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Mohn

Mein roter Mohn

Mein roter Mohn, wie bist du schön,

du Elfe unter den Blumen.

Deine Blütenblätter sind so zart, wie ein Hauch

und doch so prall mit Liebe gefüllt, als

hätte sich ein ganzes Herz in dir ausgeblutet.

Alle meine Sehnsucht, meinen Schmerz, meine Liebe

vereinigst du in dir.

Wiege noch lange dein Köpfchen im Sommerwind,

mein roter Mohn.

 

Mit freundlicher Genehmigung von

 Annegret Kronenberg

 

 

Mohnblumen

Gedicht von Löns Hermann (1866-914)

 

Mit roten Feldmohnblumen

Hatt ich dein Haar geschmückt,

Die roten Blumenblätter

Die sind nun alle zerdrückt.

 

Du bist zu mir gekommen

Beim Abendsonnenschein,

Und als die Nacht hereinbrach,

Da ließest du mich allein.

 

Ich höre die Stille rauschen

Und sehe die Dunkelheit sprühn,

Vor meinen träumenden Augen

Purpurne Mohnblumen blühn.

Kommentare: 1
  • #1

    Marion Hartmann (Mittwoch, 19 Juni 2013 13:31)

    Wenn sich Schöpfung und Poesie verbinden, kommt ein Zauber hervor, der sich in Geschichten und Gedichten seinen Weg zu den Menschen bahnt! Eine wundervolle Idee hier auf Naturwelt! Marion Hartmann