Folge mir auf Facebook

Folge mir auf Twitter

Rettet die alten Bäume!

Natur/Wald
Baumschutz2012

Immer mehr alte Eichen und Buchen fallen der Säge zum Opfer. Auch andere Bäume wie Weiden und Linden sind betroffen. Die Gründe sind vielfältig, natürlich in erster Linie ist es der Verkauf von Holz.
Jetzt wo Öl teuer ist sehen viele die Holzheizung als Alternative.
Weitere Gründe für die Vernichtung der alten Bäume ist die Landwirtschaft, mit immer größeren Maschinen, die geradlinige Äcker benötigen und da stören große Bäume auf dem Feld oder im Knick.
Bitte bedenkt, wie lange ein schöner alter Baum braucht, um zu wachsen. Man kann ihn nicht mal eben ersetzen, wenn er weg ist dann für immer. Die Bäume sind prägend für unsere Landschaft, sie geben Schutz, sind Lebensraum für viele Tiere und sie haben einen hohen ästhetischen Wert.
Deshalb mein Aufruf, helft mit die alten Bäume zu schützen. Wenn ihr von einer geplanten Baumfällung erfahrt, versucht es zu verhindern. Und wenn es schon geschehen ist dann sprecht die Verursacher darauf an und erklärt ihnen, weshalb man damit nicht einverstanden sein kann.
Ein Baum ist ein Lebewesen, und man tastet ihn nicht ohne Not an.
Die Gier nach kurzfristigem Profit ist keine Rechtfertigung, einen alten Baum zu fällen.
Der Mensch hat tausende Möglichkeiten seinen Lebensunterhalt zu verdienen, er muss dazu nicht unwiederbringliches Natur- und Kulturgut, wie alte Bäume es sind, zerstören.
Ich suche noch Mitstreiter, die mein Anliegen unterstützen. Ich habe viele Ideen, man könnte lokal versuchen Artikel in Zeitungen zu bekommen, man könnte Fälle dokumentieren mit Fotos, man könnte Politiker ansprechen und vieles mehr. Aber ich alleine kann es nicht, deshalb bitte ich um Mithilfe.

Geschichte einer alten Eiche

Natur
Baumschutz 2012

Hier ganz in der Nähe steht auf einem Feld eine uralte Eiche. Der Stammdurchmesser liegt weit über 2 m, ich schätze das Alter mal vorsichtig auf mindestens 500 Jahre.
Ich habe bereits 2009 die hiesigen Behörden darauf aufmerksam gemacht, dass dieser Baum eigentlich als Naturdenkmal geschützt werden sollte. Es gibt andere Eichen in der Umgebung, die weit weniger stark sind und als Naturdenkmal gelten. Aber ich erhielt als Antwort, so ein Verfahren sei so aufwendig und man "wolle keine schlafenden Hunde" wecken.
Tja und nun ist es passiert: Man hat der Eiche zwei Hauptäste abgeschnitten, aus keinem anderen Grund als den Ackerboden noch intensiver ausnutzen zu können.
Normalerweise sollte die Bodenzone unter einem so alten Baum vollkommen gesperrt werden, um die empfindlichen Wurzeln zu schützen.
Aber was geschieht hier? Der Ackerausbeuter ist so gierig und will jeden Quadratzentimeter Boden ausnutzen und pflügt und fährt deshalb über die Wurzeln des Baumes rüber.
Und weil die Ackermaschinen immer riesiger werden, waren ihm die weit ausladenden Äste des Baumes im Weg, und wurden kurzerhand abgesägt.
Man kann sich ausdenken wie es weitergeht: Durch die Verletzungen des Baumes dringt Fäulnis ein. Durch die fehlenden Äste wird die Statik des Giganten empfindlich gestört. Die Beschädigung der Wurzeln tut ihr ihriges und bald wird dieser Baum Geschichte sein .... entweder weil er einem Sturm nicht mehr standhält, oder weil der Ackerausbeuter endlich einen Vorwand hat den Baum zu fällen, nachdem er ihn krank gemacht hat.
Bitte beachtet das Fotoalbum für weitere Fotos von der Eiche, da habe ich den jetzigen Zustand dokumentiert.

Baumfäller bei der Arbeit

Natur
Baumschutz2012

Das hier auf dem Foto ist nur ein Beispiel von Hunderten. Auch in Stadtgebieten werden Bäume gefällt wie nie zuvor. Ein Gespräch mit einem Vertreter der Unteren Naturschutzbehörde brachte die Bestätigung: Es gab in den letzten zwei Jahren eine enorme Steigerung der Genehmigungen für Baumfällungen.
Abgesehen davon gibt es vor allem in ländlichen Bereich unzählige Schwarzfällungen, die gar nicht registriert werden.
Wie kommt es nun zu diesen Genehmigungen für Baumfällungen? Nun das geht ganz einfach:
Der Antragsteller (der den Baum fällen will) beauftragt einen Sachverständigen, der irgendeinen Mangel am Baum feststellt. Das kann eine Pilzerkrankung sein, am Stamm oder an der Wurzel, oder eine Fäulnisstelle irgendwo, oder eine Wurzelfäule oder irgendetwas das die Standsicherheit gefährden könnte. Wenn das alles nicht zu finden ist, dann steht der Baum zu dicht am Haus, sodass er beim weiteren Wachstum mit seinen Wurzeln das Mauerwerk beschädigen könnte, oder die Kanalisation, oder einen unterirdischen Öltank oder was auch immer.
Also kurz gesagt, der Sachverständige wird schon einen Grund finden.
Und wenn dieser Sachverständige ein Gutachten schreibt und das der Naturschutzbehörde vorlegt, dann muss diese die Baumfällung genehmigen.
Es ist doch sehr seltsam, dass auf einmal in den letzten Jahren alle Bäume krank sein sollen, selbst so junge und vitale Bäume wie auf dem Foto oben? Und auf einmal wird festgestellt, dass Bäume Wurzeln haben und diese Wurzeln unterirdisch etwas anderes berühren können? Und auf einmal verursachen diese Baumwurzeln allesamt so gravierende Schäden, dass die Bäume weg müssen oder wie, war das früher etwa anders?
DAs Holz (in diesem Falle bestes Buchenholz - Brennholz) behält übrigens meistens die Baumfällerfirma, die es dann weiterverkaufen darf.
Von dem Vertreter der Naturschutzbehörde erfuhr ich auch, dass es 2010 und 2011 weitere Veränderungen im Naturschutzgesetz gab, die den Baumschutz noch mehr aufweichen .... sie hätten so ziemlich keine gesetzliche Handhabe mehr die Bäume zu schützen.

Zum Thema Knickschutz

Natur
Baumschutz 2012

Im vorhergehenden Beitrag wurde in einem Kommentar auf die Frage des Knickschutzes Bezug genommen. Dazu ist folgendes zu sagen. Mittlerweile wurde der Schutz der für Schleswig-Holstein landschaftsprägenden Wallhecken fast völlig aufgegeben. Hier wurde voll und ganz den ökonomischen Interessen der Landwirte-Lobby entsprochen.
Es gibt mittlerweile gar keinen offiziellen Knickschutz mehr, sondern nur noch eine vom Landesamt für Natur und Umwelt herausgegebene "Empfehlung" für die Knickpflege.
Angeblich liegt dieser Empfehlung eine Vereinbarung zugrunde. Diese Vereinbarung wurde 2007 zwischen dem Landesverband der Lohnunternehmer, dem Bauernverband und dem Ministerium für Landwirtschaft u. Umwelt geschlossen. In dieser Vereinbarung geht es darum, dass ökologische Belange bei der maschinellen Knickpflege berücksichtigt werden sollten.
Die Vereinbarung sollte angeblich unter www.umweltbericht-sh.de einzusehen sein, aber dieser Link ist tot.
Zu den Knicks: diese Wallhecken wurden zum Teil schon vor mehreren hundert Jahren angelegt, um die Landschaft und das Mikroklima zu beeinflussen. Sie dienen als Wind- und Erosionsschutz, als Brennholzlieferant, als Grenzmarkierung, als Einhegung, als Nahrungslieferant (Nüsse, diverse Beeren), und natürlich als Schutz- und Lebensraum für eine Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten.
In neuerer Zeit stören diese Knicks aber die profitorientierte Landwirtschaft. Sie "nehmen Platz weg", sind oftmals nicht gradlinig, erschweren Durchfahrten für die immer größer werdenden Maschinen usw.
Und so sieht es in der Praxis so aus, dass der eigentlich alle 10 bis 15 Jahren vorzunehmende Rückschnitt viel häufiger ausgeführt wird und viel intensiver, so dass der Knick abstirbt und insofern kein "Problem" mehr darstellt.
Die Umweltbehörden greifen nur dann ein, wenn es ganz eklatante Zerstörungen am Knick gibt, wie das massive Anpflügen des Knickfußes oder das vollständige Beseitigen der Vegetation.
Da es nunmehr nur diese "Empfehlung für die Knickfplege" gibt, und keinen richtigen Knickschutz mehr, haben hier die Gehölz-Zerstörer so gut wie freie Bahn.
Das Foto oben zeigt einen Knick auf dem die Sträucher und Bäume mehrmals hintereinander so kurz geschnitten worden sind, dass hier bald gar nichts mehr wachsen wird und nur noch ein grasbewachsener Wall übrig bleibt.

Eichenholz erzielt gute Preise ...

Diese Eiche hier war Bestandteil eines Knicks. Zur Erklärung, das sind die für Schleswig-Holstein typischen Wallhecken, die einst zur Landschaftsgestaltung angelegt worden sind.
Diese Wallhecken umgeben Felder und Koppeln und befinden sich neben Feldwegen und Straßen. Die größeren Bäume in den Knicks werden Überhälter genannt. Sie sind mitverantwortlich für den Reiz der Landschaft und erfüllen wichtige Funktionen als Wind- und Erosionsschutz.
Viele der Überhälter, die meistens Eichen sind, haben mittlerweile eine stattliches Ausmaß erreicht. Umso mehr wecken sie offenbar Begehrlichkeiten, denn Eichenholz erzielt zurzeit einen guten Preis.
Ohne Zweifel war die Verwertung von Eichenholz bei den Bauern schon immer üblich, als Bauholz und als Brennholz für den Eigenbedarf. Wenn das in Maßen geschieht und ohne der Landschaft damit einen Schaden zuzufügen, ist dagegen nichts einzuwenden.
Aber zurzeit wird jedes Maß überschritten. Die gefällte Eiche auf dem Foto ist nach den Jahresringen 100 Jahre alt. Es ist nur eine von vielen die diesen Winter gefällt worden sind.

Sieht so die Energiewende aus?

Natur
Baumschutz2012

Wir spalten Atome, wir fliegen zum Mond, wir verändern das Genom von Pflanzen und Tieren, aber wir heizen mit Holz wie in der Steinzeit?

Die Fotos in dem zu diesem Artikel gehörenden Fotoalbum habe ich innerhalb von fünf Minuten aufgenommen. Das heißt in einem norddeutschen Dorf hat so ziemlich jeder Einwohner einen großen Brennholzstapel hinter dem Haus.

Da landen sie also, all die schönen alten Buchen und Eichen.

Diese Vorgänge sind skandalös und einer hoch entwickelten, hoch technisierten Kultur wie der unsrigen unwürdig.

Wir leben im Informationszeitalter und nicht im Neolithikum. Die Menschheit hat so viele Informationen wie noch nie in ihrer Geschichte vernetzt und für jeden zugänglich.

Das Wissen und die Erfahrung von Generationen liegen offen vor uns. Wir gehören zu den am weitesten entwickelten und technisierten Gebieten auf der Erde, und wir sollten nicht in der Lage sein unsere Energieversorgungsprobleme anders zu lösen als mit dem Raubbau an den unersetzbaren Altbäumen?

Texte und Bilder von Baumschutz2012

Warum?

Natur
Baumschutz

Warum musste diese uralte Eiche, eine der ganz wenigen dieses Alters, die es noch gibt, sterben?

Ich habe die Jahresringe gezählt, es sind knapp über 300. Der Stamm war komplett massiv, das Holz fest und ohne Spuren irgendwelcher Fäulnis. Die Eiche stand in einem Landschaftsschutzgebiet und Vogelschutzgebiet. Das ist doch ein Hohn, oder?

Der angebliche Grund für die Fällung waren Sicherheitsbedenken. Und da frage ich mich, was ist in diese Menschen gefahren, die sich anmaßten diesen wertvollen Baum zu fällen?

Er steht nicht neben einer viel befahrenen Straße, sondern zwei Meter neben einem geteerten Feldweg. Die Fahrzeuge die dort pro Tag vorbeikommen kann man an einer Hand abzählen, und aufgrund der kurvenreichen Strecke fahren sie sehr langsam.
Der Baum war nicht besonders hoch, selbst wenn er in voller Länge umgefallen wäre, hätte er den Fahrweg kaum erreicht.
In Reichweite des Baumes stand nur der nicht bewohnte Schuppen im Bildhintergrund.
Der wuchtige, gedrungene Stamm der Eiche war so massiv, dass ein Umfallen selbst im stärksten Sturm sehr unwahrscheinlich war, zumal die Baumkrone nicht sehr ausgeprägt war und der Baum an einem windgeschützten Ort stand.

Eine Gefahr für Leib und Leben und wertvolle Güter stellte dieser Baum bei sachlicher Betrachtung nicht dar, dennoch konnte der Eigentümer seine Finger von der Motorsäge nicht lassen und musste den würdevollen Baumgreis auslöschen.

 

Baum Frevel

"Zu fällen einen schönen Baum,

dauert eine halbe Stunde kaum.

Zu wachsen bis man ihn bewundert,

bedenk es, braucht er ein Jahrhundert."

(Eugen Roth)

 

Schutz wäre möglich

Natur
Baumschutz2012

Es gibt in Wirklichkeit eine ganze Reihe von Möglichkeiten, relativ schnell etwas für den Baumschutz zu tun. Man könnte Maßnahmen ergreifen, um das weitere Abholzen unersetzbarer Bäume zu stoppen.
Zum Beispiel gibt es die Möglichkeit, Bäume zum Naturdenkmal zu erklären, und Baumgruppen, Knicks, kleinere Areale mit altem Baumbestand zu geschützten Landschaftsbestandteilen.
Diese Möglichkeiten bietet das Naturschutzgesetz.
Um das zu erreichen muss die Untere Naturschutzbehörde eine Verordnung herausgeben. Diese Verordnung muss begründet sein und es muss der Öffentlichkeit Zeit gegeben werden, der Verordnung zu widersprechen. Diese Widersprüche, falls es sie gibt, müssen dann geprüft werden.
Das sind alles keine unüberwindbaren Hürden, das Einzige was dafür geleistet werden muss ist ein gewisser Arbeitsaufwand.
Aber die Behörden klagen über Personalmangel. Sie haben keine Kapazitäten für Schutzverfahren und Schutzmaßnahmen - obwohl diese möglich wären! Sondern verbringen ihre ganze Zeit damit, Baumfällungen und Abholzungen zu genehmigen, weil das ja wohl dringender ist. Was für ein Hohn!

Das Foto zeigt Überhälter in einem Knick. Solche Bäume waren bis 2007 als prägende Landschaftsteile streng geschützt, mittlerweile sind sie alle zum Abholzen freigegeben.

 

Die Rolle der Naturschutzbehörden

Bäume
Baumschutz 2012

Gestern war ich bei einer öffentlichen Sitzung von einem Umweltausschuß, wo es um die Frage einer Baumschutzsatzung ging. Alle diesbezüglichen Anträge wurden abgelehnt, und zwar weil es eine Gruppe von Personen gibt in diesem Ausschuß, welche nur ihre Privatinteressen vertritt und Bäume einfach störend und lästig findet. Diese Gruppe stellt leider die Hälfte der Stimmberechtigten in dem Ausschuss, so dass sie alle Entscheidungen boykottieren können und das auch tun.

Aber in Wirklichkeit, das habe ich auch erfahren, kann die Untere Naturschutzbehörde viel mehr tun. Sie hätte die Möglichkeit, also die Macht dazu, mit Hilfe gesetzlicher Mittel die Bäume zu schützen.

Das Naturschutzgesetz ist ein ziemliches Gummiband, es ist sehr vage und unkonkret, es gibt der Naturschutzbehörde dadurch einen sehr großen Ermessensspielraum.

Die Behörde könnte ihr Ermessen also auch in Richtung verstärkter Baumschutz ausdehnen. Sie könnte Bäume und Baumgruppen zu geschützten Landschaftsteilen erklären, dasselbe gilt für Knicks und Überhälter. Sie könnte verbindliche Baumschutzverordnungen erstellen und herausgeben, auf Kreisebene.
All das wäre juristisch gesehen möglich und legal.

Warum tut die Behörde das nicht?
Das erste Argument was angeführt ist: Personalmangel. Dieses Argument kann ich aber nicht akzeptieren, wenn ich sehe für welche Arbeiten das Personal der Behörde eingesetzt wird. Die Behörde ist nämlich den ganzen Tag damit beschäftigt, Baumfällanträge zu genehmigen.
(und andere zeitaufwendige Projekte, die meines Erachtens aber zurückgestellt werden sollten, denn in Bezug auf die Bäume läuft uns die Zeit davon. In spätestens zwei Jahren sind keine Bäume mehr da die man schützen könnte, wenn das Abholzen so weitergeht und es ist klar dass es so weitergeht wenn es nicht gestoppt wird).

Das zweite "Argument" was angedeutet wurde, was wohl der wahre Grund ist warum nichts passiert, ist Angst vor "Theater", also vor Widerstand und Protesten von Seiten der Privatinteressierten.

Ein solches "Argument" kann jedoch nicht akzeptiert werden. Die Behörde wird wissen, dass jeder Beschluss bei irgendwelchen Stellen auf Mißfallen stoßen wird. Wenn die Bäume geschützt werden, dann mißfällt das all denjenigen die Bauvorhaben in kleinerem oder größerem Umfang planen, die Holz erwerben oder damit handeln wollen, und denjenigen denen Bäume aus anderen Gründen (Laubfall, Schattenwurf etc.) lästig sind. Und die protestieren natürlich und machen "Theater".

Wenn die Bäume nicht geschützt sind so wie jetzt und massenweise abgeholzt werden, machen aber andere Theater, nämlich die Naturschützer und Baumfreunde. Also wie man es auch dreht und wendet die Behörde kommt um das Theater nicht drumherum, das gibt es in jedem Fall und deshalb darf sich die Behörde davon nicht beeinflussen lassen.

Sonst sieht es so aus, als ob der Protest der Lobbyisten aus der Wirtschaft stärker gefürchtet wird als der Protest der Naturschützer.

Es sollte aber nicht die Furcht vor Druck das Handeln und Entscheiden der Regierungsorgane beeinflussen, sondern einzig die Sinnhaftigkeit in Bezug auf die nachhaltige Sicherung der Lebensqualität in großem Rahmen.

Die großen und alten Bäume sowie die Knicks gehören dazu, sie sind ein unbedingt schützenswertes Gut im Interesse der Allgemeinheit. Und dieses Interesse sollte schwerer wiegen als das Privatinteresse von Einzelpersonen. Das ist die Basis der Demokratie.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 9
  • #1

    Baumschutz2012 (Samstag, 17 März 2012 06:17)

    Danke für die Unterstützung. Den Artikel aus der LN habe ich auch gelesen, er bestätigt die schlimmsten Vermutungen. Die Holzreste werden tatsächlich verkauft, es geht wie so oft ums Geld. Selbst einzelne Äste, die ja massenhaft abgenommen werden, und dünnere Bäume und Strauchwerk, werden verschachert.

  • #2

    sabine carrick (Mittwoch, 18 Februar 2015 11:52)

    wunderbar geschrieben, kommt ganz aus meinem herzen, doch was kann mann tun, konkret und örtlich, gibt es denn irgendwo noch menschen, die einfluss haben und trotzdem bäume schützen haben die alten bäume ein lobby ich habe letztes jahr an das ministerium für umweltschutz eine beschwerde mit ähnlichem ton geschrieben und bekam eine kühle zum teil auch hämische antwort obwohl sie nach ihrer prüfung zugeben mußten, das die maßnahmen teilweise zu drastisch waren ich suche eine organisation der die alten großen bäume ein anliegen sind. grüße von sabine

  • #3

    doris hojesky (Samstag, 14 März 2015 00:55)

    Im13.bez sollen jetzt mindestens31baeume umgebracht werden auhofstrasse preindlgasse premreinergasse auch am hagenberg ober der erzbischofgasse wunderschoene alte baueme gesund alles kahl wohin mit den tieren die darin wohnen voegel nester eichkaetzchen...sauerstoffspender¡das ist mord was ist mit den kindern bitte helft die BAUME zu retten danke

  • #4

    marlis kohl (Freitag, 12 Juni 2015 21:42)

    Ich habe nicht viel Verstand davon wie man Bäume und Wälder retten kann, aber ich mache mir grosse Sorgen+ jedes mal wenn ejn Baum gefällt wird, lbleibt mir das Herz stehen

  • #5

    SuLaris (Montag, 14 Dezember 2015 20:59)

    Danke für diesen Artikel, die Webseite und das Engagement. Auch hier in Südostbayern am Chiemsee bin ich sehr besorgt um unsere alten "Baum-Freunde" und möchte mich für sie einsetzen. Wir könnten eine bundesweite Petition einreichen, um mehr Öffentlichkeit zu erreichen, mir deren Hilfe die unwiederbringlichen Schätze unserer Heimat nicht dem Ausverkauf ausgeliefert werden. Bitte setzt Euch in Euren Bezirken für die Bäume und Kulturlandschaften ein!

  • #6

    Philipp.... (Dienstag, 23 Februar 2016 06:38)

    Habe ich zum Baumschutz beigetragen, wenn ich von allen Bäumen in meinem Dorf die Fällmakierungen, die Roten, Pinken etc. Punkte, entfernt habe?

  • #7

    Klopfleisch (Dienstag, 17 Januar 2017 20:15)

    Jetzt haben wir 2017 !! Mein Bezirk und umliegende (Berlin Rudow, Britz, Buckow u. viele weitere, Privatgrundstücke und Straßenbäume etc.) - sind fast entbaumt worden in den letzten 5 Jahren. Einfach unfassbar bei der Klimakatastrophe. - Selchow bei Berlin ca. 80 Schwarzpappeln mit hunderten von Nistplätzen - weg, genehmigt. Tollener See 2016 : Kleinnehmero - ca. 30 uralte bis 1,80 cm Stammdurchmesser gefällt - wegen Sichtachsen
    das war der größte Blödsinn, den ich je gehört habe. - Nähe wunderschönem Hotel Bornmühle u.a., nun fahr ich nicht mehr hin, mir blutet das Herz bei diesem Kahlschlag auf dem Wege zur BOrnmühle. - Weiter : Schlosspark Babelsberg : Gewaltige Buchen, mit einem Durchmesser von bis zu 2 Metern (Fotobeweis), kerngesund (bringen richtig "KOHLE"), die Stumpen teilw. ausgegraben - Beseitigen von optische Beweisen !! Grund "Sichtachesen. Mein Gott, sind die blöd. Die Welt erstickt im CO 2 , wir zeigen auf Brasilien und nach Borneo - dort wird teilweise aus Not gerodet - bei uns aus purer Habgier und Aktionismus und Dämlichkeit. - Fast alles wird genehmigt, und wo nicht, wird ein Kupfernagel eingeschlagen. - Last die Eisbären doch ersaufen, wir werden folgen. - Wie müssen was tun - welche Partei setzt sich dafür ein ? Die herrschenden Parteien sowie Ihre untergeordneten Behörden haben und können in eigenem Ermessen die Baumordnungen "kippen", sie versagen total. Welche Partei hilft jetzt ?
    Die AFD ?, mal versuchen. - Der Kampf beginnt. Rü.

  • #8

    Gudrun (Mittwoch, 18 Januar 2017 16:04)

    Die AfD leugnet den Klimawandel, hält CO2, da ein natürliches Element, für harmlos und will zurück zu Kohle und Atomkraft. Ich denke das ist definitiv KEINE Alternative, für niemanden.

  • #9

    adelheid mehnert (Montag, 30 Januar 2017 17:42)

    überall der gleiche schwachsinn, wo man hinsieht werden bäume verstümmelt und ohne not gefällt mitten in der stadt in sangerhausen wurden alte linden gefällt wegen des sachsen anhalt tages so die erklärung vom sogenannten sanierungsausschuss- die wohnungsverwaltungen lassen bäume immer wieder so herrichten das sie wie hingerichtet aussehen. jeder kriminelle wird verfolgt. aber diese leute haben offensichtlich narrenfreiheit. wiso eigentlich.? für so viel potenzierten stumpfsinn fassen sie dann noch einen haufen gagen ab.