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Gartenvögel im Winter

Text: Christa Genreith

Fotos: Jürgen Engelmann

28.10.2019

https://www.facebook.com/groups/264711070876536/

Grünfinken
(c) Jürgen Engelmann

Da nun der Herbst Einzug gehalten hat, ist für viele, die keine ganzjährliche Fütterung der Wildvögel durchführen, die Zeit gekommen, entsprechende Futterplätze für die Wildvögel einzurichten und bitte nicht erst bis zum Winter zu warten.
Somit haben die Wildvögel genügend Zeit, sich bis zum Winter diese Futterstelle einzuprägen.
Dies kann nach frostigen Nächten überlebenswichtig sein. Um ihren Stoffwechsel und ihre hohe Körpertemperatur von 40-42 Grad halten zu können, benötigen Vögel sehr viel Energie. Das führt dazu, dass ein kleiner Singvogel mit ca. 20 g Gewicht in einer frostigen Nacht bis zu 20 Prozent seiner Körpermasse verliert. Dieser Gewichtsverlust muss relativ zügig am nächsten Morgen wieder aufgefüllt werden, damit der Vogel die nächste kalte Nacht überlebt.
Konnten die Vögel tagsüber jedoch nicht genügend Energie (Nahrung) aufnehmen, fallen sie im Schlaf in einen Komazustand und sterben.
Bekannte Futterstellen können somit eine große Hilfe für die Vögel sein.
Steht bei Euch schon alles für die Winterfütterung bereit?
Wer noch mehr über unsere heimischen Wildvögel erfahren möchte, ist herzlich eingeladen, unsere Facebook-Gruppe Gartenvögel zu besuchen.

Tiere, in diesem Beispiel Vögel, sind in ihren Eigenheiten, ihren Verhaltensweisen, ihren Macken, so weit vom Menschen nicht entfernt. Sie fühlen wie wir, Schmerz und Trauer, sie gehen sorgsam oder barsch mit ihren Jungen um, sie können rücksichtslos sein, wenn es ums Fressen geht, (ich habe dann immer die ehemaligen Schlussverkäufe im Kopf wenn ich das Gedränge sehe) und sie können auch streiten, drohen und kämpfen. Letzteres vor allem, wenn das Futter knapp ist oder die Frauen. Zuweilen ist es Imponiergehabe, manchmal reicht eine Drohung um zu deeskalieren, es geht aber auch hart zur Sache. Da spielt es keine Rolle, ob es gegen die eigene Art oder gegen eine andere Art geht. Erstaunlich ist, dass sich der Größere nicht immer automatisch durchsetzt. Es gibt auch kleine Stinkstiefel, wie den Erlenzeisig, der sehr mutig ist. Viele solcher Szenen habe ich beobachten können. Hier einige Beispiele.

(Jürgen Engelmann)

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