Folge mir auf Facebook

Folge mir auf Twitter

Robbenjagd

Robbe
Pariah083_pixelio.de

Ich schäme mich für die Gattung Mensch, die nicht müde wird ihren Mitgeschöpfen unendliches Leid zuzufügen, wie es derzeit den Robben widerfährt.

Die Tiere waren die Freude des Schöpfers, sie uns auf diese Weise untertan zu machen, ein furchtbares Missverständnis. Dazu gab uns niemand das Recht.

(Betina Lehmann)

 

 Robbenfang -  Handel bricht ein doch der Kampf geht weiter !

Über viele Jahre hinweg fielen jedes Jahr mehrere hundertausend Robben dem kommerziellen Robbenfang zum Opfer. Das brachte das Blut vieler Robbenfanggegner und ganz normaler Bürger regelmäßig aus Protest zum Kochen. Bilder von den grausamen und barbarischern Praktiken dieses Gemetzels gingen mittels Medien um die Welt. Jetzt ist der Gipfel dieses Protestes wohl weitgehendst erreicht und der Handel mit Robbenprodukten ist auf allen bisher wichtigen Absatzmärkten eingebrochen, so das sich dieses alljährliche, dramatische, blutige und brutale Szenario für die Initiatoren nicht mehr lohnt.

Wenn man nun denkt, das Ziel wäre schon erreicht, diese unbarmherzigen und blutigen Aktionen wären für immer beendet, dann sieht man sich getäuscht, denn Kanada und Norwegen die größten Betreiber und Befürworter des kommerziellen Robbenfangs haben ihr  Veto abermals dafür eingelegt und möchten sich dieses, ihrer Meinung nach einträgliche Geschäft auch weiterhin nicht entgehen lassen.

 

Problematisch scheint sich auch das 2010 in Kraft getretene EU Handelverbot auf die Gesamtlage gegen den kommerziellen Robbenfang  auszuwirken, da dieses Handelverbot leider Ausnahmen enthält.

Das im vergangenen Jahr beschlossene EU-Embargo gegen aus Robben hergestellte Produkte ist in Kraft getreten, allerdings nur mit Ausnahmen. Dies bestätigte eine Sprecherin der EU-Kommission in Brüssel. Nicht betroffen von dem Embargo seien vorerst Organisationen, die dagegen vor dem Europäischen Gerichtshof geklagt haben.

Am Donnerstag hatte eine Organisation von Inuit in Kanada erklärt, das Embargo gegen aus Robben hergestellte Produkte werde ausgesetzt. Die Organisation gehört zu den insgesamt 16 Organisationen oder Personen, die vor dem Europäischen Gerichtshof Klage eingereicht haben. Unter anderem wollen die Inuit in Kanada erreichen, dass das Embargo für sie nicht gilt.

Weiter zum Medienbericht:

http://www.meteo.vu/2010/08/embargo-gegen-robbenprodukte-mit-ausnahmen-in-kraft-getreten/

 

Protest Norwegen´s und Kanada gegen das EU-Handelsverbot mit Robbenprodukten Ende September 2012:

Kanada und Norwegen betreiben ihre Anfechtung des EU-Handelsverbots für Robbenprodukte weiter. Sie haben nun formell bei der WTO (Welthandelsorganisation) die Berufung von Spezialisten beantragt, die das EU-Gesetz auf seine Rechtmäßigkeit überprüfen sollen. Der IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) bedauert, dass die Regierungen beider Länder die eindeutige Haltung der EU-Bürger zur Robbenjagd zu ignorieren bereit sind.

Weiterlesen:

http://www.ifaw.org/deutschland/aktuelles/kanada-und-norwegen-gehen-gegen-eu-handelsverbot-f%C3%BCr-robbenprodukte-vor



Robbe
Hans Peter Dehn_pixelio.de

Dagegen steht die neueste Studie welche sich für das Handelsverbot und den kommerziellen Robbenfang ausspricht.

Eine jüngst in der Zeitschrift Marine Policy veröffentlichte Studie bestätigt, was der Internationale Tierschutz-Fonds und andere schon seit Jahrzehnten propagieren: Die kommerzielle Robbenjagd ist zwangsläufig inhuman und die flächendeckende Anwendung humaner Tötungsmethoden nicht umsetzbar.

Die Veterinäre Andrew Butterworth und Mary Richardson haben Videomaterial sowie Studien zur kommerziellen Robbenjagd in Kanada analysiert.

Weiterlesen:

http://www.ifaw.org/deutschland/aktuelles/neue-studie-verteidigt-handelsverbot-f%C3%BCr-robbenprodukte

Obwohl der Absatzmarkt in der EU und Schweiz nicht mehr zur Verfügung steht, scheinen sich andere Märkte, vorwiegend in China zu öffnen, so das, solange kein weltweites Verbot beschlossen ist, der Kampf gegen das Leid der Robben weitergeht.

 

Kanada sieht in China einen Markt für die Produkte aus der umstrittenen Robbenjagd. Die kanadische Fischereiministerin Gail Shea unterzeichnete in Peking ein Abkommen, das den Export von Robbenprodukten nach China ermöglicht. Ottawa hofft, damit die Robbenjagd zu stützen, die hart von dem EU-Importverbot betroffen ist.

Weiter zum Medienbericht:

http://www.fr-online.de/panorama/robbenjagd-kanada-ist-china-der-neue-robben-markt-,1472782,5492104.html

Aber es gibt Lichtblicke auch in China ist man nicht flächendeckend mit kommerzellen Robbenfang und mit dem damit verbundenen Handelpartner Kanada einverstanden, es gibt bereits Proteste von Tierschützern in China dagegen:

Es tut sich was im Land der goldenen Mitte! Anfang der Woche protestieren Aktivisten auf der chinesischen Fischmesse in Dalian im Nordosten von China gegen das Robbenmassaker. Die kanadische Delegation des Fischereiministeriums wurde auf Transparenten aufgefordert: „Kanada, Stopp die Robbenjagd oder Boykott von Meeresfrüchten“, was die Aufmerksamkeit von vielen Ausstellern der Messe auf sich zog. Kanada ist der fünftgrößte Exporteur von Meeresfrüchten nach China.

Weiter zum Medienbericht:

http://www.veganblog.de/2012/11/09/china-tierrechtler-protestieren-gegen-kanadisches-robbenmassaker/

Robbenmutter mit Baby
Our beautiful world and universe

Man sieht, es war ein langer Weg bis zum Handelverbot der EU und der Schweiz. Mehre hundertausend Robben, wenn nicht bereits schon die Millionengrenze überschreitend sind bis dahin einem der brutalsten und grausamsten Jagd- und Fangmethoden des Menschen zum Opfer gefallen. Auch wenn die blutigen Schlachtfelder dieses perfiden Massakers an den unschuldigen Meeressäugern vom Salzwasser reingewaschen sind, in die Herzen der Menschen, welche für ihr Leben kämpften und es auch weiterhin tun, kann dieses Salzwasser nicht gelangen, weil dort noch immer die qualvollen Schreie, das Wimmern der kaum geborenen Heuler mit ihren großen dunkeln, unschuldigen Augen, welche unter furchtbaren Ängsten und Schmerzen abgeschlachtet wurden, nachhallen und lebendig bleiben und das werden sie wohl auch noch, wenn dieses barbarische Schauspiel vielleich irgendwann beendet wird. Denn für diese Scham gibt es keinen Schlusspunkt, die Scham darüber, Teil dieses unerträglichen Schauspiels gewesen zu sein. Unfreiwillig und gezwungen in hilfloser Ohnmacht diesem schändlichen Treiben tatenlos zusehen zu müssen, werden diese Menschen niemals vergessen können.

Ursula Ortmann

11.November 2012

Wer könnte diesen Wesen etwas antun?

Filmaufnahmen von Martin Gehring von der Tauchschule Gehring

Kommentar schreiben

Kommentare: 5
  • #1

    Eva Schmelzer (Montag, 07 Mai 2012 10:01)

    Neben dem riesigen Russland haben (im letzten Dez. glaube ich) auch Weißrussland und Kasachstan den Import von Robbenfellen verboten.
    Ob wir ein Ende - wenigstens in Kanada - noch erleben? Die Jüngeren unter uns hoffentlich wahrscheinlich! Freuen würde es mich ganz nebenbei auch für die jetzt 78jährige Brigitte Bardot, die sich seit ca. 40 Jahren schon für die Robben einsetzt.

  • #2

    franziska02 (Sonntag, 08 Juli 2012 19:19)

    Offiziell sind dei Märkte, für Robbebfelle, nicht vorhanden, inoffiziell bestehen sie, wie der Fellbedarf, von Katzenfellen. Wir tragen diese Felle bewußt oder unbewußt und der Markt ist immer noch dafür vorhanden. Wenn die Tiere nicht so kuschelig wären.

  • #3

    Heidi (Sonntag, 09 Dezember 2012 10:42)

    Bin so unendlich traurig darüber das die Menschen nicht schlauer werden.

  • #4

    Jil (Mittwoch, 24 Juli 2013 14:21)

    Finde es schrecklich das der mensch so unschuldigen wesen etwas antun kann. bin unendlich traurig

  • #5

    ursula J. (Mittwoch, 01 Juli 2015 18:23)

    Wie kann ein Mensch der ein Herz besitzt so einem Wesen so etwas Furchtbares antun?es tut weh.