Folge mir auf Facebook

Folge mir auf Twitter

Aus dem Kampf um den Gezi Park, ist ein Kampf für die Demokratie geworden

Gezi Park vom Hotel Marmara aus gesehen
Gezi Park vom Marmara Hotel aus gesehen Wikipedia Robster1983 at English Wikipedia [CC0], via Wikimedia Commons

 

Erdogan lässt räumen und sagt mit kaum zu überbietendem Zynismus: Der Park sei eine Grünanlage und keine Besatzungszone. Bei den brutalen Räumungsaktionen gab es Tote, (bisher 5) bis zu 2000 Verletzte und 1000 Inhaftierte. Mehr dazu von Amnesty International.

(Gudrun Kaspareit)

Aktion von Amnesty International

 

4. Juni 2013 - Über 2000 Verletzte und weit über 1000 Festnahmen - dies ist die Bilanz der von übermäßiger Polizeigewalt überschatteten zumeist friedlichen Proteste in der Türkei. Amnesty fordert die türkischen Behörden auf, unverzüglich eine unparteiische Untersuchung einzuleiten und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Begonnen hatten die Demonstrationen Anfang vergangener Woche in Istanbul, als einige Dutzend Umweltaktivisten gegen das Fällen von Bäumen im Gezi-Park, im Zentrum der türkischen Stadt, protestierten. Sie richteten sich gegen Pläne, nach denen der einzige Park im Zentrum Istanbuls in ein Einkaufszentrum mit Luxuswohnungen umgewandelt werden soll. Als die Polizei begann, gegen die friedlichen Demonstranten einzuschreiten, wuchs die Zahl der Protestierenden.

Am Donnerstag setzte die Polizei massive Gewalt, darunter Wasserwerfer, Tränengas und Knüppel, gegen die Demonstranten ein. Es gab erste Verletzte, woraufhin sich Tausende Istanbuler Bürger wegen der Gewalt empörten und mit den Demonstranten solidarisierten und zum Taksim-Platz strömten. Am Freitag nahm die Gewalt weiter zu, die Polizei griff exzessiv die zumeist friedlichen Demonstranten an.

Amnesty fordert die türkischen Behörden auf, die exzessive Polizeigewalt unverzüglich unparteiisch und wirksam zu untersuchen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. In Zukunft müssen friedliche Proteste zugelassen werden und es darf keine Polizeigewalt gegen friedliche Demonstranten angewendet werden.

Bitte hier weiterlesen:

http://www.amnesty.de/2013/6/3/tuerkei-uebermaessige-polizeigewalt-ueberschattet-friedliche-proteste

Werden Sie aktiv!

Werden Sie aktiv und beteiligen Sie sich jetzt an unserer Online-Aktion! Schreiben Sie eine E-Mail an den türkischen Premierminister und fordern Sie ein Ende der exzessiven Gewalt gegen friedliche Demonstrierende und eine umgehende unabhängige Untersuchung der Berichte über unverhältnismäßige Gewaltanwendung der Sicherheitskräfte.

Zur Online-Aktion auf www.amnesty.de/gezi

Senden Sie Ihre Appelle auch als Nachricht auf der Facebook-Seite der Botschaft: Zur Facebook-Seite

Schicken Sie auch Nachrichten an die Twitter-Adresse siehe: Zum Twitter-Feed der Botschaft

Senden Sie z.B. folgenden Tweet:

.@TC_BerlinBE Die exzessive #Polizeigewalt gegen Demonstranten in der Türkei muss unverzüglich untersucht werden! #OccupyGezi

.@RT_Erdogan Protests in #Taksim Square have been peaceful. Stop the use of tear gas and water cannons on peaceful protestors. @aforgutu

Türkçe konuşan destekleyenler için / Für unsere türkischsprachigen UnterstützerInnen:

Uluslararasi Af Örgütü Türk yetkililerindan derhal ve tarafsiz bir şekilde aşırı polis şiddetini soruşturmaya ve sorumlulardan hesap sorulmasini talep etmektedir. Gelecekte barısçıl gösterilere izin verilmelidir. Bu göstericilere karşı hiçbir zaman polis şiddeti uygulanmamalıdır.

Güncel haberlerle ilgili daha fazla bilgileri Türkiye subesi sitesinde bulabilirsiniz:http://www.amnesty.org.tr/ai/

(Anm. der Redaktion: Dieser Artikel wurde ursprünglich am 3. Juni veröffentlicht und am 4. Juni mit aktuell vorliegenden Zahlen aktualisiert.)

Die Gewalt droht zu eskalieren

Regierung droht mit Militäreinsatz

http://www.tagesschau.de/ausland/tuerkei-protest106.html

Die Demonstranten in Istanbul finden täglich neue Formen des Protests. Sie stehen und starren, sie beschriften Schuhe. Und sie sprayen Parolen. Die Ordnungskräfte kommen mit dem Übertünchen kaum noch nach.

Bitte weiterlesen: http://www.sueddeutsche.de/panorama/protest-in-istanbul-aktivisten-spruehend-vor-kreativitaet-1.1702964

"Lang lebe die Liebe, lang lebe der Widerstand!"
Ein Pärchen, das sich bei Protesten im Gezi Park in der Türkei kennengelernt hatte und nun im Gezi Park heiraten wollte, wurde von der Polizei mit Wasserwerfen und Tränengas, sammt der Hochzeitsgesellschaft von ca. hundert Menschen, vertrieben. Die Braut trug über ihrem weißen Schleier einen Schutzhelm.
http://www.t-online.de/nachrichten/specials/id_64596368/tuerkei-sicherheitskraefte-setzen-wasserwerfer-und-traenengas-gegen-hochzeit-im-gezi-park-ein.html

Kommentare: 0