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Ein Jahr Trump, eine Bilanz.

Text: Gudrun Kaspareit

09.11.2017

Der Professor der renommierten Johns Hopkins Universität in Baltimore (Maryland) der Psychotherapeut John Gartner sagte der Zeitung „The Independent“ "Trump ist nicht nur ein Lügner und Narzisst, er ist auch paranoid, wahnhaft und größenwahnsinnig"

Weitere 33 Psychologen warnen vor Trump. James Gilligan, Professor an der New York University, hält den US-Präsidenten gar für den gefährlichsten Menschen der Gesellschaft. "Während ich psychiatrische Programme in Gefängnissen leitete, habe ich mit einigen der gefährlichsten Menschen gearbeitet, die unsere Gesellschaft hervorgebracht hat", sagte er bei der Konferenz. "Ich habe mit Mördern und Vergewaltigern gearbeitet. Ich kann von weitem erkennen, ob jemand gefährlich ist oder nicht." Aber man müsse kein Experte sein oder 50 Jahre lang wie er geforscht haben, um zu wissen, wie gefährlich Trump sei.

Ich finde das wird auch ganz deutlich in der Art, wie Trump mit Nord Korea umgeht. Er setzt ganz klar auf Eskalation in einer so heiklen Angelegenheit, wie einem drohenden Atomkrieg.

 

Auch droht der Zerfall der bisherigen nuklearen Ordnung.

Das Atomabkommen wurde im Juli 2015 vom Iran, den UN-Vetomächten USA, Russland, China, Frankreich und England sowie Deutschland geschlossen. Als Folge verzichtet der Iran auf die Entwicklung von Nuklearwaffen. Im Gegenzug sollen Sanktionen aufgehoben werden. Alle Beteiligten haben dem Regime in Teheran bisher bescheinigt, den Vertrag einzuhalten. Doch nun

behauptet Trump, der Iran ist dem Geist des Atomabkommens nicht gerecht geworden und plant neue Sanktionen. Als Reaktion auf Trumps Rede bekannten sich andere Vertragspartner deutlich zu dem Abkommen.

 

Großes Entsetzen herrschte weltweit, als Trump aus dem Klimaabkommen ausgestiegen ist. Er leugnet den Klimawandel schlichtweg, dabei ist sein eigenes Land nicht unerheblich betroffen. Jedoch haben amerikanische Firmen als auch die Bürger Amerikas mehrheitlich gesagt, die Klimavereinbahrungen einhalten zu wollen. Angela Merkel kritisiert Trump ungewöhnlich deutlich.

 

Dennoch scheint es so, dass Trump alle Vorschriften zum Umweltschutz abschaffen möchte.

In einer seiner allerersten Amtshandlungen als Präsident nahm Trump eine Vorschrift zurück, die Kohlekonzerne am Verklappen von Abfällen in Flüsse hinderte. Kurz danach weichte er die bundesweiten Wasserschutzvorschriften auf. Danach ordnete er an, die unter Obama erlassenen strengen Effizienzvorschriften für die Autoindustrie zu lockern. Der Clean Power Plan enthält strenge Abgasvorschriften für zahlreiche US-Kohlekraftwerke – auch die will Trump rückgängig machen.

Ebenso hat er den Bau der umstrittenen Pipeline Keystone XL endgültig genehmigt.

 

Jetzt sind die zum Schutz ausgewiesenen Meeresgebiete dran. Dazu gehört das Meeresschutzgebiet Pacific Remote Islands im Pazifik, das allein gut dreimal so groß ist wie die Ostsee. Im Jahr 2009 hatte der damalige US Präsident Bush das Schutzgebiet geschaffen, sein Nachfolger Obama hat die geschützten Flächen 2014 noch einmal erweitert.

Nun sind 27 Naturparadiese der USA an Land und im Wasser bedroht und sollen der Ausbeute für Bergbau, Fischfang, Erdölförderung, Holzeinschlag und Viehweiden preisgegeben werden. Dazu gehören Canyons wie der Grand Staircase-Escalante als auch archäologische Stätten wie Bears Ears im Südwesten der USA. Auch Cascade-Siskiyou, ein Bergschutzgebiet mit einer einzigartigen Biodiversität im Bundesstaat Oregon, ist betroffen.

Bitte unterstützt die Petition und fordert die US Regierung auf, diese einzigartigen Naturparadiese nicht anzutasten.

 

Trump hat wie kein Zweiter sein Land gespalten. Es will schon einiges heißen, wenn sogar die Herren Vater und Sohn Bush heftig gegen Trump wettern.

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