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Viele Awá leben noch unkontaktiert und fliehen um ihr Leben

Viele Awá leben noch unkontaktiert und fliehen um ihr Leben, während Holzfäller, Viehzüchter und Siedler immer tiefer in ihr Land eindringen.

Nomadenvolk des Amazonas zeigt sich, um Existenz zu beweisen

Mitglieder des kleinen Volkes der Awá Indianer, werden zwischen dem 1. und 3. August im brasilianischen Amazonasgebiet protestieren, um ihre Existenz zu beweisen und den Schutz ihres Landes vor Eindringlingen zu fordern.

Die Veranstaltung mit dem Namen „Wir existieren: Land und Leben für das Jäger und Sammler Volk der Awá“ wurde von der brasilianischen Organisation für die Rechte Indigener CIMI, der lokalen katholischen Kirche und einer Reihe von indigenen Gruppen organisiert.

Es wir erwartet, dass circa 100 Awá an dem Protest teilnehmen. Für viele von ihnen wird es das erste Mal sein, dass sie ihre Heimat in den Wäldern verlassen.

Der Protest wird in Ze Doca stattfinden, einer Stadt in der Nähe des Awá-Landes im Bundestaat Maranhão im östlichen Amazonas. Die Veranstaltung stellt eine Reaktion auf Äußerungen des Büros des Bürgermeisters dar, in denen die Existenz der Awá bestritten wird.

Die Awá sind eines von nur zwei Jäger und Sammler Völkern in Brasilien, die als Nomaden leben. Mehr als 60 Awá haben keinen Kontakt zur Außenwelt und sind durch das Eindringen illegaler Holzfäller stark bedroht.

Obwohl das Land der Awá rechtlich anerkannt ist, sind die Indianer durch Eindringlinge bedroht. Holzfäller erreichten Straßen in ihren Wäldern und Siedler, die das Wild jagen von dem die Awá leben, bringen Krankheiten und Gewalt in die Region.

Ein Bundesrichter ordnete im Juni 2009 an, dass alle Eindringlinge das Gebiet der Awá innerhalb von 180 Tagen verlassen müssen. Die Entscheidung wurde jedoch später ausgesetzt, so dass Entwaldung und Eindringlinge weiter zunehmen.

Stephen Corry, Direktor von Survival International, sagte heute: „Die Existenz von indigenen Völkern zu leugnen ist selbsterfüllend und gehört in die koloniale Vergangenheit. Es ist auch ein Verbrechen: sobald man leugnet, dass es sie gibt, wird es sie nicht mehr geben. Sie werden verschwinden, wie so viele andere brasilianische Völker vor ihnen. Wenn Brasilien eine Führungsrolle in der Welt einnehmen will, darf es solche Verletzungen nicht länger tolerieren.“

Colin Firths Hilferuf für brasilianisches Volk rekordverdächtig

Eine Kampagne, die Schauspieler Colin Firth zur Rettung des bedrohtesten Volkes der Welt gestartet hat, hat in nur drei Tagen mehr als 10.000 Protest-E-Mails an die brasilianische Regierung generiert – ein Rekord für Protestaktionen zum Schutz indigener Völker.

Die Kampagne von Survival International hat den Schutz der Awá zum Ziel, deren Land und Lebensgrundlage durch illegale Siedler, Holzfäller und Viehzüchter zerstört wird.

In einem Video ruft Colin Firth dazu auf, eine Protest-E-Mail an den Justizminister Brasiliens zu schreiben, der mithilfe der Bundespolizei die illegalen Eindringlinge ausweisen könnte, die das Land der Awá-Indianer verwüsten.

In seinem Appell sagt Colin Firth über die Awá: “Ihr Wald wird illegal gerodet. In großem Stil. Wenn Holzfäller auf die Awá treffen, töten sie sie. Pfeil und Bogen haben gegen Gewehre keine Chance. Und an jedem anderen Punkt in der Geschichte, wär’s das gewesen. Wieder wäre ein Volk für immer vom Erdball verschwunden. Aber wir werden diesmal dafür sorgen, dass es nicht dazu kommt …”

Brasiliens Justizminister José Eduardo Cardozo hat sich bisher nicht zu der Flut von Nachrichten geäußert. Gegenüber einem brasilianischen Journalisten sagte er jedoch: “Leider gibt es viel Gewalt in Bezug auf indigene Völker und dies in einem Maße, dass es für jede Regierung unmöglich wäre diese Situationen zu verhindern wenn sie entstehen.”

Stephen Corry, Direktor von Survival International, sagte heute: “Wenn Brasilien zulässt, dass noch weitere Nachfahren seiner ersten Bewohner für ein paar Lastwagenladungen Holz geopfert werden, wird das einen dauerhaften Fleck auf der Geschichte einer großen Nationen hinterlassen. Es wäre eine unauslöschliche Tragödie für die Menschheit und natürlich eine Katastrophe für die Awá. Brasilien ist eines der reichsten Länder der Welt, aber hat es die Kraft seine eigenen Gesetze aufrechtzuerhalten?”

 

Colin Firth startet Kampagne für “das bedrohteste Volk der Welt”

Der Oscar-Preisträger Colin Firth gab heute den Startschuss für eine neue Kampagne von Survival International zur Rettung des “bedrohtesten Volkes der Welt”: den Awá im brasilianischen Amazonasgebiet.

Das Herzstück der Kampagne ist ein Videoclip über die Awá, mit einem Appell von Colin Firth und Musik des Grammy-Gewinners Heitor Pereira.

Die Awá sind ein kleines indigenes Volk, dessen Gebiet von einer Welle illegaler Holzfäller, Viehzüchter und Siedler überrollt wird. Die neue Kampagnenseite zeigt mit eindrücklichen Grafiken die Zerstörung des Waldes der Awá, die schneller voranschreitet, als in jedem anderen Indigenen-Gebiet in Amazonien.

Die Situation der Awá ist so kritisch, dass einige brasilianische Experten von “Genozid” und “Ausrottung” sprechen.

Viele der etwa 360 bereits kontaktierten Awá-Indianer sind Überlebende brutaler Massaker. Man schätzt, dass bis zu 100 weitere unkontaktierte Awá in dem rapide schrumpfenden Wald Zuflucht vor der Zerstörung suchen.

Ziel der Kampagne ist es, Brasiliens Justizminister dazu zu bewegen, die Holzfäller, Viehzüchter und Siedler mithilfe der Bundespolizei dauerhaft aus dem Gebiet auszuweisen.

In seinem Appell sagt Colin Firth über die Awá: “Ihr Wald wird illegal gerodet. In großem Stil. Wenn Holzfäller auf die Awá treffen, töten sie sie. Pfeil und Bogen haben gegen Gewehre keine Chance. Und an jedem anderen Punkt in der Geschichte, wär’s das gewesen. Wieder wäre ein Volk für immer vom Erdball verschwunden. Aber wir werden diesmal dafür sorgen, dass es nicht dazu kommt…”

Brasilien: ‘Beweise für Angriff’ auf Lager unkontaktierter Indianer

Eine Untersuchung des angeblichen Mordes am Kind einer unkontaktierten Indianer-Gemeinde durch Holzfäller, hat erschreckende „Beweise für Angriffe“ tief im Amazonas-Regenwald zu Tage gefördert.

Die Beweise legen nahe, dass Holzfäller nur 400 Meter entfernt vom Lager der unkontaktierten Awá-Indianer gearbeitet haben, wo Berichten zufolge die verbrannten Überreste eines Kindes gefunden wurden.

Die brasilianische Nichtregierungsorganisation CIMI, die Anwaltskammer von Brasilien und die Maranhão Menschenrechtsgesellschaft, die gemeinsam die Untersuchungen durchführten, fanden zudem „viele Anzeichen dafür, dass die Awá am Ort des berichteten Zwischenfalls gewesen sind.“

Das Team entdeckte vier Feuerstellen, Kletterseile der Awá und eindeutige Hinweise dafür, dass die Awá in der Gegend nach Honig gesucht hatten.

CIMI berichtet, dass „Traktoren von Holzfällern durch das Awá-Lager gefahren sind und alles zerstört haben. Von den Spuren wissen wir, dass es ein großes Fahrzeug war.“

Die unkontaktierten Awá leben in einem Indianer-Schutzgebiet im brasilianischen Amazonas, aber illegale Abholzung zerstört große Teile ihres Waldes.

CIMI geht davon aus, dass ungefähr vier Familien in dem Lager gelebt haben. Einige Mitglieder der Guajajara-Indianer leben nur etwa 6 Kilometer entfernt, sie berichteten von dem Fund der verbrannten Körperteile.

Clovis Guajajara berichtete der Delegation, er sei „über die Zerstörung sehr bestürzt“. Er glaube, dass die Awá geflohen seien, nachdem sie die gerodeten Lichtungen entdeckt hatten.

Die brasilianische Indianerschutzbehörde FUNAI führt ihre eigene Untersuchung in dem Fall durch und sagt, dass der Tod des Kindes bisher nicht bestätigt sei.

Die Awá haben bereits in der Vergangenheit brutale Übergriffe durch Holzfäller erlebt, die ihnen mit dem Tod gedroht haben.

Survival International fordert von der brasilianischen Regierung, die vielen illegalen Holzfällern auszuweisen, da sie das Überleben eines der weltweit letzten nomadischen Jäger und Sammler-Völker bedrohen.

 

Survival International

Erfahrt mehr über die Organisation, die sich für den Schutz der indigenen Völker einsetzt

http://www.survivalinternational.de/geschichten-indigener-voelker

http://www.survivalinternational.de/

 

Aktuelle Nachrichten von Survivel international

http://www.survivalinternational.de/nachrichten

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Avatar Demo (survival international)

Danke für Ihren Einsatz für das bedrohteste Volk der Welt

 Seit wir mit Ihrer Hilfe die Kampagne für die Awá gestartet haben, wurden 25.000 E-Mails mit der Forderung an den brasilianischen Justizminister geschickt, das indigene Volk zu schützen. Es scheint zu funktionieren: Aus Regierungskreisen haben wir erfahren, dass er Maßnahmen gegen die Abholzung plant. Und die Awá berichten von Überwachungsflügen über ihrem Wald.
Sehen Sie als Dankeschön bisher unveröffentlichte Eindrücke aus dem Leben der Awá:
http://www.survivalinternational.de/filme/vielen-dank.iframe?utm_source=German+e-news&utm_campaign=d87122b6cb-1205_eNews_German&utm_medium=email

DIE ENTSCHEIDUNG NICHT AUFZUGEBEN
Neben den Holzfällern und ihren Gewehren ist das größte Problem der Awá der koloniale Trugschluss, dass Amazonas-Indianer in der “Moderne” unweigerlich zum Untergang verdammt sind. Doch was ist wirklich dran an dieser Behauptung?
http://www.survivalinternational.de/artikel/3220-ueber-das-durchhalten?utm_source=German+e-news&utm_campaign=d87122b6cb-1205_eNews_German&utm_medium=email

„Wenn wir nicht das Recht der letzten unkontaktierten Völker dieses Planeten respektieren, ihre eigene Zukunft zu bestimmen, was unterscheidet uns dann von den Eroberern von vor 500 Jahren, die wir heute so entschieden für ihre Gewalt und Gier verurteilen?“
Schriftsteller und Aktivist Mitch Anderson

TEILEN SIE DIE GESCHICHTE DER AWá
Bis auf 30 Minuten Fußweg sind illegale Siedler an das Dorf von Kleiner Schmetterling herangekommen. Mit dem Ende der Regenzeit steht jetzt eine neue Welle der Brandrodung auf dem Land der Awá bevor. Bitten helfen Sie uns noch einmal und teilen Sie die Kampagne für die Awá mit Freunden und Familie.
http://www.survivalinternational.de/awa?utm_source=German+e-news&utm_campaign=d87122b6cb-1205_eNews_German&utm_medium=email#take-action

Kommentar schreiben

Kommentare: 4
  • #1

    lally (Freitag, 18 Januar 2013 13:03)

    super einsatz ;)

  • #2

    Volcom90 (Samstag, 09 Februar 2013 16:18)

    Macht weiter so!

  • #3

    Max (Montag, 06 Mai 2013 11:49)

    Schützt die Awá.
    Es soll nicht so werden wie damals mit den Inkas.
    Rettet die Awá!!!!!!!!!!!!!!

  • #4

    sergio (Samstag, 22 Juni 2013 23:33)

    Hoffentlich geschiet noch Gerechtikeit, mit Gottes Hilfe