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Der Wald fällt den Holzpreisen zum Opfer

gefällte Bäume
gefällte Bäume

Bei dem derzeitigen hohen Holzpreis, bis zu 10,- Euro pro Festmeter Fichte, erliegen etliche Waldbesitzer, dem Reiz des schnellen Geldes und holzen ganze Parzellen leer. Aber Kahlschläge fügen dem Wald erheblichen Schaden zu. Manchmal steht auf einer Fläche von einem Hektar kein einziger Baum mehr. Ökologisch schlimm ist, das alle Fichten ohne Rücksicht auf ihr Alter gefällt werden. Der übrige Wald ist anfälliger gegen Sturmschäden, der Waldboden verliert seine Nährstoffe durch Auswaschungen, die Fläche kann vergrasen vor allem kann man über Jahrzehnte kein erneutes Geld mehr am Holz verdienen, da der Wald sich nicht mehr selber regeneriert. Sinnvoller wäre es, den Wald regelmäßig gezielt zu durchforsten und ihn sich auf natürliche Weise verjüngen zu lassen.

Für die Waldbesitzer kommt dann das böse Erwachen, wenn sie, wie gesetztlich vorgeschrieben, den Wald wieder aufforsten müssen. Innerhalb von zwei Jahren muss der Wald wieder aufgeforstet sein. Da der Wald sich aber, dank des Kahlschlages nicht mehr selber helfen kann, wird es für den Waldbesitzer teuer.

Hier gibt es kostenlose Beratung und Hilfe:

Regionalforstamt Bergisches Land in Gummersbach auch telefonisch unter Telefon (0 22 61) 70 10 00. Die Kontaktdaten der Revierförster sind auf der Forstamt-Homepage aufgelistet unter www.wald-und-holz.nrw.de/bergisches-land.


Kommentare: 1
  • #1

    Ronald Hörstmann (Montag, 02 Februar 2015 08:17)

    Die Fichte raus aus dem Mittelgebirge im Oberbergischen, das ist doch klar und richtig. Eigentlich ist das Oberbergische Land doch so ziemlich von Mischwald dursetzt. Das ist erfreulich. Es müssen halt statt der Fichte standortgerechte Bäume gesetzt werden. Das ist doch vollkommen klar und die Devise!