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Schreibt einen Brief an RWE

17.09.2018

Braunkohle Tagebau
Von Johannes Fasolt - Eigenes Werk, inspired by Ulrike, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1052284

Hallo hr Lieben,

bitte schreibt alle einen Brief an den RWE Vorstand und bittet ihn den Hambacher Forst zu retten. Gerne dürft Ihr auch meinen Brief verwnden und kopieren. Damit der Brief auch ankommt, ist es wichtig ihn persönlich per Einschreiben und mit Rückschein zu schicken. Hier ist Name und Adresse des RWE Vorstandes:

 

Dr. Rolf Martin Schmitz
Vorstand RWE AG
Altenessener Straße 35
45141 Essen

 

Nochmals:

Per Einschreiben , persönlich und mit Rückschein

Der Trick ist, die Reihenfolge auf der Adresse.
An denjenigen, der zu Oberst steht, muss der Brief ausgeliefert werden.
Ist das ein Name, halt an diese Person.
Richtig ärgerlich wird das dann bei Schreiben, die als Einschreiben Rückschein und Persönlich deklariert werden.

Sehr geehrter Herr Dr. Schmitz,

haben Sie Kinder? Kindeskinder? Wollen Sie denen einen Wüstenplaneten hinterlassen? Ich bin sehr sicher, dass Sie genau wissen, wie es um unser Klima steht und das wir JETZT aus der Kohle aussteigen müssen. Sie wissen, dass 60% unseres Süßwassers, also Trinkwassers in den Gletschern gebunden ist und die schmelzen ab. Auch wird sich die Erde schneller erwärmen, wenn die Eisschicht das Sonnenlicht nicht mehr reflektiert. Das geschieht nicht nur an den Polen, sondern auch z.B. in den Alpen und alle Alpenländer sind vom Gletscherwasser abhängig, sowohl als Trinkwasserreservoir als auch für Wasserkraftwerke. In den Meeren rumort es ebenfalls. Wenn sich das Wasser erwärmt, werden die Methanhydratvorkommen instabil und Methan ist ein starkes Klimagas. Abgesehen von all den anderen dramatischen Folgen, wird sich der Klimawandel verstärken und verselbständigen wie ein Dominospiel. Sie sind Akademiker, Ihnen ist das klar.

Auch wissen Sie, dass die Braunkohle schmutzig ist, schlecht für das Klima und das Deutschland der weltweit größte Braunkohleverbraucher ist. Natürlich leben Sie von der Braunkohle, aber natürlich wollen auch Sie eine Zukunft, nehme ich an. Der Ausstieg aus der Kohle ist beschlossene Sache. Zeigen Sie Größe und lassen Sie den Hambacher Forst stehen, also die Reste davon. Sein Tod nützt Ihnen nichts, dem Klima aber schon und Ihrem Renommee. Zeigen Sie, dass Sie in Ihrem Inneren ein Herz und ein Gewissen haben, nicht nur Kohle (auch im übertragenen Sinne zu verstehen).

Ich habe meine Ohren bei den Leuten auf der Straße und ich weiß, dass viele den Stromanbieter wechseln werden, wenn der Hambacher Forst fällt. Vielleicht ist der Hambacher Forst nur ein kleiner Wald, aber er ist ein starkes Symbol, welches Sie für sich und Ihr Image nutzen können.

Ich bitte Sie nochmals, zeigen Sie Größe und lassen Sie den Wald leben. Ich danke Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen,

Gudrun Kaspareit

Nachsatz:

Bitte straft mich nicht Lügen, wenn RWE nicht einlenkt, wechselt den Stromanbieter - Danke

Kommentare: 5
  • #5

    Eva Schmelzer (Dienstag, 16 Oktober 2018 16:16)

    Ich war nicht zu Protesten vor Ort, aber zu einigen Demos hier in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Gern greife ich Deinen Appell zu schreiben auf und mach mich gleich ans Werk. Vielleicht ist ja noch etwas zu retten und wenn nicht (außer dem Aufschub), hat man sich wenigstens nicht vorzuwerfen, man habe nicht alles versucht. Ich danke Dir für die sehr gute Vorlage, werde sie aber ein wenig abwandeln, nicht weil ich den Brief nicht gut finde, sondern dass es persönlicher wirkt. Da das RWE-Image nun schon ziemlich im Keller ist, kann ich mir vorstellen, dass solche Briefe ernst genommen werden.
    Und Stromanbieter wechseln ist bereits geschehen.

  • #4

    Marion Mangelsdorf (Donnerstag, 04 Oktober 2018 04:43)

    Hier noch eine kürzere Alternative an Herrn. Dr. Schmitz: Hiermit möchte ich Sie an Ihre Verantwortung für die Zukunft unserer Lebensgrundlagen erinnern, zu denen zuallererst der Erhalt der Umwelt, u.a. von Wäldern, gehört. Es gilt in dieser Zeit Zeichen zu setzen und Sie sind zum jetzigen Zeitpunkt in einer Situation, in der Sie genau dazu aufgerufen sind.
    Es ist eine wichtige Entscheidung, in der Sie als Konzernchef von RWE über die eigenen Interessen als Manager hinaus gefragt sind. Selbstverständlich müssen Arbeitsplätze gesichert und ermöglicht werden, aber nicht in einem Bereich, der keine Zukunft mehr hat. Das ist auch für die Betroffenen der falsche Weg.
    Jetzt geht es darum, zu signalisieren, dass Menschen wie Sie mit gutem Beispiel vorangehen und in Visionen für die Zukunft investieren und nicht auf etwas setzen, was keinerlei Perspektive verspricht.
    Bitte gehen Sie in sich, weite Teile der Bevölkerung werden es Ihnen danken, ebenso wie Ihr Gewissen und Ihre Nachkommen.

  • #3

    Andreas (Mittwoch, 03 Oktober 2018 00:33)

    Es ist leider zu spät, ein zirka 12.000 Jahrer alter Wald wird von irgendwelchen geldgierigen alten Säcken niedergewalzt, mit roher Gewalt wird der Lebensraum von Pflanzen und Tieren vernichtet.
    Und warum, um nicht mehr benötigte Braunkohle abzubauen oder mit der Ausrede man müsse den Tagebau absichern, das sind in meinen Augen fadenscheinige Aussagen, die leider nichts mit der wirklichkeit zu tun haben können.
    Auch die Politiker die wir gewählt haben machen nichts, warum auch RWE zahlt genügend schmerzensgeld an die Oberen im Bundestag....sind das noch unsere Volksvertreter die auch für nachfolgende Gernerationen tätig sein wollen?
    Haben wir irgendwas aus der Partei der Grünen gehört? ich nicht.....

    Was wäre, wenn auf einmal das fette Haus des RWE Vorstandes innerhalb von 2 Stunden gerodet werden würde.....wie würde er reagieren, wenn sein Lebensraum vernichtet wäre!?
    Es geht nur noch um den Gewinn, nicht mehr um irgendwelche anderen Werte, wie Natur, Menschen, Lebewesen...oder..oder..oder....

    Andreas

  • #2

    Rovena Engershausen (Donnerstag, 27 September 2018 18:52)

    Guten Tag, Frau Doppstadt,
    ich weiß nicht genau, ob meine Nachricht bei Ihnen an der richtigen Adresse ist, doch leider ist keine Anschrift eines Vorstandsmitgleides zu finden.

    Sie werden sicher die Möglichkeit der Weiterleitung an den richtigen Ansprechpartner haben, darum schreibe ich an Sie.

    Das Wirken Ihres Konzerns im Hambacher Forst steht im krassen Gegensatz zu den Thesen, die vor RWE so gern reklamiert werden: Verantwortung übernehmen, nachhaltig handeln, Tranparenz, Verbindlichkeit, höchste Priorität hat die Vermeidung von Interessenkonflikten usw.

    Im Hambacher Forst zeigt RWE sein wahres Gesicht: Profitgier wider jede Vernunft, höchste Verantwortungslosigkeit, Umweltschäden anrichten, die nie wieder gutzumachen sind - obwohl Ihre Verantwortlichen es besser wissen müßten!

    Bitte leiten Sie dies an Ihre Vorstände weiter: SCHÄMEN SIE SICH! Stoppen Sie die Abholzung des Hambacher Forstes, es ist ein einzigartiger Wald, der unbedingt geschützt und erhalten werden muß!

    Rovena Engehausen

  • #1

    brigitte doberstein (Freitag, 21 September 2018 23:11)

    Sehr geehrter Herr Dr. Schmitz,
    bitte lassen Sie den Wald stehen. Er liefert wertvollen Sauerstoff und ist unverzichtbar fuer uns und die vielen Tiere. Wenn Sie es durchsetzen und den Wald roden, dann haben Sie dank ihrer Macht, kurzzeitig gesiegt. Doch letztendlich sind Sie der Verlierer. Sie werden sich nicht mit Ruhm bekleckern und die Bevölkerung hat ein gutes Gedaechtnis. Alles was Sie an Gewinn erwirtschaften wird auf den Traenen der hilfloses ten erwirtschaftet. Bitte überdenken Sie ihr handeln
    Mit freundlichen Gruessen
    Brigitte Doberstein