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Tierschutz

Schafe
(c) Andreas Schmelz Schafe

Das Tier.
Verwunderlich, wie kalte Seelen,
den Nutzwert eines Tieres rechnen,
bedenkenlos Geschöpfe quälen,
mästen, foltern und auch schächten.

Sie forschen selbst nach Hundert Jahren,
ob Tiere Emotionen haben,
der Tierversuch ist ihnen Pflicht,
nach Leid und Schmerz fragen sie nicht.

Versuche man sich einzufühlen,
in der Geschöpfe Lebensart,
und überlege dann im Stillen,
ob wohl ein Tier Gefühle hat.

Das Nachempfinden dieser Leben,
kann schwere Folgen für uns haben,
man wird im Tränensee ertrinken,
von da an und an allen Tagen.
(Marion Hartmann)

Überall dort, wo Lebewesen gequält, missbraucht und misshandelt werden, kann der Nutzen, den die Menschen daraus ziehen wollen, zu keinem guten Ergebniss führen.

"Wir ernähren uns von gequältem Fleisch"

(Jonathan Safran Foer)

Egal ob es sich dabei um abgeschnittene Haiflossen, abgehackte Nashornhörner, die Zungen von Lerchen, die Galle von Bären oder das Fell von Robben handelt.

Der Mensch läd Schuld auf sich.

Tierschutz
Berndt Frankhauser_pixelio.de
Erbarmen
 
"Erbarmen" riefs von Rinderhalden,
die hoch wie Pyramiden brannten,
die sich "gekeult" durch BSE,
teils noch in Todeskämpfen wanden.
 
"Erbarmen" schrie es aus Laboren,
von fest fixierten Affenleibern,
dort, wo sich ausgeliefert in Gestellen,
die Schmerzen bis zum Wahnsinn steigern.
 
"Erbarmen" sang die lange Straße,
wo plattgewalzte Igel lagen,
für die kein Mensch den Wagen stoppte,
sie wenigstens ins Gras zu tragen.
 
"Erbarmen" steht auf Schlangenkörpern,
die aufgehängt noch lebend beben,
weil ihre Haut auf Luxustaschen,
den Status reicher Leute heben.
 
"Erbarmen" schreit der Stier trotz Mut,
bevor der Todesstoß ihn trifft,
er knickt, er stürzt ins eigne Blut,
dann wird er tot hinaus gehievt.
 
"Erbarmen" steht auf Lagerhallen,
in denen Elfenbein sich stapelt,
wie viele Tiere mussten sterben,
um wie viel Geld wurde gehandelt.
 
"Erbarmen" steht auf Schlachtfabriken,
wo Fließbandtöten Herz ersetzt,
wo Verrohung es nicht duldet,
dass eine Träne dies benetzt.
 
"Erbarmen" schreit es aus der Menge,
wo Erde bricht und Häuser stürzen,
wo Fluten Tote hinterlassen,
wo Gottgebete nichts mehr nützen.
 
Gottlosigkeit, sie sucht nach Gnade,
und fragt doch nicht, mit welchem Recht,
Nun bist Du, Mensch, an allen Tagen,
mit Erdgewalten im Gefecht.
 
 
(Marion Hartmann)