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Braunkohletagebau - frisst gestohlenes Land

Opa ohne Lobby

Braunkohletagebau Welzow-Süd

Dieser Braunkohletagebau hat seit seinem Aufschluss in den 60er Jahren bereits 15 Ortschaften liquidiert und mehr als 3.500 Menschen heimatlos gemacht.
Trotz Energiewende, Klimawandel und Umweltverschmutzung will der Energiekonzern Vattenfall die extrem klimaschädliche Stromerzeugung aus Braunkohle in großem Maßstab fortsetzen. Für fünf neue Kohlegruben in der deutschen Lausitz sollen nochmals mehr als 3.000 Menschen ihre Heimat verlieren. Ganze Dörfer, Landwirtschafts-, Wald- und Naturschutzgebiete, kleine und mittelständische Existenzen würden dafür für immer vernichtet werden.
Das Planverfahren für den neuen Tagebau Welzow-Süd II droht weitere 1.900 Hektar südlich von Cottbus den Braunkohlebaggern zu opfern und mehr als 800 Menschen zu vertreiben. Zudem würden mehr als 100 Arbeitsplätze vernichtet. Ein erster Entwurf des Plans von 2011 musste wegen heftiger Proteste und gravierender Planungsmängel überarbeitet werden. Nun liegt ein neuer Plan öffentlich aus, der die Betroffenen noch schlechter stellt. Bis zum 17. September 2013 können alle Bürgerinnen und Bürger – egal woher –  gegen diesen unmenschlichen Tagebau einen Einwand erheben. Ob Sie bei der ersten Beteiligung dabei waren oder nicht, ein jeder kann eine wirksame Einwendung gegen den Tagebau Welzow II abgeben!

Der Spot "Opa ohne Lobby" ist eine Sozialkampagne gegen die Braunkohlelobby, die ganze Dörfer enteignet und Menschen für die Kohle ihrer Wurzeln beraubt.

Der Spot ist mit einer großen Unterschriftenaktion auf www.opa-ohne-lobby.de verbunden, die den nächsten Ort, Proschim und seinen Bewohnern, Schutz vor der Lobby bieten soll.
Bis zum 17. September 2013 können alle Bürgerinnen und Bürger -- weltweit -- gegen den Braunkohletagebau einen Einwand erheben und somit Mensch und Natur schützen.
Ihre Unterschrift zählt!
www.opa-ohne-lobby.de

 

 

Klimaschutz-Netz

 

"Zyniker, Perverse und Schnarchnasen"

 

Der Dom von Immerath wird für den ‪#‎Braunkohletagebau‬ abgerissen. In Brandenburg werden Dörfer platt gemacht. Derweil trägt sich Herr Gabriel (am 15. Juli) als Unterstützer für den Erhalt des Lausitzer Braunkohletagebaus ein und redet von der Zukunft der Braunkohle. Vergangenes Jahr haben Frau Kraft und Herr Altmaier ein neues Braunkohlekraftwerk willkommen geheissen.

 

Während die Rückbaukosten für Atomkraftwerke in Osteuropa in die Höhe schiessen und niemand weiss, ob Atommüll überhaupt und wenn ja zu welchen Kosten sicher gelagert werden kann und wann der nächste Unfall wo passiert, denkt die EU laut darüber nach, den Neubau von Atomkraftwerken zu fördern.

 

Das ist zynisch, pervers und empörend! Aber wo ist die Empörung?"

 

Das fragen wir uns auch... (kps)

 

Quelle: http://blog.metropolsolar.de/2013/08/zyniker-perverse-und-schnarchnasen/

 

„Sonne statt Braunkohle, Herr Christoffers!“

 

Geschrieben von Greenpeace / KSN

 

Greenpeace-Aktivisten übergeben Brandenburgs Wirtschaftsminister Christoffers 18.000 Unterschriften gegen weitere Braunkohletagebaue

 

Mit mehr als 18.000 Unterschriften gegen neue Braunkohletagebaue haben Greenpeace-Aktivisten Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers überrascht. Die Aktivisten passten Christoffers (Die Linke) ab, nachdem dieser eine Rede zur Einweihung des Solarkraftwerks Templin bei Berlin gehalten hatte. Die Aktivisten übergaben Christoffers eine von 18.864 Bürgern unterschriebene Petition, die den Stopp der laufenden Braunkohleplanverfahren fordert. Dabei zeigten sie ein Banner mit der Aufschrift: „Sonne statt Braunkohle, Herr Christoffers!“ ... " (Udo)

 

Der ganze Artikel auf  http://klimaschutz-netz.de/

Kommentare: 3
  • #3

    Gudrun Kaspareit (Sonntag, 01 September 2013 23:16)

    Hallo Jan,
    ich habe über den Hambacher Forst schon ein Mal berichtet, siehe hier: http://www.naturwelt.org/der-wald/rwe-will-wieder-wald-roden/ aber ich werde Deine Anregung aufgreifen und hier noch Mal einen ausführlichen Artikel verfassen, vielleicht stellst Du mir ein wenig Infomaterial zur Verfügung?
    Liebe Grüße - Gudrun

  • #2

    Eva Schmelzer (Sonntag, 01 September 2013 13:00)

    Braunkohle Brandenburg (rot-rote Regierung): Das wundert mich jetzt aber sehr, dass ein linker Minister sich sowas traut. Das widerspricht auch krass dem linken Parteiprogramm bezügl. Umwelt u. Tierschutz. Auf Bundesebene zwar, aber man sollte doch meinen, dass die Gesinnung auch auf Landesebene nicht völlig konträr ist. Schwarz-Gelb könnte nicht schlimmer handeln. Allerdings sind die Grünen mit nur 5 Sitzen im Landtag. Vielleicht ist Herr Christoffers nur sehr uninformiert (um das Wort "dumm" zu vermeiden) und muss erst aufgeklärt werden, was ja jetzt geschieht, und der Genosse besinnt sich.

  • #1

    Jan (Sonntag, 01 September 2013 11:17)

    Und was ist mit dem mit Abstand grössten Tagebau Deutschland, dem Tagebau Hambach, der auch erweitert werden soll, gegen den im Moment auch viele Aktionen laufen?