurter Westend entsteht ein neuer Campus, der ästhetische und funktionale Maßstäbe setzt. Die „Science City“ auf dem Riedberg vereint die naturwissenschaftlichen Fachbereiche in unmittelbarer Nachbarschaft zu zwei Max-Planck-Instituten. Mit über 55 Stiftungs- und Stiftungsgastprofessuren nimmt die Goethe-Universität laut Stifterverband eine Führungsrolle ein.

Das Institut für Bienenkunde ist eine Forschungseinrichtung, die gemeinsam von der Polytechnischen Gesellschaft und der Goethe-Universität Frankfurt am Main getragen und dem Fachbereich Biowissenschaften zugeordnet ist. Neben neurobiologischer Grundlagenforschung sucht das Bieneninstitut neue Wege zur Bekämpfung der Varroamilbe, und bildet Nachwuchswissenschaftler und Imker aus.

Weitere Informationen:
http://www.institut-fuer-bienenkunde.de

Summ mir das Lied vom Tod

Biene
segovax_pixelio.de

Kommentar schreiben

Kommentare: 8
  • #1

    Sabrina (Samstag, 08 März 2014 17:12)

    Ich hoffe es hat etwas genüzt gegen bienen sterben

  • #2

    Sabrina (Samstag, 08 März 2014 17:14)

    Und ich fins schrecklich das bienen sterben müssen wegen den milben

  • #3

    xd (Dienstag, 30 Juni 2015 15:05)

    tolle homepage

  • #4

    unluckyshacjopo (Mittwoch, 13 Januar 2016 10:45)

    nice

  • #5

    Hexe (Montag, 11 Juli 2016 14:17)

    Wir machen auch eine Aktion zur rettung KEVIN

  • #6

    Sabine Lorenz (Mittwoch, 14 Dezember 2016 13:33)

    Einstein hat das nie gesagt. Das Zitat "Wenn die Biene stirbt, stirbt der Mensch" ist falsch und allenfalls geeignet ein emotional geführte Debatte weiter zu emotionalisieren.

    Auch rein fachlich kann die Aussage
    schon deshalb nicht zutreffen, weil
    dann der amerikanische Kontinent
    vor Christoph Kolumbus nicht von
    Menschen bewohnbar gewesen
    wäre. Denn die Honigbiene ist erst
    mit den Europäern nach Amerika
    gekommen. Die Indianer haben
    die Biene „die Fliege des weißen
    Mannes“ getauft und schätzten
    den Honig rasch als Süßstoff,
    denn er war schmackhafter als der
    bislang verwendete Ahornsirup.
    Im vorkolumbianischen Amerika
    gab es auch vor der Einführung der
    europäischen Honigbiene eine hoch
    entwickelte Landwirtschaft.
    Es besteht kein Zweifel, dass
    Bienen wichtig für die landwirt-
    schaftliche Produktion sind – die
    Bestäubungsleistung kann man
    auch monetär beziffern; jedoch
    würde der Mensch auch ohne
    Honigbienen überleben. Wichtige
    Grundnahrungsmittel wie Getreide,
    Reis, Mais und Kartoffeln benötigen
    keine Bestäubung durch Insekten.
    (s. http://www.iva.de/sites/default/files/benutzer/%25uid/publikationen/iva_1601_br_010_faktencheck_bienen_rz_201609015_low.pdf)

    Zum Ursprung des "Zitats" ist diese Seite interessant:
    http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2015/06/21/albert-einstein-das-sterben-der-bienen-und-das-ominoese-zitat/

  • #7

    Lara (Donnerstag, 07 Dezember 2017 06:36)

    Es ist schrecklich das diese süßen Tiere wrgen uns sterben müssen

  • #8

    eduard mox (Donnerstag, 14 Dezember 2017 00:45)

    es muss was geschehen ansonnt sterben wir aus .. macht was dageen .. berichtet der menschheit davon.. ich liebe euch!!!