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Wie sähen unsere Lebensmittelmärkte ohne Bienen aus?

Text: Gudrun Kaspareit

29. 06. 2014

Biene
Claudia Hautumm_pixelio.de

 

Bienen bestäuben 80% aller Nutz und Wildpflanzen. Aber den Bienen geht es schlecht.

Die Angst vor dem Verschwinden der Bienen ist sehr real. In den Wintermonaten werden die Bienenvölker weltweit durch den sogenannten Völkerkollapps dezimiert. Imker in den USA verlieren jedes vierte Bienenvolk.

In einer Aktion der US Biosupermarktkette „Whole food“ wurden alle Lebensmittel aus den Regalen geräumt, die es ohne Bienen nicht mehr gäbe. 52% des Sortiments verschwanden.

In den USA hat das Bienensterben wirtschaftlich bedenkliche Dimensionen angenommen, deshalb hat die US Regierung eine Strategie gegen das Bienensterben angekündigt.

U.a. werden für das Bienensterben Pestizide, vor allem Neonicotinoide verantwortlich gemacht.

In der EU sind diese Mittel aufgrund einer Empfehlung EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) stark eingeschränkt worden.

Im Einzelnen sind das Thiamethoxam von Syngenta, Clothianidin und Imidacloprid von Bayer und Fipronil von BASF. Diese Konzerne haben gegen die Entscheidung der Kommission geklagt.

Umweltschutzverbände wie Greenpeace, der BUND oder die amerikanische Organisation Friends of Earth fordern dagegen verschärfte Verbote. Bleibt abzuwarten was siegen wird, die Vernunft oder die Gier.

 

Kommentare: 2
  • #2

    Eva Schmelzer (Dienstag, 01 Juli 2014 20:25)

    Meist siegt die Gier, wie wir aus vielen anderen Beispielen gelernt haben. Hier allerdings habe ich mehr Hoffnung auf den Sieg der Vernunft. Ist aber nur ein Bauchgefühl, weil zu viele renommierte Wissenschaftler und Institute schon ernsthafte Bedenken geäußert haben und auch die Mainstreammedien (wie die Auswahl der Links zeigt) darüber berichten und nicht "nur" Umweltorganisationen.

  • #1

    christine (Dienstag, 01 Juli 2014 13:12)

    ... ich hoffe, Obama will das wirklich!!!