Folge mir auf Twitter

Folge mir auf Facebook

Tierschutz

Schafe
(c) Andreas Schmelz Schafe

Das Tier.
Verwunderlich, wie kalte Seelen,
den Nutzwert eines Tieres rechnen,
bedenkenlos Geschöpfe quälen,
mästen, foltern und auch schächten.

Sie forschen selbst nach Hundert Jahren,
ob Tiere Emotionen haben,
der Tierversuch ist ihnen Pflicht,
nach Leid und Schmerz fragen sie nicht.

Versuche man sich einzufühlen,
in der Geschöpfe Lebensart,
und überlege dann im Stillen,
ob wohl ein Tier Gefühle hat.

Das Nachempfinden dieser Leben,
kann schwere Folgen für uns haben,
man wird im Tränensee ertrinken,
von da an und an allen Tagen.
(Marion Hartmann)

Überall dort, wo Lebewesen gequält, missbraucht und misshandelt werden, kann der Nutzen, den die Menschen daraus ziehen wollen, zu keinem guten Ergebniss führen.

"Wir ernähren uns von gequältem Fleisch"

(Jonathan Safran Foer)

Egal ob es sich dabei um abgeschnittene Haiflossen, abgehackte Nashornhörner, die Zungen von Lerchen, die Galle von Bären oder das Fell von Robben handelt.

Der Mensch läd Schuld auf sich.

Tierschutz
Berndt Frankhauser_pixelio.de

DER PANTHER

 

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe,

so müd geworden, dass er nichts mehr hält.

Ihm ist, als ob es Tausend Stäbe gäbe

und hinter Tausend Stäben keine Welt.

 

Sein weicher Gang geschmeidig starker Schritte,

der sich im allerkleinsten Kreise dreht,

ist wie ein Tanz, voll Kraft,  um eine Mitte,

in der betäubt ein großer Wille steht.

 

Doch manchmal hebt sich der Schleier der Pupille

lautlos auf, dann geht ein Bild hinein,

geht durch der Glieder angespanter Stille,

und hört im Herzen auf zu sein.

 

(Rainer Maria Rilke)