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Unterstützt Greenpeace bei seinem Kampf gegen arktisches Öl

Text: Gudrun Kaspareit

23.07.2014

Eisbär
Rosel Eckstein_pixelio.de

Die erste Öllieferung aus der arktischen Petschorasee (Russland) der umstrittenen Gazprom-Förderplattform ist in Rotterdam eingetroffen. 80 Greenpeace Aktivisten haben protestiert. Inzwischen wurde das Öl an Total verkauft.
Gerade erst waren 30 Greenpeace Aktivisten, die gegen die russischen Offshore Bohrungen in der Arktis protestiert hatten, aufgrund einer allgemeínen Amnestie anlässlich der russischen olympischen Winterspiele wieder frei gelassen worden. Sie wurden wegen „Rowdytums“ festgesetzt, weil sie in russischen Hoheitsgewässern gegen Gazprom und Shell protestiert hatten.
Gazprom und Shell haben in einer Cooperative Öl in der arktischen Zone gefördert.
Während Shell noch in der Erprobungsphase ist, will Gazprom in diesem Jahr 300.000 Tonnen Öl nach Europa liefern. Europa macht sich damit weiter abhängig von Russland, aber auch von fossilen Brennstoffen, anstatt die erneuerbaren Energien zu fördern.
Der Bau der Gazprom-Förderplattform hat 15 Jahre gedauert und die Ölbohrplattform gilt jetzt schon als überholt. Auch der Notfallplan kann kaum als ausreichend gelten. Zumal es eine bisher unerprobte und kaum zu lösende Aufgabe ist, ausgelaufenes Öl unter dem arktischen Eis zu bergen.
Sämtliche Fachleute sagen im Falle eines Ölunfalls, eine schlimme ökologische Katastrophe, für das sensible Gebiet der Arktis voraus.
Deshalb setzt Greenpeace sich massiv für den Schutz der Zone rund um den Pol ein.
Bitte prüft, ob und wie ihr Greenpeace unterstützen könnt und werdet selber aktiv.
Vielen Dank

Kommentare: 2
  • #2

    Eva Schmelzer (Mittwoch, 06 August 2014 18:23)

    Es ist so schwierig, weil man als Verbraucher hier nicht viel Macht hat, außer natürlich erstmal Total-Tankstellen zu meiden. Ich hoffe wirklich sehr, dass wenigstens unsere Regierung Wort hält (Koalitionsvertrag!), und das Versprechen die Arktis schützen zu wollen, einhält und sich auch in der EU dafür stark macht. Andererseits haben sich oft genug später immer Ausreden gefunden, eine Zusage zu kippen. die beliebteste ist die, dass Arbeitsplätze bedroht sind bzw. dass durch eine Regelung, die eigentlich nicht Volkes Wille ist, angeblich massenhaft Arbeitsplätze geschaffen werden.
    Hoffen wir - und tun bis dahin, was wir können. Danke an Greenpeace, ohne die das alles wahrscheinlich ziemlich an uns vorbeigegangen wäre, da die Medien ja - wenn überhaupt - nur sehr versteckt darüber berichten.
    Danke auch an Gudrun, die mit der Verbreitung einen wesentlichen Beitrag leistet.

  • #1

    Erika (Freitag, 01 August 2014 08:29)


    Russland will durch diese erste OelLieferung die EU beeinflussen, ohne dass erprobte Sicherheitsvorschriften vorliegen. Erst wenn diese erstellt und von allen Staaten geprueft sind, sollten weitere Oellieferungen erfolgen.Erneuerbare Energien muessen in der Zwischenzeit dringendste Forderung sein und bleiben.