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Unter dieser Rubrik möchte ich künftig Produkte vorstellen, die sich durch besondere Nachhaltigkeit auszeichnen.

Ressourcen schonen, die Natur entlasten, Chancengleichheit fördern, das alles kann die Menstruationstasse Ruby Cup

Ihr wollt endlich ernst machen mit dem nachhaltigen Lebensstiel? Kein Plastik mehr, keine Naturzerstörung? Dann gibt es hier neue Produkte, welche Ihr auf Eure Liste setzen könnt.

Tropical Freaks

Die Kaffee-TrinkerInnen entscheiden darüber, ob die 100.000 km² Kaffee-Anbaufläche ein naturnaher Lebensraum für Kolibris und viele andere Tiere ist -- oder Monokultur, die ohne Rücksicht auf die Umwelt billigen Kaffee produziert.

Kanwan

Japan bedroht den Pazifik

Text: Gudrun Kaspareit

14. 04. 2014

Torsten Freyer_pixelio.de
Torsten Freyer_pixelio.de

 

Nach wie vor hat die Firma Tepco ( Tokio Electric Power & Co.) die Fukushima Katastrophe nicht im Griff. Nach wie vor hält sich die japanische Regierung zurück. Täglich laufen durch diverse Lecks 400 Tonnen Grundwasser in den Reaktor und werden durch die Brennstäbe schwer radioaktiv verseucht. Zusätzlich zu den 300 Tonnen Kühlwasser, welches die Brennstäbe kühlen soll. Das kontaminierte Wasser wird in Tanks aufgefangen, doch inzwischen ist kaum noch Platz vorhanden. Die Atomlobby Japans übt massiven Druck aus und die Fischer haben resigniert ihren Widerstand aufgegeben. Nun sollen 400000 Tonnen verstrahltes Wasser in den Pazifik abgelassen werden. Dem Ökosystem Ozean drohen dramatische Folgen. Schon jetzt haben Alska-Seerobben rätselhafte Erkrankungen, welche die Forscher auf das verstrahlte Wasser zurückführen. Und Milllionen toter Seesterne, die an die Küsten von Amerika angespült wurden, wirken wie ein böses Omen.

In den vergangenen Monaten hatte die Atomlobby immer wieder versichert, das diese Maßnahme die ungefährlichste Lösung sei, auf jeden Fall aber ist es die billigste. Auch ist Tepco schon einmal dabei erwischt worden, wie sie Strahlenwerte manipuliert hat, um eine Panik zu vermeiden.

Ungeachtet all dessen hat die Regierung die Rückkehr zur Atomkraft beschlossen. Ein krasses Beispiel für: < Aus gehabtem Schaden nichts gelernt. > Ein Zyniker würde sagen:

„Nun, da Japan keine Wale mehr jagen darf, ist es ihnen egal, dass sie den Pazifik verseuchen.“

 

Kommentare: 1
  • #1

    Eva Schmelzer (Freitag, 02 Mai 2014 17:56)

    Wie Watson schon vor kurzem richtig bemerkt hat: „Die Japaner sind unberechenbar“. Und sie lügen und verheimlichen, solange es geht. Ja, es ist unbegreiflich, dass die Welt nicht gelernt hat, sie richtig einzuschätzen. Wer jahrzehntelang auf der absurden Behauptung beharrt hat, Tausende von Walen für die Wissenschaft zu töten, dem wird jetzt die Versicherung geglaubt, dass die nukleare Verseuchung harmlos sei? Ich sehe diplomatische und wirtschaftliche Interessen im Vordergrund (wie mit vielen Ländern, die man eigentlich völlig boykottieren müsste). Und wenn das Verderben nun mal seinen Gang genommen hat und nichts unternommen werden soll: Warum die Menschen unnötig beunruhigen? Es ist eine Schande, dass die Mainstream-Medien dieser Katastrophe und ihrer Vernachlässigung nicht mehr als eine beiläufige Randmeldung widmen – wenn überhaupt! Das zeigt einmal mehr, dass sie nicht unabhängig sind, sondern fest im Griff der Regierungen. Und die Hauptlast trägt (wie immer) die Natur!