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Kind und Kalb

Text und Foto: Mone Dopp

11.09.2017

https://www.mone-dopp.com/2017/09/04/heute/

 

Zeitungsausschnitt
(c) Mone Dopp

 

Eine Freundin hat mir heute gesagt - warum tust Du Dir das an -Du rackerst Dich ab – für nichts – man kann die Welt nicht retten.

 

Und tatsächlich empfinde ich gerade ein winziges bisschen Mutlosigkeit.
Ich habe aus einer Idee ein Projekt entwickelt, einen Verein gegründet und ein Konzept erarbeitet. Das Ergebnis, liebevoll beschrieben,  Hunderte Male in den sozialen Medien geteilt und um Unterstützung gebeten. Ich bin bereit den Hauptanteil der Arbeit zu leisten – unentgeltlich - weil es ein gutes und wichtiges Projekt ist. Einige Tausend Menschen haben die Projektbeschreibung gelesen. Ich habe sehr viel positives Feedback erhalten. Tolle Aktion- viel Erfolg – weiter so. Geld gespendet, damit wir Kindern die Möglichkeit geben können, ein Tierleben zu retten - das haben bisher drei Menschen, denen ich von Herzen dankbar bin.
Ich habe einmal gelesen, man kann nur zwei Fehler in seinem Leben machen - gar nicht erst anfangen und aufgeben -
nun, ich habe angefangen, etwas in der Welt zu verändern und ich werde nicht aufgeben.
Ich werde Tieren helfen und Kindern einen respektvollen und liebevollen Umgang mit Tier und Natur nahe bringen. Und ich werde Menschen finden, die Anerkennung, Wertschätzung und ein paar Euro spenden. Darf ich auf Dich zählen?

 

 

Wir leben unser Leben.  Jeder hat eins. 

 

Wir stehen morgens auf und tun all die Dinge, die wir an jedem Morgen tun,  das geht ganz automatisch, ganz ohne Nachdenken. Und so beeilen wir uns, wir beklagen uns und schimpfen –  stundenlange Strecken des Tages empfinden wir als mühsame Last. Wir ärgern uns über unseren zänkischen Nachbarn, über die Vergesslichkeit, Bequemlichkeit und Unfreundlichkeit der Menschen um uns herum. Wir hören schlimme Nachrichten, sehen traurige Bilder in den Medien und direkt vor uns - zum Greifen nah. 

 

Worte, Tränen und Blicke erreichen den Tag über unsere Sinne.

 

Wir hören, sehen und spüren – und nehmen sie wahr.

 

Wir funktionieren gut.

 

Und wir beeilen uns verzweifelt, es wird Zeit. Der Tag ist bald rum.  

 

Manchmal zucken Gedankenblitze durch unseren Kopf. Ich müsste mal etwas für meine Gesundheit tun und für Kinder – und für Tiere und für unsere Welt.

 

Ich müsste, sollte – ich könnte.

 

Meinen Tagesplan ändern. Morgens aufstehen und in Gedanken einen Entschluss fassen – und heute etwas anders machen. 

 

Etwas Gutes denken, sprechen und tun. Das tut wohl.                       Wir können das Antlitz unserer Welt verändern. Durch mich kann der heutige Tag heller und fröhlicher sein. Mein Wort kann heute Trost spenden und Freude. Meine Tat macht satt und gibt neue Hoffnung. 

 

Wir alle leben unser Leben.  Jeder hat eins.

http://www.gut-fuer-das-westmuensterland.de/projects/56493…

 

 

 

 

Kommentare: 3
  • #3

    Sybille (Dienstag, 03 Oktober 2017 09:08)

    »Das Miterleben des Glückes um uns herum mit dem Guten, das wir selbst schaffen können, ist das einzige Glück, welches uns das Leben erträglich macht.«
    A. Schweitzer
    <3

  • #2

    Eva Schmelzer (Montag, 02 Oktober 2017 17:29)

    Ich bin tief gerührt und beeindruckt von dem wunderbaren Menschen Mone Dopp. Die Welt kann sie sicher nicht retten, das kann niemand, aber sie hilft, Empathie in die Welt zu bringen, das Bewusstsein einiger zu verändern, die das wieder an andere weitergeben. Und abgesehen von ihrem großartigen Projekt rettet sie auch damit Leben - und jedes einzelne kleine Leben zählt! Danke Mone für alles, was Du tust.

  • #1

    Mone Dopp (Freitag, 15 September 2017 07:39)

    Ich danke Dir von Herzen ♥️ Gudrun Kaspareit. Und ja - es wird gelingen.