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Andreas Ideen

Text und Fotos: Andreas Koch

26.03.2016

Hände weg von Kitzen

Rehkitz
(c) Andreas Koch Rehkitz

 

Hände weg von Kitzen

In wenigen Wochen ist es wieder so weit, dann werden viele Kitze die man findet aus den Wäldern verschleppt, nur weil man die Ricke nicht sieht. Diese beobachtet uns aber, also Finger weg. Das niedliche Aussehen, wird ihnen jedes Jahr zum Verhängnis. So gelangen jährlich mehrere Tausende Kitze in Menschenhand, die wenigsten sind in Not geraten, weil die Ricken irgendwo auf der Strecke geblieben sind.

Rehe, aber auch Hasen, legen ihre Jungen im hohen Gras in der Wiese ab, schön versteckt und kommen nur zum Säugen vorbei. Die Jungtiere haben fast keinen Eigengeruch, weshalb sie vor Feinden gut geschützt sind. Fassen wir sie aber an, oder schnüffelt unser Hund an ihnen, riechen sie nach Mensch oder Hund. Erstens haben sie dann einen Geruch und sind auch für Fressfeinde auffindbar und zweitens nimmt das Muttertier sie dann nicht mehr an. Also Hände weg von Kitzen und kleinen Hasen und den Hund bitte angeleint lassen.

 

Kommentare: 2
  • #2

    URSULA BULL (Samstag, 09 April 2016 02:04)

    hallo - mir gefällt die Gestaltung dieser Seite - sie ist lehrreich - und nicht aggressive - Ursula Bull

  • #1

    Eva Schmelzer (Samstag, 02 April 2016 11:22)

    Sehr gut, immer wieder darauf hinzuweisen! Ich selbst komme (leider) nicht mehr in die Situation einem Kitz zu begegnen, aber ich habe einen Neffen in Baden-Württemberg, der gern mit seinen Kindern durch Wald und Feld streift, leider jedoch nicht allzu viel Wissen über die Natur und deren Zusammenhänge hat. Denen habe ich diese wichtige Information gleich zukommen lassen. Freude hatte ich auch an den Fotos.