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Elefant
stani specht_pixelio.de

Der Marsch der Elefanten

Elefantenwilderei

In Kamerun und Kenia hat die Elefantenwilderei um 60% im Vergleich zum Vorjahr zugenommen. Die Wilderer sind oft aus dem Sudan oder Tschad und sehr gut ausgerüstet. Sie töten die Elefanten wegen dem Elfenbein für den asiatischen Markt. Das Geld wird für Waffenkäufe verwendet, um die regionalen Konflikte kriegerisch zu lösen.

Die Wildererbanden gehen dabei äußerst brutal vor. Oft leben die Tiere noch, wenn ihnen Rüssel und Stoßzähne mit der Machete abgeschlagen werden. Haben die Wilderer nicht alle Tiere der Herde getötet, warten sie ab, bis die restliche Familie zum Trauern kommt, um diese dann auch noch abzuschlachten.

Im Bouba-Ndjida-Nationalpark in Kamerun ist das Militär zur Hilfe geeilt, aber die Wildererbanden nehmen den Kampf auf. Sie haben Militärwaffen und kennen sich bestens im Gelände aus.

 

Diese Tiermassaker können in Zukunft nur verhindert werden, wenn es ein internationales und konsequent durchgesetztes Elfenbein Handelsverbot gibt!

 

Es sind nicht nur Elefanten, sondern auch Nashörner, die brutal gewildert werden und zwar überall in Afrika. Gut ausgestattet, mit Waffen, Wärmebildkameras und Hubschraubern, von der asiatischen Elfenbeinmafia, gehen die Wilderer zu Werke. Im vergangenen Jahr sollen mehr als 2500 Elefanten auf dem afrikanischen Kontinent getötet worden sein.

Manchmal werden die Kadaver vergiftet, damit kreisende Geier den Ort der Schlachtungen nicht verraten können. Natürlich sterben dadurch ALLE Tiere, die sich an den Kadavern gütlich tun wollen, Löwen, andere Raubkatzen, Hyänen, Wildhunde, Schakale, Raubvögel und Geier.

Die Geldgier der Menschen bringt ihre schlimmsten Eigenschaften zum Vorschein und jeder, der Artikel aus Elfenbein erwirbt, macht sich mitschuldig.

(Gudrun Kaspareit)

Elefant
Dieter Schütz_pixelio.de

Wilderer schlachteten seit Mitte Januar mindestens 200 Elefanten im Kamerun/Zentralafrika wegen ihres Elfenbeins ab.
Laut Informationen des IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) tötete eine Bande von sudanesischen Wilderern die Elefanten in der Gegend des Bouba Njida Nationalparks im Osten des Landes. Der Nationalpark liegt an der Grenze zum Tschad ... Das Elfenbein wird aus West- und Zentralafrika zu den Märkten in Asien und Europa geschmuggelt“, so Sissler-Bienvenue. „Mit den Erlösen werden Waffen finanziert und in den regionalen Konflikten wie in Dafur, Sudan oder in der Zentralafrikanischen Republik eingesetzt." Weiter: http://www.ifaw.org/de/aktuelles/seit-januar-mindestens

Nehmt an Petitionen und Protestmärschen teil! Rettet die Elefanten! Klickt auf dieses Bild!

Elefant
Elefant Olaf Schneider_pixelio.de

Wilderei bekämpfen

Aktuell: Hilferuf aus Kamerun - Mehrere hundert Elefanten gewildert!

Ofir Drori, Leiter unserer Partnerorganisation LAGA in Kamerun, schlägt Alarm: Hunderte Elefanten wurden allein seit Beginn des Jahres 2012 in dem Kameruner Nationalpark Bouba Ndjida gewildert. Die Zahlen sind erschreckend. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Elefantenpopulation Kameruns bei 1.000 - 5.000 Tieren liegt. Das derzeitige Massaker stellt eine massive Bedrohung für die Elefanten Kameruns dar! LAGA geht davon aus, dass Wildererbanden aus dem Tschad und dem Sudan hinter den gezielten Abschüssen der Kameruner Elefanten stecken. Mit einem französischen Spezialisten für den illegalen Wildtierhandel im Tschad versucht Ofir Drori derzeit der Hintermänner der Elfenbeinmafia habhaft zu werden. Helfen Sie uns, die Elefanten in Kamerun zu retten!

Razzien in Zentralafrika

Pro Wildlife unterstützt Anti-Wilderer Projekte in verschiedenen Ländern Zentralafrikas. Der Initiator der Projekte, Ofir Drori, hat bereits große Fortschritte erreicht, um Wildtierschutzgesetze in Afrika endlich konsequent umzusetzen: Unzählige Beschlagnahmen von Elfenbein und Katzenfellen bis hin zu lebenden Gorillas und Schimpansen, Hunderte Undercover-Einsätze, Verhaftungen und Verurteilungen krimineller Tierschmuggler und Einsätze gegen korrupte Beamte sind seiner Initiative zu verdanken.

 

Ermittlungen in Kamerun

Nahezu jede Woche lässt das Team von LAGA (The Last Great Ape Organization) in Kamerun illegale Tierhändler in Kamerun auffliegen und lebende Affen, Elfenbein, Raubkatzenfelle oder Fleisch geschützter Tierarten beschlagnahmen. 2009 sorgte LAGA dafür, dass in Kamerun 1,2 Tonnen Elfenbein  beschlagnahmt wurden - etwa 150 Elefanten waren hierfür getötet worden. Zahlreiche illegale Elfenbeinhändlerwurden zwischenzeitlich verhaftet.

Schlag gegen die Wildvogelmafia:

Unseren Partnern in Kamerun gelingen immer wieder Beschlagnahmen hunderter Graupapageien, die illegal ins Ausland geliefert werden sollen. Seit Dezember 2007 wurden über 4.000  Tiere beschlagnahmt und in die von Pro Wildlife unterstütze Auffangstation Limbe Wildlife Centre gebracht. Dort werden sie mühevoll aufgepäppelt: Das Gefieder der Tiere ist durch den brutalen Fang mit Leimruten verklebt, bei vielen Tieren sind die Flugfedern ausgerissen. Sobald die Papageien gesund sind, werden sie zurück in die Freiheit entlassen. Nur wenige Vögel, bei denen die Flugfedern zu stark geschädigt sind und nicht nachwachsen, bleiben als Dauergäste in der Auffangstation.

Razzien in der Republik Kongo

Mit Unterstützung von Pro Wildlife wurde auch in der Republik Kongo ein Anti-Wilderer-Team aufgebaut: PALF (Project to Apply the Law on Fauna). Bereits in den ersten drei Monaten fanden 60 verdeckte Einsätze statt. Ein Novum für das zentralafrikanische Land sind auch die Verurteilungen krimineller Händler von Menschenaffen zu Geld- und Haftstrafen. Damit setzten die Behörden ein deutliches Zeichen gegen kriminelle Tierhändler, die bisher nicht viel zu befürchten hatten.

Kampf gegen Wilderei im Gabun

Seit 2010 unterstützt Pro Wildlife den Aufbau des Projekts AALF in Gabun. Leiter Luc Mathot sorgte bereits bei seinem ersten Einsatz zusammen mit den Behörden und dem Umweltminister für die sensationelle Festnahme von 15 illegalen Elfenbeinhändlern und die Beschlagnahme von 105 kg Elfenbein. 2011 gelang AALF der größte Menschenaffen-Aufgriff, der jemals in Afrika erfolgte: 13 Köpfe und 32 Hände von Schimpansen und Gorillas, dazu 13 Leoparden- und Löwenhäute. Ein Ring aus fünf Dealern wurde verhaftet. Der Fall sorgte für weltweite Schlagzeilen - und ist eine Abschreckung für Wilderer und Tierschmuggler.

 

Bitte weiterlesen: http://www.prowildlife.de/LAGA

Elefantenjagd mit Rann Safaris. Hier schoß Juan Carlos für 20.000 Euro einen Elefanten

Achtung, grausame Bilder!

Bitte unterschreibt die Petitionen

Bitte auf das Bild klicken, hier gibt es noch jede Menge Möglichkeiten sich zu engagieren

Elefanten und Nashörner

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