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Europäische Gesetze statt nur Direktiven zum Artenschutz auf MALTA!

Milan
Peashooter_pixelio.de

Auf der Insel Malta (EU) werden auf dem europäischen Kontinent beheimatete Greifvögel in großen Mengen abgeschossen.

Bitte schaffen Sie gesetzliche Grundlagen, die die Regierung von Malta zwingt, gegen eine große Gruppe unter ihrer bisherigen Wählerschaft vorzugehen und jegliche Jagd zu verbieten! Malta ist ein überlebenswichtiges Relais für Hunderte von Vogelarten, auf die wir im Norden Europas angewiesen sind. Auf der zur EU gehörenden Insel Malta werden von sog. Jägern, d.h. von der Regierung geduldete Wilderer jedes Jahr auf dem europäischen Kontinent beheimatete Greifvögel (wie Wespenbussarde, Weihen, Falken)und andere Arten (Singvögel, Reiher etc.), die teilweise bereits kurz vor dem Aussterben stehen, in großen Mengen abgeschossen. Der einzige zusammenhängende Wald dient den Vögeln auf dem Durchzug nach Afrika als nächtlicher Rastplatz, auf dem sich der Machismo maltesischer Männer austoben kann. Mit elektronischen Lockinstrumenten und Netzen werden Massen von Limikolen, Wachteln, Finken usw. gefangen, als Trophäen verkauft oder getötet. Seit vielen Jahren bemühen sich Naturschützer unter Einsatz von Zeit, Geld und Gesundheit um eine Eindämmung der skandalösen Praktiken; besonders zu erwähnen sei das "Komitee gegen den Vogelmord", deren Geschäftsführer Bundesverdienstkreuz-verdächtig sind.

Text: Dr. Veit Sorge

Leider auch in Kroatien ein Problem

Traurige Bilanz

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Kommentare: 2
  • #1

    Gudrun Kaspareit (Samstag, 29 September 2012 16:46)

    Die Jagd auf Vögel ist an sich schon ein unnötiges Greuel, aber auch die Nutzung von Bleimunition ist ein großes Problem. Sie vergiftet nicht nur die getöteten Tiere, sondern auch die Raubvögel, welche die Kadaver fressen. Auch bei uns in Deutschland ist Bleimunition immer noch nicht verboten.

  • #2

    Susanne V. (Freitag, 19 Juli 2013 10:20)

    Manchmal glaube ich in der Steinzeit zu leben. Viele Menschen scheinen sich seither nicht weiter entwickelt zu haben. Wirklich traurig dass es in der heutigen Zeit notwendig ist Petitionen zu verfassen um schießwütige Jäger endlich an ihrem blutigen "Handwerk" zu hindern. Die Politiker werden von selbst ja kaum tätig, vermutlich weil es unter ihnen genug Jäger gibt.