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Die Frühjahrs-Kräuter-Kur

Text: Doris Weirather

http://www.kräuterfee-doris.net/

26.03.2017

Jetzt ist die richtige Zeit für eine Kräuter- Frühjahrskur. Mit diesen sechs Wildkräutern bringen Sie Ihren Kreislauf in Schwung und wecken Ihre Lebensgeister.

 

Brennnessel

 

Gundermann

 

Löwenzahn

 

Giersch

 

Spitzwegerich

 

Gänseblümchen

 

Hier zwei Rezepte für Ihre persönliche Frühjahrs-Kräuter-Kur

 

Grüne-Kraft-Suppe

 

Je eine Hand voll frisch gesammelte Brennnessel-, Löwenzahn-, Spitzwegerich-, Gundermann-, Schafgarbe- und Gierschblätter

3 Kartoffeln,1 Zwiebel, 1 Liter Brühe, 1 EL Crème fraîche, etwas Butter,  Kräutersalz, Pfeffer, Muskat

Ein paar Gänseblümchen als Dekoration

 

Die Zwiebel klein hacken, die Kartoffeln würfeln und die Kräuter waschen und kleinschneiden.

Zwiebelwürfel in Butter andünsten, Kartoffelwürfel dazugeben und kurz mitschmoren lassen.

Dann Kräuter dazugeben, mit einem Liter Brühe aufgießen und 15 Minuten langsam dahinkochen lassen.

Danach alles pürieren und mit Kräutersalz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Mit einem Klecks Crème fraîche verfeinern und mit Gänseblümchen dekorieren. Fertig!

Je nach eigenem Geschmack können Sie das Mengenverhältnis der einzelnen Kräuter variieren: Die Suppe lässt sich zum Beispiel auch nur mit Brennnesselblättern zubereiten.

 

Kräuter-Power-Smoothie

 

Ein paar Äpfel, eine Banane, etwas Honig, frisch gesammelte Brennnessel-, Löwenzahn-, Gundermann- und Gierschblätter

 

Die Äpfel vierteln, die Banane in grobe Stücke schneiden und die Kräuter kurz waschen.

Äpfel, Bananen und Kräuter in einen Mixer geben und zu einem Smoothie mixen. Wenn nötig, ein bisschen Wasser dazugeben.

Je nach Geschmack können Sie den Smoothie mit etwas Honig süßen.

Frische Kräutersmoothies schmecken besonders gut, wenn sie mit Obst kombiniert werden: Durch die Süße des Obstes werden die bitteren Wildkräuter etwas abgemildert.

 

Mehr Kräuter, mehr Tipps, mehr Rezepte in Doris neuer Kräuterfibel

http://www.kräuterfee-doris.net/

 

Kommentare: 3
  • #3

    Volkmar Friedrich Fischer (Freitag, 14 April 2017 17:53)

    Das mit den Bitterstoffen sehe ich auch so. Natürliche Pflanzen haben viel davon, und sie sind sehr gesund. Bei den Angeboten im Supermarkt ist alles herausgezüchtet worden, weil die Hersteller wohl glauben, dass es sonst keiner kauft. Die Apotheke ist am Wegesrand und rund um die Uhr geöffnet.

  • #2

    Erika (Montag, 03 April 2017 10:21)

    Bei uns wird es eine echte Brenn-Nesselsuppe werden, denn unsere Ecke im Garten am Zaun waechst dieses Jahr so besonders ueppig.
    Wir lieben all das Gute, welches uns durch Wildpflanzen im Garten beschert wird. Deine Kraeuterfibel ist voller Ideen fuer Weiteres. Grossen Dank und gute Erholung in den verdienten Ferien.

  • #1

    Eva Schmelzer (Samstag, 01 April 2017 17:03)

    Ich lese die nützlichen Beiträge der „Kräuterfee“ immer besonders gern, lasse mich durch sie anregen, orientiere mich daran, so wie jetzt sicher auch an dieser "Frühjahrs-Kräuter-Kur". Es hat auch einen doppelten Nutzen: Für das Suchen und die "Ernte" der Kräuter muss man raus in die Natur!
    Für alle, die sich an der Bitterkeit der Wildkräuter stören, möchte ich noch hinzufügen, dass gerade diese Bitterstoffe extrem gesund sind, aber sie sind aus den von Natur aus bitterstoffhaltigen Gemüsesorten weitgehend herausgezüchtet worden. Diese Stoffe wirken aber therapeutisch u.a. gegen Ermüdungserscheinungen, fördern die Verdauung, stärken das Immunsystem und helfen zum Teil sogar als Antidepressivum. Und wer zu leicht und zu oft Süßem verfallen ist, sind Bitterstoffe tatsächlich in der Lage, dem Organismus raus aus einer bestehenden Zuckersucht zu verhelfen: Isst man bei Lust auf Süßes statt dessen Bitterstoffe, so verliert sich nachweislich der Zuckerhunger. Also helfen diese Wildkräuter auch bei einer Gewichtsreduktion!