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Salbei

Text und Foto: Doris Weirather

11.09.2017

Salbei
(c) Doris Weirather Salbei

 

Salbei
Salvia officinalis

 

Lippenblütler

 

Regionaler Name:
Edelsalbei, Königssalbei, Zahnblätter, Edelsalbei

 

Wie wertvoll diese Heilkraut ist kann man von seinem Namen ableiten: Salvia = Lateinisch Salvare
(Heilen.)

 

Durch seine zusammenziehende, keimtötende, schweißhemmende Wirkung ist er bekannt. Sehr gut geeignet ist der Salbei bei Halsschmerzen, Halsentzündungen aller Art, bei Erkältung und übermäßigen Schwitzen.

 

Bei Halsentzündung stecke ich immer 2 Blätter in jede Wangentasche und lasse sie dort eine Stunde wirken. Auch kann man eine Tasse Tee aus frischem oder getrocknetem Salbei herstellen trinken oder gurgeln.

 

In den den Wechseljahren kann man diese übermäßigen Hitzewallungen lindern.

 

Eine Tinktur, sowie Hustenbonbons kann man zaubern.

 

Auch aus der Küche ist er auch nicht mehr wegzudenken, er gibt vielen Gerichten ein würziges Aroma.

 

Sammelzeit: Juni-September

 

Verwendete Teile: Blätter

 

Verwendung zu: Tee, Tinktur und in der Küche

 

Unterstützender Edelstein: Lapislazuli und Sodalith

 

 

 

Kommentare: 4
  • #4

    Okapi Tal (Montag, 30 Oktober 2017 16:40)

    Erwähnenswert dürfte auch sein, das Schwangere keinen Salbeitee trinken sollten. Es mindert den Milchfluß. So gesehen auch zum Abstillen geeignet

  • #3

    Hans-Dieter Wiesemann (Dienstag, 10 Oktober 2017 12:03)

    Gute Information zu dieser Heil-, Gewürz- und Zierpflanze, die ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet stammt und etwa seit dem 9. Jahrhundert bei uns kultiviert wird.
    Ich habe im Garten 2 alte Pflanzen, die ich etwa 1977 pflanzte und inzwischen zweimal beim Umzug an andere Wohnorte mitgenommen habe, zuletzt 1983.
    Der "Echte Salbei" ist ein Halbstrauch dessen Stängel im unteren Bereich verholzen. Damit sie sich regenerieren können sollte ab Mtte August (nach der Hauptblüte) ein vorsichtiger Rückschnitt erfolgen. Hierbei kommt es darauf an nicht zu tief in die verholzten Stängel zu schneiden, so dass immer ein, zwei oder drei junge Austriebe an dem zu schneidenden Stängel erhalten bleiben. Daraus regeneriert die Pflanze sich. Stark verholzte Pflanzenteile kümmern und sterben ab. Sie werden bei Bedaf herausgeschnitten.
    Als mediterane Pflanze liebt Salbei einen warmen Standort, der unbedingt mager sein soll und kalkhaltig ist. Wer diese Hinweise beachtet kann wie ich Jahrzehnte lang Freude an seinen Salbeipflanzen im Garten haben.

  • #2

    Erika (Samstag, 07 Oktober 2017 20:31)

    Fuer muede Augen durch zu viel Bildschirmarbeit oder ueberanstrengte Augen durch zu viel Lesen und Schreiben hat H.von Bingen einem Saphir. Wiederholt auf die Augenlider legen...., es soll funktionieren.
    Man lernt immer Neues hinzu, herzlichen Dank, liebe Doris

  • #1

    Eva Schmelzer (Dienstag, 03 Oktober 2017 11:12)

    Sehr schön, dass Doris an den Salbei erinnert, den man wohl als die Königin unter den Heilpflanzen bezeichnen kann. Das Foto erinnert mich an die Legende, dass sich Aphrodite einst vor Zeus unter einem Salbeistrauch versteckt haben soll. Als dieser davon erfuhr, ließ er die Sonne auf den Salbei herunterbrennen, aber Aphrodite schützte sich und den Salbei mit samtig dicken Blättern davor.
    Das Wissen um seine Heilkraft ist bis in die heutige Zeit so groß geblieben wie von kaum einer anderen Pflanze. Gehen wir also der kommenden Jahreszeit mit all den möglichen typischen Krankheiten, die sie mit sich bringen kann, gelassen entgegen: Wir haben ja den Salbei und Rezepte von Doris!