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Das Mädesüß

Text und Foto: Doris Weirather

http://www.kräuterfee-doris.net/

13.07.2019

Mädesüß
(c) Doris Weirather Mädesüß

Auch Wiesenkönigin , Wiesengeißbart genannt.

 

Im Sommer kann man das Mädesüß sehen und riechen.

Am liebsten wächst Sie am Bach und in feuchten Wiesen.

Von weitem riecht man es schon, ein Duft von Vanille und

Mandel liegt in der Luft.

 

Mädesüß ist das Aspirin C aus der Natur Sie enthält Salicylsäure.

 

Man kann die Blüten sammeln und daraus Tee machen bei

Erkältung und Grippe und auch bei Rheuma, sowie auch

Kopf und Gliederschmerzen werden gelindert.

 

Ich sammle es gerne und mische es mit anderen  Kräutern für ein Kräuterkissen das gibt einen wunderbaren Duft.

 

Auch eine Tinktur kann man mit den Blüten herstellen.

Ebenso einen Balsam für sehr trockene Haut kann man

daraus machen. Für Ausschläge, die heiß hergehen

kühlt dieser Balsam sehr.

 

Kommentare: 1
  • #1

    Eva Schmelzer (Dienstag, 16 Juli 2019 14:49)

    Mädesüß - schon der Name klingt geheimnisvoll, bezaubernd und zärtlich. Und dennoch ist es eine so kraftvolle Heilpflanze. Ich hab mich über die vielfältigen Anwendungen und Wirkungen hinaus, die Doris hier beschrieben hat, mal noch für die Namensherkunft interessiert und Folgendes bei Wikipedia gefunden:
    Für die deutsche Bezeichnung „Mädesüß“ gibt es mehrere Erklärungsansätze. Die am häufigsten genannte Erklärung verweist darauf, dass Mädesüß früher zum Süßen und Aromatisieren von Wein und insbesondere Met verwendet wurde. Der Name bedeutet in diesem Zusammenhang daher „Metsüße. Mädesüß ist allerdings auch eine „Mahdsüße“, denn nach dem Absensen verströmen die verwelkenden Blätter und Stängel einen süßen Geruch. Mede ist zugleich ein altertümlicher Begriff für Grasland, auf dem das Mädesüß auch tatsächlich wächst, wenn der Boden ausreichend feucht ist. Für diese Herkunft spricht zum Beispiel der englische Name "meadow sweet", während die norwegischen und englischen Bezeichnungen "mjødurt" bzw. "mead wort" (beide: Metkraut) wiederum auf Metsüße hindeuten. Auf jeden Fall ist der Name nicht von einem „Süßen Mädel“ herzuleiten.