Folge mir auf Facebook

Folge mir auf Twitter

Schafgarbe

Text und Foto: Doris Weirather

09.01.2017

Schafgarbe
(c) Doris Weirather Schafgarbe

 

SCHAFGARBE

 

Achillea millefolium
Korbblütler

 

Regionale Pflanzennamen:
Balsamgarbe, Blutkraut, Fasankraut, Feldgarbe,
Frauendank, Teekraut,
Heil aller Schäden, Rippenkraut, Gotteshand

 

Im frühen Sommer kann man Sie finden am
Wegesrand oder auf meist schottrigem Untergrund.
Man sieht Sie kommt mit wenig aus, das zeichnet
Ihre Kräfte aus.

 

Meist hat Sie weiße Blüten. Manchmal findet man die
besonderen rosafarbenen. Ihre Stängel und ihre Blätter sind sehr
stabil und die Blätter gleichen unseren Adern.
Wenn man Sie sammelt, nur den oberen Teil mitnehmen.

 

Man kann Sie als Tee für den Magen, Verdauung und auch gegen Entzündungen verwenden.
Auch bei Blähungen, Verstopfung, Appetitlosigkeit, Blasenschwäche und Krampfadern
wird Sie eingesetzt.
Sie ist auch bekannt als Frauenkraut, welches man gerne mit den Frauenmantel mischt.

 

Ein Schafgarbenbalsam kann bei Schuppenflechte,
Juckreiz und Wunden Linderung verschaffen.
Ich sage immer Sie ist wirklich ein Alleskönner unter
den Heilkräutern.

 

Sammelzeit: Juni-September

 

Verwendete Teile: obere Hälfte der Pflanze

 

Verwendung zu: Tee, Tinktur und in der Küche

 

Unterstützender Edelstein: Türkis, schwarzer Turmalin

 



 

Kommentare: 2
  • #2

    Eva Schmelzer (Mittwoch, 01 Februar 2017 15:56)

    Ich habe die Schafgarbe, von ihrer Heilkraft mal abgesehen, schon immer sehr gemocht, aber vor allem in einem Wildblumenstrauß. Auch wenn ich manchmal keine anderen Blumen gefunden habe, ist sie wunderhübsch zusammen mit Wildgräsern. Besonders hübsch finde ich übrigens auch die zarten gefiederten Blätter! Ich kenne einen Spazierweg, an dem man reichlich weiße und rosafarbene findet. Angeregt durch diesen Beitrag werde ich aber ganz bestimmt im nächsten Sommer auch einen besonderen Augenmerk auf die Heilkraft legen.
    Noch eine kleine Anmerkung: Mein Mann leidet unter Schuppenflechte. Dass die Schafgarbe auch hier einzusetzen ist, wusste ich nicht. Also werde ich als erstes einen Balsam (Salbe) herstellen, wie das geht, weiß ich, da ich schon früher einige Cremes gemacht habe.

  • #1

    Erika (Mittwoch, 01 Februar 2017 10:09)

    Ich kannte diese interessanten Regionalnamen natuerlich nicht, aber man koennte allein daraus schon wichtige Erkenntnisse ueber ihre heilenden Kraefte entnehmen. Selbst die Blaetter"aehneln unseren Adern" und doch braucht sie so wenig, um zu wachsen. Gute Tips fuer das Probieren.