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Die harten Fakten über Fleisch

Stiftung vier Pfoten/pixelio.de
Stiftung vier Pfoten/pixelio.de

Nutztiere sind für 18% der Treibhausgase verantwortlich. Das sind 40% mehr, als alle Autos, Lkws, Flugzeuge, Züge und Schiffe weltweit zusammen! Nutztiere sind für 37% der von Menschen verursachten Methangasemission verantwortlich, welches 23-mal mehr für die globale Erwärmung sorgt, als CO2. Nutztiere sind Ursache von 65% der vom Menschen freigesetzten Stickoxidmenge, die 296(!)mal mehr für die globale Erwärmung sorgt, als CO2.
Wer also regelmäßig Fleisch aus Massentierhaltung isst, kann sich nicht als Umweltschützer bezeichnen. (Quelle:Pew Commission)
Landwirtschaftliche Tierhaltung trägt stärker zur Erderwärmung bei, als alles Andere!
Ein Drittel der Erdoberfläche wird für die "Fleischproduktion" benötigt. Ackerland, wo anstatt Getreide für die hungernde Weltbevölkerung, Tierfutter für die Überfluß-Gesellschaft wächst.
Alle menschlichen Grippearten entwickeln sich in Vögeln. (Die Spanische Grippe, 1918, H5N1 Virus, hat 50 Millionen Menschen getötet) 50 Milliarden Vögel und 500 Millionen, oft kranke, zusammengepferchte Schweine mit kaputtem Immunsysthem sind ein wunderbarer Genpool für Influenza Viren.
Nutztiere werden nicht therapeutisch, also prophylaktisch mit Antibiotika gefüttert. In den USA werden pro Jahr 1,4 Millionen Kilo Antibiotika zu therapeutischen Zwecken an Menschen ausgegeben und 11 Millionen Kilo zu nicht therapeutischen Zwecken an Nutztiere. Das ist der Hauptgrund, weshalb Bakterien zunehmend resistent werden gegen Antibiotika. (Stichwort MRSA)
Die Firma Smithfield tötet pro Jahr etwa 31 Millionen Schweine. Das was die Tiere bis dahin ausgeschieden haben, sind laut des Umweltschutzamtes EPA ca. 127Kilo Scheiße für jeden US Bürger. Und das ist nur ein "Fleischproduzent"! Allerdings gibt es kein geregeltes Abwassersystem. Die Jauche wird in riesige (mehrere Fußballfelder große) Güllegruben gepumpt, wo sie langsam versickert.
Es gibt weder für Fische, noch für Hühner oder Puten ein Gesetz, das humane Schlachtungen vorschreibt.
Viele Wissenschaftler sagen die völlige Auslöschung aller gefischten Arten in 50 Jahren voraus.
Unsere Lage ist so ernst, daß Forscher von Fisheries Center der University of British Columbia behaupten, unser Umgang mit Fischereiressourcen (auch Fisch genannt) einem Vernichtungskrieg gleichkommt.
Ein weiteres Problem ist der "Beifang". Das sind Meerestiere, die unabsichtlich mitgefangen werden und tot oder sterben zurück ins Meer geworfen werden. Beim Thunfisch zum Beispiel, betrifft es 145 andere Arten.
Am Schlimmsten ist die Schleppnetzfischerei. Um zum Beispiel 500Gramm Garnelen zu erhalten, fallen 12Kilo Beifang an!!!
Auch ganz normale Menschen können zu Sadisten werden, wenn sie ständig unter menschenunwürdigen Bedingungen in einem Schlachthof arbeiten müssen. Von Arbeitern (nicht Tierrechtsaktivisten) heimlich gedrehte Videos belegen, dass sadistische Grausamkeiten an der Tagesordnung sind.
Oft werden Tiere auf der Schlachtstraße geschlagen und misshandelt. Es ist an der Tagesordnung, dass etliche Tiere, wegen dem Druck des hohen Arbeitstempos, noch nicht tot sind, wenn sie an einem Hinterbein hängend, ausbluten, ihnen die Beine abgeschnitten werden und ihnen die Haut abgezogen wird. (Kann jeder ganz leicht bei you tube googlen)
Es ist absurd, lange nach Shampoo zu suchen, das ohne Tierversuche erzeugt wurde, aber mehrmals täglich Fleisch zu essen, welches aus einem zutiefst grausamen System stammt.
Tierhaltung ist zu Tierquälerei geworden und Dung zu toxischem Abfall.
Eines Tages wird man uns fragen:"Was habt Ihr getan, als Ihr die Wahrheit über Massentierhaltung erfahren habt?"
Man hat eine Wahl zwischen der Grausamkeit und der ökologischen Zerstörung auf der einen Seite und der Entscheidung keine Tiere mehr zu essen auf der Anderen.
Wir wissen genau, wie unbarmherzig Massentierhaltung ist. Und wir wissen, welche Bedeutung es hat, was für ein Leben wir einem Lebewesen bereiten, das uns ausgeliefert ist.
Dies ist ein Test, wie wir reagieren, wenn uns niemand zwingt, so oder so zu handeln.
(Text:Gudrun Kaspareit)

(Quelle: Jonathan Safran Foer "Tiere essen")

Mit freundlicher Genehmigung von der Marsh Agency LtD und dem Verlag Kiepenheuer & Witsch aus „Tiere essen“ von Jonathan Safran Foer aus dem Amerk. V. Isabel Bogdan, Ingo Herzke und Brigitte Jakobeit

© 2010 by Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG, Köln. 

 From EATING ANIMALS by Jonathan Safran Foer. Permission of the Marsh AgencyLtD

Natur
Markus Walti/ pixelio.de

Gestiegener Fleischkonsum

 

"In den letzten 50 Jahren hat sich der weltweite Fleischkonsum verfünffacht. Während man in Europa schon immer viel Fleisch gegessen hat, wächst die Lust darauf nun auch in Ländern wie China und Indien. Doch der Hunger nach Fleisch hat verheerende Konsequenzen. In China nehmen gesundheitliche Probleme der Bevölkerung durch die veränderte Ernährung stetig zu, in Paraguay führt der Futterexport nach Europa zu extremer Armut, in Frankreich und Deutschland ist das Grundwasser durch die extensive Landwirtschaft gefährdet und weltweit leidet das Klima. Viele Masttiere gleichen mittlerweile Futterverwertungsmaschinen und verbringen ihr kurzes Leben zusammengepfercht in dreckigen Ställen.
Die Industrie hingegen wirbt mit Heilsversprechen für ihre Produkte - Fleisch sei gesund und für eine ausgewogene Ernährung notwendig. Dabei belegen Studien, dass der Konsum von zu viel rotem Fleisch nicht nur krank macht, sondern das Leben sogar verkürzen kann. Auch weißes Fleisch ist problematisch, denn Hühner und Puten werden erschreckend häufig mit Antibiotika behandelt. Moderne Mastbetriebe haben sich zu Hightech-Firmen entwickelt, in denen die Tiere lediglich Produkte sind. Dass es sich um Lebewesen handelt, wird gerne vergessen.
Jährlich produziert Europa rund 40 Millionen Tonnen Fleisch, das Futter für die Tiere kommt oft aus Südamerika, zum Beispiel aus Paraguay. Einige wenige Unternehmer verdienen dort an dem Export sehr gut, die Mehrheit der Bevölkerung leidet darunter. Denn die Sojapflanzen werden mit extrem giftigen Pflanzenschutzmitteln besprüht. Eine wissenschaftliche Studie der Universitätsklinik von Asunción belegt, dass in Dörfern in der Nähe von Sojafeldern auffällig oft Kinder mit Missbildungen geboren werden.
Aber nicht nur der Import nach Europa, auch der Export führt zu Hunger und Elend. Fleisch wird in Europa so günstig hergestellt, dass es für viele Afrikaner billiger ist, europäische Produkte zu kaufen als selber zu produzieren. Eine Folge ist die Zerstörung der einheimischen Märkte, denn die Bauern sind der industriellen und staatlich subventionierten Konkurrenz aus Europa schutzlos ausgeliefert, wie Berichte aus Ghana und Benin beweisen."
(Deutschland, 2012, 62mn)
NDR
(Karin) http://www.youtube.com/watch?v=MQDozUfoinc

Das arme Huhn

Ich bin eine Batterie-Henne. Ich lebe in einem Käfig, der so klein ist, dass ich meine Flügel nicht strecken kann. Ich bin gezwungen, Tag und Nacht auf einem schrägen Drahtgeflechtboden, der schmerzhaft in meine Füße schneidet, zu stehen. Die Käfigwände reißen an meinen Federn, wodurch Blutblasen entstehen, die nie heilen. Die Luft ist so voll von Ammoniak, dass meine Lunge schmerzt, meine Augen brennen, und ich denke, ich werde blind. Sobald ich geboren wurde, packte mich ein Mann und brannte einen Teil meines Schnabels mit einem heißen Eisen weg, und meine kleinen nutzlosen Brüder wurden lebendig in Müllsäcke geworfen.

Mein Geist ist wach und mein Körper ist sensibel, und ich könnte reich befiedert sein. In der Natur oder auf einem Hof hätte ich gesellige Staubbäder mit meinen Herdenkollegen, ein angeborenes Bedürfnis. Der Wunsch ist so stark, dass ich 'Leer'-Staubbäder auf dem Drahtboden meines Käfigs durchführe, die mich verletzen. Wäre ich frei, würde ich in meinem angestammten Dschungel und auf Feldern mit meinen Artgenossen Pflanzen, Regenwürmer und Insekten von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang verputzen.
Ich hätte meinen Körper trainiert und meine ureigene meine Natur ausgelebt, und ich hätte gegeben und erhalten, hätte mich als vollständiges Lebewesen vergnügt.

Ich bin erst ein Jahr alt, aber ich bin schon eine "verbrauchte Henne."

An die Menschen: Ich wünschte, ich wäre tot, und bald werde ich es sein.
Sehen Sie nach einem Stück meines verwundeten Fleisches, überall wo Hühnerpasteten und Suppen verkauft werden. "

Huhn
Occupy Monsanto

Allesesser können sich ihre Nahrung aussuchen

Die Menschen gehören zu den Allesessern, deshalb dürfen sie auch alles essen – aber sie MÜSSEN es nicht. Der Vorteil ein Allesesser zu sein liegt darin, dass man es sich aussuchen kann.
Ein Fleischesser bezieht sein Eiweiß aus tierischem Protein. Allerdings stellt kein tierisches Protein alle essenziellen Eiweiße zur Verfügung und selbst die hochwertigen nur in Verbindung mit gesättigten Fettsäuren, welche für das schlechte Cholesterin und somit für Bluthochdruck,Herzinfarkt und Schlaganfall verantwortlich sind. Ein Vegetarier kann seinen Eiweißbedarf aus den sehr hochwertigen Proteinen der Hülsenfrüchten, wie Erbsen, Bohnen, Linsen decken. Die Sojabohne, z.B. enthält alle essentiellen Eiweiße, die der
menschliche Körper braucht + ungesättigter Fettsäuren, die das gute Cholesterin fördern, welche die Gefäße im Körper sauber halten und somit Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen. Dazu kommen noch die sehr gesunden sekundären Pflanzenstoffe. Der Blauwal ist das größte Säugetier der Welt. Der Walhai ist der größte Fisch der Welt. Und der Elefant ist das größte Landsäugetier der Welt. Was ist allen gemeinsam? Sie sind reine Vegetarier. Und selbst das größte Landraubtier, der Grizzlybär, der ein Allesfresser ist, kann sich in schlechten Zeiten alleine von Gras ernähren, wie eine Kuh. Auch das Schwein ist ein Allesfresser, aber es ernährt sich nur im Ausnahmefall von Aas, es bevorzugt Gemüse, Knollen und Getreide. Reine Fleischfresser sind auf tierisches Protein als Nahrungsquelle angewiesen. Ihr Darm kann pflanzliche Kost nicht aufschließen. Reine Pflanzenfresser sind ebenfalls spezialisiert, ihre Verdauungsorgane sind dafür geschaffen, pflanzliche, faserige Nahrung aufzuschließen und auszunutzen. Allesfresser können beides. Sie können sich aussuchen, was sie fressen wollen. Die Hindus essen keine Tiere. Sie haben Angst einen re-inkarnierten Verwandten zu verspeisen. Doch obwohl fleischlos, sind sie an Körper und Geist völlig gesund. Es ist also Blödsinn, wenn die Fleischlobby behauptet der Mensch MUSS Fleisch essen, um gesund zu bleiben. Das ist weder medizinisch noch wissenschaftlich haltbar. Es ist eher das Gegenteil der Fall.
ABER! Fleisch essen ist klimaschädlicher, als Autofahren. Fleisch hat eine wesentlich schlechtere Energiebilanz, als pflanzliche Kost. Ein Drittel der Erdoberfläche wird benötigt, um Fleisch für die 1. Welt zu produzieren. Würde man auf der gleichen Fläche Getreide anbauen, würde die gesamte Menschheit satt werden.

(Gudrun Kaspareit)

Das Rind

Wie liegst Du glücklich hier im Grase,
umspielt von Wind und Blumendüften,
bist Du nicht Gleichnis für die Kinder,
die damals durch die Wiesen hüpften?

 

Willst Du erinnern an die Zeiten,
als Kinder Blumenkränze banden,
die Tiere noch in den Gehöften,
auf freien Weiden sich befanden?

 

Denkst Du an Deine Artgenossen,
die heut in engen Boxen harren,
und angstvoll schreiend,
auf die schon Abgeführten starren?

 

Geh um die Welt mit Deinem Bilde,
such Seelen, welche kraftvoll bohren,
mit Wort und Tat die Schwerter schleifen,
dringend selbst in taubste Ohren.

 

(Marion Hartmann/ Foto: Andreas Schmelz)

Rind
(c) Andreas Schmelz Rind

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Kommentare: 2
  • #1

    Ursula (Donnerstag, 08 März 2012 17:33)

    Für den modernen Menschen ist der viel zu hohe Fleischkonsum äußerst schädlich, denn auf Dauer wird er davon krank, also auch hier wird er selbst den Preis bezahlen für die unersättliche Gier.

    LG
    Ursula

  • #2

    Eva Schmelzer (Montag, 03 November 2014 11:21)

    Ich kann und mag zu diesem Thema nichts mehr sagen, dieser Beitrag führt uns das Schreckliche wieder einmal überdeutlich vor Augen, überzeugt uns, nach der Devise Albert Schweitzers zu leben, „Ehrfurcht vor dem Leben“ zu haben. An den vorherigen Beiträgen in der Naturwelt und diesem, sieht man wieder einmal deutlich, wie sehr alles mit allem zusammenhängt: Tierleid, die Zerstörung der Natur und menschliches Elend. Eines bringt das andere mit sich. Ich möchte nur noch meinen schon oft zitierten Satz von Arthur Schopenhauer (1788-1860) wiederholen:
    “Die vermeintliche Rechtlosigkeit der Tiere, der Wahn, dass unser Handeln gegen sie ohne moralische Bedenken sei, ist eine geradezu empörende Barbarei. Die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch. Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig.“