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Kalender

Januar:

„Sei Du die Veränderung, die Du Dir für die Welt wünscht.“ (Gandhi)

 

Ein nagelneues Jahr liegt vor uns, beginnen wir es mit einer guten Tat .... und wechseln wir endlich die Bank, das wollten wir ja schon längst tun. Suchen wir uns eine Bank, die nicht mit Lebensmitteln spekuliert und so den Welthunger fördert, eine die weder in Atomkraft, noch in Palmöl investiert, oder Kredite vergibt für fragwürdige Projekte. Es gibt genügend sogenannte grüne oder ethische Banken. So starten wir mit einem guten Gewissen ins neue Jahr.

 

Februar:

„Der Edle ist freundlich zu Tieren.“ (Menzius)

 

Wenn wir noch nicht vegetarisch oder vegan leben, beginnen wir wenigsten damit, den Fleischkonsum zu reduzieren. Beschränken wir uns auf den obligaten Sonntagsbraten und dann zumindest aus Biofleisch. Es gibt drei gute Gründe kein Fleisch mehr zu essen:

Erstens den ethischen Grund. Für unser Billigfleisch erträgt das Tier von der Geburt bis zur Schlachtung unerträgliche Qualen.

Zweitens der Umweltgrund. Die Massentierproduktion erzeugt mehr klimaschädliche Gase, als alle Pkw, Lkw, Züge, Flugzeuge und Schiffe weltweit zusammen!

Und drittens fördert unser Fleischkonsum hier, den Hunger in der dritten Welt. Auf ihren Äckern wächst unser Viehfutter. Um 1 Kilo Fleisch zu erzeugen, benötigt man 16 Kilo Getreide. Von einem Kilo Fleisch werden 2 Menschen satt, von 16 kilo Getreide werden 20 Menschen satt.

 

März:

„Ich bin Leben, das leben will, unter Leben, das leben will.“ (Albert Schweitzer)

 

Langsam hält der Frühling Einzug und wir können unseren Mitgeschöpfen, die es wegen der Flurbereinigung, den Monokulturen, dem Einsatz von Pestiziden schwer haben, Hilfestellung geben. Nistkästen, Insektenhotels, Fledermauskästen, Spatzenkolonien, Mauerseglerkästen, all dies kann unseren kleinen Freunden das Leben leichter machen. Fragt mal in Behinderten Einrichtungen Eures Ortes, dort werden oftmals Nist. und Fledermauskästen angefertigt und angeboten.

Zudem können wir uns auch mit der Imkerei beschäftigen und Hobbyimker werden, um so dem Bienensterben entgegen zu wirken. http://www.naturwelt.org/aussterben/das-bienensterben/wesensgem%C3%A4sse-bienenhaltung/

All dies geht auch in der Stadt auf dem Balkon, bis 8m. Höhe.

 

April:

Und wenn ich wüsste, das morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“ (wird Martin Luther zugesprochen)

 

Damit unsere naturschützerischen Maßnahmen besser greifen, könnten wir Guerilla Gärtner werden und auf jedem Fitzelchen freier Erde, Wiesenblumensamen streuen, Seedballs verteilen, Bäumchen pflanzen, Steinhaufen anlegen. Und falls wir einen Garten haben , könnten wir auch Hecken und Tümpel anlegen oder wir Initiieren Kindergarten und Schulprojekte und legen zusammen mit den Kindern ein Biotop an. http://de.wikipedia.org/wiki/Guerilla_Gardening

 

Mai:

„Wissen und nichts tun, ist wie nicht wissen.“ (Dalai Lama)

 

Das Wetter wird nun sonniger und beständiger. Es macht Spaß sich draußen zu bewegen. Höchste Zeit das Fahrrad auf Vordermann zu bringen und mal wieder zu fahren..... und nach und nach die Autofahrten durch Radtouren zu ersetzen.... zum Einkaufen, zur Arbeit, zum Besuch bei Freunden, zum Hobby und was Euch sonst noch so einfällt. Die Umwelt, Eure Gesundheit und Euer Geldbeutel werden es danken!

 

Juni:

Wir werden Baumschützer! Wir beantragen den besonderen Schutzstatus für unseren Lieblingsbaum bei der unteren Landschaftsschutzbehörde unseres Kreises.

Und wir engagieren uns bei einer Umweltschutzorganisation für den Schutz von Wäldern, für die Schaffung von Nationalparks und/oder für den Schutz von Fledermäusen (BUND), der Europäischen Wildkatze (BUND) oder der Rückkehr des Wolfes (NABU)

 

Juli:

„Das Meer ist die Wiege des Lebens.“

 

Touristische Hochsaison vor allem am Strand und damit auch für Müll. Wir organisieren mit unseren Freunden „Beach Clean Up Days“ und gestalten diese zum Event, mit Müllkunstwerken, Plakaten, Fotos, Aufklärungskampagnen. (Geht natürlich auch im Wald und überall)

 

August:

„Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht genug für jedermanns Gier.“ (Gandhi)


Wir verzichten darauf Fisch zu essen. Die Überfischung der Meere ist ein riesiges Problem. Und so obszöne Zahlen wie 80% - 96% Beifang (unabsichtlich mitgefangene Meerestiere die tot oder sterbend wieder über Bord geworfen werden) sind nicht zu tolerieren. Forscher sagen das größte Artensterben in den Meeren seit den Zeiten der Dinosaurier voraus. Und da wir außerdem die Meere als Müllkippe benutzen, sind die Meeresfische mit toxischen Stoffen hoch belastet (Quecksilber, Blei, Cadmium, PCBs, u.s.w.) Fische aus Aquakulturen sind auch nicht besser. Neben ihrer qualvollen Massenhaltung werden sie mit Seefisch gefüttert. Ein Beispiel: Um ein Kilo Zuchtlachs zu erhalten, muss man 5 Kilo Futterfisch verwenden.

 

September:

„Wasser ist Leben!“

 

Deutsches Leitungswasser ist das am besten überprüfte Lebensmittel überhaupt . Weshalb also Wasser in Plastikflaschen kaufen? Man schleppt die schweren Wasserkisten und hinterlässt eine Menge Plastikmüll und teurer ist es obendrein. Ich trinke Leitungswasser, mal mit Kohlensäure (zugefügt mit einem Siphon), mal mit selbst eingekochtem Saft vermischt, oder als Tee. Gerne trinke ich es auch pur, als stilles Wasser.

Ebenso sind für mich Plastiktüten ein absolutes NO GO! Ich gehe nie ohne Stoffbeutel oder Rucksack aus dem Haus. Schaut Euch mal die Videos von der Plastiktüte und der Plastikflasche an und staunt. http://www.naturwelt.org/das-meer/der-m%C3%BCll-und-das-meer/

 

 

Oktober:

Die Palme wirft ihre Blätter und Früchte ab, wenn sie reif sind. Der Papalagi lebt so, wie wenn die Palme ihre Blätter und Früchte festhalten wollte: »Es sind meine! Ihr dürft sie nicht haben und nichts davon essen! Wie sollte die Palmeneue Früchte tragen können? Die Palmehat viel mehr Weisheitals ein Papalagi."

Aus den Reden des Südsee Häuptlings Tuiavii von Tiavea (Papalagi = weißer Mann)

 

Das Obst an den Bäumen wird reif. Wer keine eigenen Obstbäume hat, fährt mit dem Rad aufs Land und sucht jene auf, die umsonst abzuernten sind. Hier gibt es eine Karte: http:/www.mundraub.org/

Außerdem kann man Brombeeren, Holunderbeeren, Nüsse und Pilze sammeln.

Das ist eine wundervolle Möglichkeit Ausflüge zu machen und seine Wintervorräte aufzustocken.

 

 

November:

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ ( Erich Kästner)

 

Wir werden Recycling Kings!

Elektroschrott als Goldgrube: Das Recycling von Metallen aus Handys und Computern steht erst am Anfang – Experten sprechen von "Urban mining".

Das Bergwerk der Zukunft steckt in der Hosentasche, steht auf dem Schreibtisch oder parkt vor dem Haus: Handys, Laptops und Autos enthalten viele edle und seltene Metalle, die aufbereitet und wiederverwertet werden können. Zum Beispiel: aus 40 alten Mobiltelefonen kann so viel Gold gewonnen werden wie aus einer Tonne Erz.

Hier gibt es Adressen und Links, wo Ihr Eure alten Handys abgeben könnt und auch noch Geld dafür bekommt!

http://www.naturwelt.org/menschenrechte/unser-elektrom%C3%BCll-in-afrika/

 

Dezember:

Was wollen wir zu Weihnachten schenken?

Wir wollen dem alljährlichen Konsumterror entsagen und auch zu Silvester keine Knaller kaufen? Gut! Statt Silversterböller können wir das Geld für Wohltätige Zwecke spenden und zu Weihnachten verschenken wir Patenschaften, z.B. eine Kinderpatenschaft bei World Vision http://www.worldvision.de/kinderpatenschaft-was-eine-kinder-patenschaft-ausmacht.php?mysid=budmvas5apghcs69d39tjg6in8ijbo86&affili_id=10077&gclid=CPre5_-N_bMCFYpY3godqTAAKQ

oder eine Orang Utan Patenschaft bei BOS

http://www.bos-deutschland.de/boshelfen/patenschaft.php

Es gibt für fast alle gefährdeten Tierarten, von der Fledermaus bis zum Wal, die Möglichkeit eine Patenschaft zu übernehmen. Es gibt sogar Baumpatenschaften

http://www.greenpeace.de/themen/waelder/nachrichten/artikel/greenpeace_sucht_paten_fuer_alte_buchen/

oder wir verschenken einen Solarkocher, um Madagaskars Wälder zu retten

,http://www.prowildlife.de/PM18/01/11

Oder Solarkocher für die Frauen in Darfur

http://www.gfbv.de/inhaltsDok.php?id=2090&stayInsideTree=1

Solarkocher kommen häufig in armen, trockenen Gegenden zum Einsatz. Solarkocher schonen die Ressource Holz, können also ohne Material arbeiten und die Familie bekochen, deshalb finden sie in vielen Hilfsprogrammen Einzug.

Oder man schenkt seinen Lieben einen Jahresförderbeitrag für ihren Lieblingsverein z.B.:

eine Kinderschutzorganisationen oder einen Umweltschutzverein, vielleicht

Greenpeace, Sea Shepherd, Rettet den Regewald, Pro Wildlife, NABU, BUND oder man unterstützt eine Tierschutzorganisation wie Peta, Vier Pfoten, Ärzte gegen Tierversuche, Albert Schweitzer Stiftung oder das Tierheim um die Ecke.

 

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Kommentare: 3
  • #1

    christine (Freitag, 21 Dezember 2012 14:23)

    Danke dir, liebe Guddi!
    Die Sprüche sind sorgfältig zusammengestellt und passen gut zu meinen Vorstellungen von "Leben".

  • #2

    Eva Schmelzer (Samstag, 14 Dezember 2013 18:30)

    Dein Kalender umfasst all das, was Albert Schweitzer mit seinem "Ehrfurcht vor dem Leben" meint. Nie, nie dürfen wir abgestumpft werden.

  • #3

    Eva Schmelzer (Montag, 01 Dezember 2014 17:20)

    Wieder für jeden Monat wichtige und informative Schwerpunkte, die sehr ausgewogen und liebevoll zusammengestellt sind. Und wunderbar die Weisheiten bedeutender Menschen, die für immer und ewig nichts an Gültigkeit und Wert verlieren.
    Einige Anregungen habe ich schon gefunden, die mir neu waren, und die Geschenke-Tipps vom Dezember kann man ja auch das Jahr über für Geschenke zum Geburtstag oder andere Anlässe nehmen.
    Für den Februar zum Thema Vegetarisch/Vegan habe ich noch eine kleine Anmerkung: Den Konsum zu reduzieren ist natürlich der erste vernünftige Schritt. Dann kann man an den fleisch/fischfreien Tagen nach und nach die neuen vegetrarisch/veganen Gerichte ausprobieren, denn fleisch- und fischfrei bedeutet ja nicht, nur diese beiden wegzulassen, also nur noch sog. „Beilagen“ zu essen, das wäre in der Tat langweilig.
    Es gibt aber Menschen, die eigentlich auf Fleisch bzw. Fisch verzichten wollen, denen das aber dann doch irgendwie zu umständlich ist – sie kriegen die Kurve nicht. Für die empfehle ich, es erst mal mit dem sog. Fleischersatz zu versuchen, es gibt inzwischen ein großes Angebot in jedem Supermarkt. Wer also unbedingt noch sein Würstchen in der Erbsensuppe braucht oder sein Mortadellabrötchen zum Frühstück kann es weiterhin haben, ohne dass ein Tier dafür sterben musste. Dann kann man sich mit der Zeit in das Thema vertiefen, bis man merkt, dass die Natur eine unendliche Vielfalt bietet. Der Schritt zum veganen Leben ist dann noch wieder etwas umfangreicher, aber man kann es ja langsam angehen.

    Zum guten Vorsatz bezüglich der Banken: Es gibt einige gute, vor kurzem bin ich auf die GLS Bank gestoßen. Sie wurde bereits 1974 gegründet und war die erste Bank, die nach sozial-ökologischen Grundsätzen arbeitet. Keine Angst: Sie gehört dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken und dessen Sicherungseinrichtung an. Nicht finanziert werden u.a. Alkohol, Atomenergie, Embryonenforschung, grüne Gentechnik, Rüstung, Tabak, Kinderarbeit und Tierversuche. Als Teil der Unternehmensphilosophie sieht die Bank die Transparenz in ihrer Kreditvergabe.

    Bleibt mir noch, Gudrun und allen anderen, die an der Mitgestaltung der Naturwelt mitwirken, aber auch den Passiven, die sich an ihr erfreuen und sich inspirieren lassen, eine friedliche kommende Zeit zu wünschen, sei es für sie nun Weihnachten oder die Wintersonnenwende. Einen ganz besonderen Zauber hat diese Zeit bis zum Jahreswechsel für jeden Menschen.