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Nachhaltigkeit

Unter dieser Rubrik möchte ich künftig Produkte vorstellen, die sich durch besondere Nachhaltigkeit auszeichnen.

Ressourcen schonen, die Natur entlasten, Chancengleichheit fördern, das alles kann die Menstruationstasse Ruby Cup

Ihr wollt endlich ernst machen mit dem nachhaltigen Lebensstiel? Kein Plastik mehr, keine Naturzerstörung? Dann gibt es hier neue Produkte, welche Ihr auf Eure Liste setzen könnt.

Tropical Freaks

Die Kaffee-TrinkerInnen entscheiden darüber, ob die 100.000 km² Kaffee-Anbaufläche ein naturnaher Lebensraum für Kolibris und viele andere Tiere ist -- oder Monokultur, die ohne Rücksicht auf die Umwelt billigen Kaffee produziert.

Kanwan

Der Säbelschnäbler

Text und Scherenschnitt: Erika Bulow Osborne

Fotos: Gudrun Kaspareit

04.07.2020

Scherenschnitt Säbelschnäbler
(c) Erika Bulow Osborne Scherenschnitt Säbelschnäbler

 

Der Säbelschnäbler, Recurvirostra avocetta , Pied Avocet.

Als Emblem schmueckt ein Säbelschnäbler die RSPB.

Bisher hat man ein Fossil des Recurvirostra sanctane boulae durch Cecile Mourer-Chauvire im Jahr 1978 gefunden.

Man unterscheidet jetzt weltweit nur vier Arten von Säbelschnäblern:

Recurvirostra avocetta, Pied Avovet Saebelschnaebler

Recurvirostra americana American Avocet

Recurcirostra andena Andean ,Bolivian, Chilean und Peru Avocet

Recurvirostra novae hollandae Red-Necked Australian Avocet

 

Der Säbelschnaäbler ist unverkennbar mit seinen dünnen länglichen Beinen und dem nach oben gebogenen Schnabel, welchen er beim Fressen seitlich hin und her bewegt. Das Gefieder ist schwarzweiss, er hat Schwimmhäute zwischen den Zehen. Seine Spannweite beträgt 80cm, er wiegt nur 290-400gr und erreicht eine Höhe von 43-45cm. Im Flug sind die grauen Beine gestreckt und reichen weit über das Schwanzende hinaus. Im Alter wirkt das schwarze Gefieder mehr wie ein Dunkelbraun.

Pied Avocets sind nun wieder in Großbritannien vertreten. Es war eine schlimme Zeit in England, weil man darauf erpicht war, die Vögel auszustopfen und ihre Eier zu essen oder zu sammeln. 1882 wurde das letzte Paar geschossen und deren Eier vom Besitzer der Mühle in Thorpe Mere,in unserer Nähe, in Suffolk gegessen. Danach fehlten diese Vögel bis nach dem Zweiten Weltkrieg 1947, als einige Zugvögel in Minsmere landeten und dort wieder zu brüten begannen..

Meist sind Säbelschnäbler in nördlichen Ländern Zugvögel, doch während ihrer Mauser bleiben Etliche in Europa zurück. Sie lieben die Tiden der Nordsee. Das Wattgebiet bietet ihnen viel Beute, sodass sie gern als Standvögel zurückbleiben. Auch geben ihnen Flüsse sandreiche Buchten mit wenig Büschen und ein weichem Sediment gute Lebensräume. Manchmal findet man sie an Süßwasser Seen mit Brackwasser. Sie suchen im flachem Wasser nach kleinen Fischen, ihr Schnabel geht ( als wäre es ein Mähen) seitwaerts 2-3 cm tief im Wasser hin und her. So entdecken sie Larven, Krebstiere, Insekten, Borstenwürmer, kleine Mollusken, Ringelwürmer, Muscheln und Schnecken.

Meist haben sie sich beim Überwintern schon paarweise gefunden. Sonst trifft sich eine Gruppe im Kreis. Sie werfen trockenes Gras hoch,schütteln sich und zeigen Drohgebärden.

Wenn sie sich verpaart haben, im seichten Wasser, picken sie Wasser, putzen das Gefieder, kreuzen ihre Schnaebel eng beieinander und laufen gemeinsam durchs Wasser.

Meist stört es sie nicht, wenn in ihren Kolonien auch ein paar Seeschwalben oder kleinere Möwen brüten.

Die Zeit des Brütens liegt zwischen März und April., es bleibt eine Saisonehe. Beide brüten, beide ziehen die Jungen auf. Vier Eier brauchen 23 Tage Brut, dann werden die Jungen in ein Aufzugsgebiet gebracht. Sie lernen alles, was zum Leben notwendig ist und schlafen gehudert im Bauchgefieder. Mit 35 Tagen sind sie flügge. Sie schwimmen sofort. Die erste Brut der Jungen kommt im 2. Lebensjahr.

 

Ich danke Wikipedia für Auskünfte.

Diese Säbelschnäbler Bilder entstanden im Vogelschutzgebiet Minsmere in Suffolk, als ich Erika und ihre Familie in England besuchte. Ich möchte Erika nochmals von Herzen danken, dass sie mir dieses wunderschöne Gebiet gezeigt hat.

Kommentare: 1
  • #1

    Eva Schmelzer (Freitag, 17 Juli 2020 16:37)

    In Verbindung mit den Fotos dieses schönen Vogels wird so richtig deutlich, wie meisterhaft Erikas Scherenschnitte sind.