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Tiger gegen Kohle

Tiger
Tiger by Dieter_pixelio.de

Der größte und schlimmste Kohleproduzent der Welt, Coal India und die Deutsche Bank haben sich zusammen getan, um noch mehr Geld zu generieren und den Kohleabbau in Indien zu forcieren.

Diesem ehrgeizigen Projekt sollen ca. eine Million Hektar Regenwald weichen, indem sich etwa 10 Tigerschutzgebiete befinden. Coal India vertreibt Indigene Völker, lässt Kinderarbeit zu und zerstört Tigerhabitate.

Herr Shinde, der Umweltbeauftragte von einem von Coal Indias größten Tochterunternehmen reduziert die Probleme auf eine einfache Formel: „Wir müssen wählen, ob wir Strom oder Tiger wollen.” Dabei fordern die Einwohner und indische Umweltschützer schon lange einen Stopp für die Ausweitung der Kohleminen.

Die Deutsche Bank hat sich aber offenbar schon längst für die lukrative Kohle und gegen die gefährdeten Tiger entschieden. Deshalb die Bitte von Greenpeace:

Helfen Sie mit, die Deutsche Bank zur Einsicht zu bringen: Teilen Sie der Bank mit, dass sie noch heute ihre Geschäftsbeziehungen mit Coal India beenden soll!


Studien von Greenpeace:
- How Coal mining is Trashing Tigerland
- Undermining Tadoba's Tigers - How Chandrapur's tiger habitat is being destroyed by coal mining


Kommentare: 3
  • #3

    Eva Schmelzer (Montag, 01 Dezember 2014 13:47)

    Obwohl es wahrscheinlich blauäugig ist, setzte ich – wie schon mehrfach an anderer Stelle hier erwähnt - immer noch Hoffnung in Anshuman „Anshu“ Jain, der seit 2012 Co-Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank ist. Hoffnung aus zwei Gründen: Zum einen deshalb, weil er der indischen Religion des Jainismus angehört; Anhänger dieser Glaubensgemeinschaft sind Vegetarier, verabscheuen jegliche Form von Gewalt, entsagen sich allem nicht lebensnotwendigen Besitz und achten streng das Eigentum anderer (zugegeben ein krasser Widerspruch zu einer Person, die ausgerechnet der DB vorsteht, der um die 5 Mio. Euro jährlich verdient und dessen Vermögen ca. 60 Mio Euro beträgt). Zum anderen ist die Tier- und Landschaftsfotografie vor allem in Afrika ein große Hobby von Jain, was eindeutig darauf schließen lässt, dass er eine gewisse Liebe zur Natur haben muss. Eigentlich die besten Voraussetzungen für jemanden, der an der Spitze eines mehr als zweifelhaften Unternehmens steht, um dieses vielleicht doch wenigstens in die Nähe einigermaßen ethisch-moralischer Bahnen zu lenken.

  • #2

    Martina Sparfeld (Montag, 01 Dezember 2014 13:13)

    Diese bekloppte Menschheit,manchmal kann ich das alles nicht mehr begreifen und mich packt wieder mal eine ohnmächtige Wut,gefolgt von Trauer und Hoffnungslosigkeit,angesichts der irre vielen Probleme auf dieser Welt.Dort sind es Tiger ,woanders die Menschenaffen,Wale und Delfine und so weiter.Wahrscheinlich könnte man täglich tausende aufzählen und alles Menschen gemachte Probleme.Heute ist wieder so ein Tag wo sich mein Optimismus in irgendeine Ecke verdrückt hat und ich finde ihn nicht!

  • #1

    Marion Hartmann (Samstag, 29 November 2014 17:50)

    Die brutale und fortschreitende Vernichtung ganzer Landstriche und ihrer Ökosysteme ist eine Tragödie ohnesgleichen.
    Danke für Deine Recherchen, liebe Gudrun!