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Die zehn giftigsten Orte der Welt

Piktogram Gift
Wikipedia

 

Die Umweltstiftung Green Cross in Zürich hat ihre neueste Umweltstudie der zehn giftigsten Orte der Welt veröffentlicht, nach der 200 Million Menschen in den verseuchtesten Gebieten leben müssen.

Hier ist die Liste:

Tschernobyl: (Ukraine) Die Spätfolgen der atomaren Katastrophe tötet noch immer Menschen. Schätzungen zufolge sind bis jetzt 4000 Menschen an Schilddrüsenkrebs erkrankt. Die immer noch hohen Strahlendosen gefährden 10 Millionen Menschen in der Ukraine, in Russland, in Weißrussland und Moldau.

Dserschinks: (Russland): Hier befinden sich seit Jahren 3000 000 Tonnen unsachgemäß abgelagerter, hochgradig giftiger Chemieabfall und gefährden die 245 000 Einwohner dieses Städtchens.

Kabwe (Rep. Sambia): In der zweitgrößten Stadt von Sambia wurde seit 90 Jahren unsachgemäß Blei gefördert und abgebaut. Im Blut der Kinder wurde zehn Mal mehr Blei nachgewiesen, als normal wäre.

Fukushima: (Japan) Die Atomkatastrophe von Fukushima gehört zu dem Schlimmsten, was die Welt je gesehen hat. Noch immer läuft radioaktiv belastetes Wasser in den Ozean. Fachleute bezweifeln, dass diese Katastrophe überhaupt jemals in den Griff zu bekommen ist.

Nigerdelta :(Nigeria) das Nigerdelta ist seit 50 Jahren derart schlimm mit Rohöl verpestet, dass dort weder Fischfang noch Ackerbau möglich ist und die Lebenserwartung der Bevölkerung auf nur 40 Jahre gesunken ist.

Mantaza-Riachaelo: (Argentinien)Der 64 Kilometer lange Fluss in Argentinien ist so verschmutzt, dass Menschen dort quasi nicht mehr leben können, da zahlreichen Fabriken ihre giftigen Abwässer in den Fluss leiten.

Hazaribagh: (Bangladesch ) In Gerbereien in Bangladesch fließen schädliche Chemikalien einfach in die Umgebung und bedrohen die 185 000 Einwohner.

Ghana: Unser Elektroschrott vergiftet dort die Kinder, den Boden und das Grundwasser.

Kinder, die von dem Müll leben, zerlegen die Geräte mit bloßen Fingern, um an die wertvollen Rohstoffe zu gelangen, die sie weiterverkaufen. Alles, was sich nicht mehr verwerten lässt, wird verbrannt und setzt hoch giftige Dämpfe frei, die schlimme Kopfschmerzen auslösen. Messungen auf Spielplätzen, Schulhöfen und Sportplätzen zeigen schockierende,bis zu zu 50 Mal höhere Messwerte als erlaubt. Die meisten Menschen sterben jung an Krebs.

Kalimantan (Indonesien) Der indonesische Teil der Insel Borneo ist für seinen hemmungslosen Raubbau bekannt. Unter anderem von Goldminen durch die viel Quecksilber in die Umwelt gelangt. Mehr als 1000 Tonnen Quecksilber pro Jahr werden so in die Umwelt geblasen und gelangen natürlich auch ins Grundwasser.

Citarum Fluss (Indonesien) Den Menschen an dm Fluss dient er als Lebensgrundlage. Um so schlimmer, dass ca. 2000 Fabriken ihre Abwässer in ihn einleiten. Das Wasser ist tausend Mal mehr verschmutzt als normales Trinkwasser, vor allem mit Aluminium.

Weltweit entsteht jede 5. Krebserkrankung durch Umweltgifte. In den Entwicklungsländern sind Umweltgifte für ein viertel der Todesfälle und 80% aller Erkrankungen verantwortlich.

 

Hier gibt es weitere Infos und Bilder:

http://www.dw.de/die-zehn-giftigsten-orte-der-welt/g-17205366

Kommentare: 3
  • #3

    Hans (Freitag, 14 März 2014 10:03)

    Eines Tages werden wir uns slbst aus der Evolution entfernen. Es gibt dazu folgende Geschichte -
    Treffen sich zwei Planeten. Sagt der Eine zum Anderen: "Du siehst aber sher schlecht aus. Meint der Andere: "Geht mir auch ganz miserabel." Fragt der Eine: "Was hast du denn?" Sagt der Andere; "Menschen!" Lacht der Eine und erwidert: "Hatte ich auch mal - geht wieder vorbei."
    Und immer wenn die Menschheit aus lauter Profitgier ein Abkürzung suchte oder versucht hat die Natur zu überlisten, haben wir immer nur uns selber überlistet. Irgendwann und irgendwo treffen uns unsere Umwelt-Sünden immer wieder selber.
    Versuchen wir einfach unseren eigenen kleinen Beitrag zu leisten und hoffen, dass dieser Schule macht.

  • #2

    christine (Montag, 02 Dezember 2013 22:18)

    Du hast es sehr genau beschrieben, liebe Eva, es ist wahrlich zum Verzweifeln!

  • #1

    Eva Schmelzer (Sonntag, 01 Dezember 2013 15:02)

    Atomare „Verschmutzung“ ist ohne Zweifel tragisch, um so mehr, als die Halbwertszeiten für den vollständigen Zerfall einiger Arten der Radioaktivität mehr als 14 Milliarden Jahre beträgt, das heißt, weit länger als die Erde nach heutigen Berechnungen überhaupt bestehen wird, da sie in etwa 900 Millionen Jahren ohnehin „eines natürlichen Todes sterben“ wird, wenn sich unsere Sonne zu einem Roten Riesen aufbläht, was dann zumindest höheres Leben auf der Erde unmöglich macht. Unter unseren atomaren Sünden wird die Erde also möglicherweise bis zu ihrem Ende zu leiden haben. Auch weiß niemand eigentlich so recht (oder will verheimlichen), wie fürchterlich die Folgen von Fukushima aussehen. Immer noch strömen täglich 300 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer. Das ausgetretene Wasser enthält unter anderem neben Cäsium auch große Mengen Strontium, das Wissenschaftler als „Knochenkiller“ bezeichnen. Strontium schädigt das Knochenmark und löst Leukämie aus. Hält sich ein Mensch nur EINE Stunde direkt neben diesem Wasser auf, treten nach zehn Stunden erste Anzeichen der Strahlenkrankheit auf: Übelkeit und ein Rückgang der weißen Blutkörperchen. Wir stellen uns besser nicht vor, was mit den Meeresbewohnern, Tieren und Pflanzen, geschieht…
    Dieses stark belastete Wasser hat nun eine riesige Blase gebildet, die im Pazifik auf die USA zutreibt und im März 2014 die US-Küste erreicht haben wird. Aber es gibt es schon jetzt Schäden durch die Radioaktivität in den riesigen Gewässern zwischen Japan u. der US-Westküste. So sind jetzt schon vor Südkalifornien rund 45% ALLER SEELÖWEN-JUNGTIERE GESTORBEN. An der Pazifikküste Kanadas und Alaskas ist die Population des Rotlachses auf ein historisches Tief gesunken. Entlang der kanadischen Westküste erkranken Fische aus unbekannter (???) Ursache: SIE BLUTEN AUS KIEMEN; BÄUCHEN UND AUGÄPFELN!!!
    Es wird geschätzt, dass sich die Radioaktivität der Küstengewässer vor der US-Westküste in den nächsten fünf bis sechs Jahren verdoppeln wird. Bei Untersuchungen von Blauflossen-Thunfischen wurde festgestellt, dass ALLE durch radioaktiven Fallout aus Fukushima hoch kontaminiert waren. Experten haben im Plankton zwischen Hawaii und der Westküste der USA sehr große Mengen von Cäsium 137 gefunden. Und Plankton ist der Beginn der maritimen Nahrungskette!!!
    Das alles ist ungeheuerlich und betrifft uns alle, zumal ja nun auch noch das Freihandelsabkommen mit den USA evtl. bevorsteht, was Europa dann noch schneller mit den Kontaminierungen (Nahrungsmittel) trifft.
    Zutiefst empörend und beschämend empfinde ich jedoch das bewusste Krankmachen, ja, das Töten von Menschen und Natur in anderen Ländern, zu unserem vermeintlichen Vorteil. Das ist mindestens so verwerflich, aber hinterhältiger als das Halten von Sklaven und die Kolonialisierung aus früheren Zeiten. Um den Zynismus perfekt zu machen schicken wir dann ein paar Euro „Entwicklungshilfe“ in die Länder.
    Das alles betrifft ja „nur“ das Gift, das Abholzen von Primärwäldern, das Vertreiben und Töten von Menschen und Tieren für unseren Profit ist ein anderes, jedem hier bekanntes trauriges Kapitel.