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Tiere schauen dich an

Text und Fotos: Torsten Jäger

22.08.2017

Kuh
(c) Torsten Jäger
Huhn
(c) Torsten Jäger
Taube
(c) Torsten Jäger
(c) Torsten Jäger
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(c) TorstenJäger
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(c) Torsten Jäger
(c) Torsten Jäger
Kommentare: 11
  • #11

    Jürgen Engelmann (Sonntag, 30 Dezember 2018 03:53)

    Ich ziehe meine Hut und mache dazu eine tiefe Verbeugung für das, was Du geschrieben hast. Diese Worte kommen nur aufs Papier bei tiefster Verbundenheit mit allem, was lebt und gelebt hat. Niemand auf der Welt könnte das schreiben, wenn er nicht mit allen Geschöpfen mitfühlen würde. Immer schon habe ich gegen alle Widerstände behauptet, Tiere haben eine Seele, können fühlen und denken. Je mehr ich mich mit Tieren beschäftige um so mehr stelle ich fest, dass ich recht habe. Auch Deine Gedichte bestärken mich darin. Vielen Dank !

  • #10

    Erika (Dienstag, 18 Dezember 2018 10:48)

    Ich erinnere mich an Schillerlocken, die es hoffentlich laengst nicht mehr gibt, aus geraeuchertem Dornhai. Die groessten Haie sind Planktonfresser. Junghaie werden erst mit 30 Jahren geschlechtsreif und viele enden in den Schleppnetzen der Fischer. Seevoegel koennen Junghaie fressen und in Fluessen, also auch in Suesswasser, sind es die Muetter, welche angreifen. Beim Surfen , weil das Surfbrett Geraeusch erzeugt, kann es zu Attacken durch Haie auf Menschen kommen aus Rivalitaet, oder nur einfach Neugier. viele kleinere Haiarten sind aeusserst gefaehrdet.

  • #9

    Eva Schmelzer (Samstag, 15 Dezember 2018 13:29)

    Ein anrührender und anklagender Appell! Sich für Haie einzusetzen ist nicht einfach. Der Raubfisch ist als Bösewicht stigmatisiert, eine Haifischflosse gilt als Symbol für kollektive Angst, nicht erst seitdem man sich nach dem Film „Der Weiße Hai“ kaum mehr in die Badewanne getraut hat. Leider zeigen auch einige Naturdokumentationen ihn oft als blutrünstigen Jäger. Die Sozialen Medien sind voll mit teils echten, teils manipulierten Bildern und Videos von Haiattacken. Sind Haie nun aggressiver geworden? Eindeutig nein, aber es gibt deutlich mehr Kontakte zwischen Mensch und Hai, immer mehr Menschen schwimmen im Meer, sie surfen, tauchen und dringen in Haireviere vor.
    9 Menschen wurden 2017 von Haien getötet – 100 Millionen Haie von Menschen getötet.

  • #8

    Erika (Mittwoch, 27 Juni 2018 10:26)

    Ich hoffe, dass Du noch weitere Gedichte ueber die klugen Eichhoernchen schreibst, auch ueber das Eichhoernchen mit seinen Botengaengen zwischen dem Adler in der Krone und dem Wurm in den Wurzeln von Yggdrasil.
    Es dauerte 40 Jahre lang, bis die Einwohner der Insel das letzte Grey Squirrel der Isle of Wight vertrieben hatten. Die amerikanischen Grey Squirrels tragen das toetliche Squirrel Parapoxvirus.i bedanke mich fuer Deinen Einsatz in der Natur.

  • #7

    Eva Schmelzer (Montag, 18 Juni 2018 15:43)

    Ach, ist das wieder eine gelungene gereimte Geschichte, die das Eichhörnchen da erzählt. Und eine lehrreiche dazu. Ein bisschen schämen sollte man sich, dass man das Tierchen bislang mit der typisch menschlichen Arroganz als zu dumm bezeichnet hat, einen Teil seiner Vorräte wiederzufinden. Ein bisschen mehr Demut gegenüber der Natur wäre angezeigt, die uns doch so überlegen ist und in der nichts ohne Sinn geschieht.

  • #6

    Erika (Mittwoch, 07 März 2018 17:37)

    Lieber Torsten, ich wuenschte Dir, einmal die Gelegenheit zu haben, vor den Politikern diese Gedichte vorzutragen. Gedichte haben oft Geschichte gemacht. Die Kuerze der Zeilen und die Reime besitzen eine grosse Macht. Du haettest durchschlagenden Erfolg.

  • #5

    Eva Schmelzer (Donnerstag, 01 März 2018 14:17)

    Wenn wir uns doch nur des Respekts bewusst wären, den wir unserer Mitwelt schuldig sind, wenn nicht der Geist des Kain den Menschen so sehr beherrschen würde. Torsten macht es in seinen Gedichten deutlich: Die Wespe oder der Affe oder die anderen Lebewesen haben eine Heimat auf dieser Erde mit den gleichen Rechten darauf wie der Mensch. Und alle zusammen bilden eine Einheit, sind voneinander abhängig. Danke Torsten!

  • #4

    Eva Schmelzer (Mittwoch, 03 Januar 2018 12:20)

    Diese Mahnung, dieser Hilferuf der Taube geht zu Herz wie die der anderen Tiere, denen Torsten bereits ein Gedicht gewidmet hat. Gerade Tauben schauen mich täglich an - und jeden Tag betrübt es mich, ihnen zu begegnen. Nicht ihretwegen, sondern - wie im Gedicht beschrieben - der meisten Menschen wegen, sie nicht als fühlende Wesen ansehen. Ich wohne in der Stadtmitte, versuche denen in meinem Umfeld mit Weizen und wenn nötig mit Wasser das Leben etwas zu erleichtern und bin schon übelsten Anfeindungen ausgesetzt gewesen. Ich frage mich, wie das soweit kommen konnte... vor allem, weil gerade die Taube doch in der Tradition des Christentums eine so große Rolle spielt! Noah sandte nach der Sintflut eine Taube aus, die mit einem Ölzweig zurückkehrte, sie wurde damit zum Zeichen der Versöhnung zwischen Gott und Menschen. Als Symbol des Heiligen Geistes erscheint die Taube auf Darstellungen des Pfingstereignisses, und bei der Verkündigung der Geburt Jesu kommt der Geist in Taubengestalt zu Maria. Auch ohne religiösen Hintergrund ist die Taube Symbol für Liebe, Reinheit, Treue und Unschuld. Und sie ist zum Friedenssymbol schlechthin geworden, über alle politischen und ideologischen Grenzen hinweg. Jedes Tier verdient unseren Respekt, aber wie ist es möglich, dass sich ein solcher Hass gerade gegen die Taube entwickeln konnte?

  • #3

    Gisela Kelso (Montag, 01 Januar 2018 17:44)

    Ein Gedicht, bei dem die Augen nicht trocken bleiben. Man weint um die vielen Tauben, die der Mensch als Ungeziefer sieht und deshalb grausam verfolgt und vernichtet. Dabei sind sie wunderbare Geschöpfe, die keiner Menschenseele etwas zuleide tun. Nur der Mensch zerstört und tötet bewusst, ohne Mitgefühl, ohne Gewissensbisse. Dieses Gedicht spricht mir aus dem Herzen!

  • #2

    Erika Bulow-Osborne (Donnerstag, 07 September 2017 17:47)

    Lieber Torsten. Dein dritter, besonders treffender Beitrag, weil es zwei sehr ueberzeugende Gedichte sind, treffen mich als tiefverwundende Pfeile. Sie mahnen mich in gewaehlten Worten. In beiden Rollen klagst Du berechtigt an. Ich kann es nur verbessern, indem ich noch mehr Petitionen unterschreibe und teile,damit es endlich wieder echte Schweine und Huehner gibt draussen in einem Garten,oder auf einem kleinen Bauernhof, mit Nachwuchs, der bei ihnen bleibt und natuerlich heranwaechst.

  • #1

    Eva Schmelzer (Dienstag, 05 September 2017 14:34)

    Das trifft tief ins Herz! Und dabei sind es nur zwei Beispiele für Abertausende Tiere und Schicksale, deren Blick uns mahnt und bittet, deren Blick wir eigentlich nicht standhalten dürften, dem wir ausweichen müssten vor Scham, wenn es nicht wohl wirklich so wäre, dass dem Tier mehr Seele innewohnt als den meisten Menschen.